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Dibre Emeth · 1847-06-01 · Heft 6 (Juni 1847) · page 16

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Journal
Dibre Emeth
Volume
3 (1847)
Issue
Heft 6 (Juni 1847)
Date
1847-06-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Aindschaftt das Kreuz C^tisti selbst zwisHm uns HervotgMfttt hatte, «achdrm wir so viele Zähre in schWster Ei,Macht mtt em- Mldch gelÄrt hatten. Es sollte ihr Nun mit demselben Maße gemWnuwvrd«,, mit welchem sie mir gemessen hatte. Ihr Schwager -machte ihr auf Anrachen der Rabbinett eine Rechnung von MW Piasterndie von zwei Zeugen unterschrieben -waren, von denen jeder 200 Piaster erhiett. Zn Folge dessen wurde auf Alles, was sie hatte, Beschlag gelegt, und so lange zurückbchaken, bis die vorgegebene Schuld bezahlt sein würde. Die Sache würde vor den Russischen Consul von Z. gebracht, der damals in Jerusalem war. Zch wollte es darthun, daß die Zeugen falsch Zeugniß abgelegt hätten, welches mir auch gelungen sein würde, indem sie sich selbst darüber gegen einige Christen ausgesprochen hatten. Aller» die Sache wurde von Tag zu Tqg verschob«, bis der Lönsul Zerusalem verließ, wo dann Wes in die Hände der Züden fiel und ich mit dem zuftiede« sein mußte, was ihnen beliebte, nur zu geben. Alles, was ich erhielt, warm einige Silbergeräthe und die Betten meiner Frau. Ihre Kleider, Möbeln, Küchengeschirre re. wurden ihr vormthalten. Nachdem sie mit Gottes Hülfe diese Drangsale überstanden Hatte, erhielt sie täglich Unterricht von: mir in der Wahrheit) wie sie un§ in dem Herrn Zesu geossenbaret worden ist. Herr Prediger Ewald examinirte sie zu verschiedenen Malen in der Erkenntniß des Christenthums und erklärte ihr dessen ewige Wahvheiien. Auch ging ich mit ihr zum Herrn Prediger Niro laysan, der eine lange Unterredung mit ihr hatte über den wichtigen Schritt, den sie nun thun, und die Religion, zu der sie nun übertreten wolle, und schloß dann mit einem höchst feierlichen und ergreifenden Gebete. Ihre Aust,ahme in die Kirche Christi durch die heilige Taufe fand am Listen v. Mts. (November 1846) bei dem täglichm hebräischen Gottesdienste statt. Dieselbe Person, die aus Feindschaft gegen das Christenthum sich von ihrem Manne hatte scheiden lassen und zugebe» können, daß er aufs grausamste behandelt wurde, die sich mancherlei Gefahren zu Wasser und zu Lande ausgesetzt hatte, um ihr Kind gegen die Erziehung im Christenthume zu sichern; diese Person ist nun endlich durch die Gnade Gottes vermocht worden, Haus, und Brüder, und Schwestern, und Kind, ja Alles, was sie hatte, um Christi willen zu verlassen." Dies Blatt erscheint monatlich in einem Botze» und kostet der Jahrgang 15 Sgr. Bestellungen nehmen, außer dem Herausgeber selbst, alle Buchhandlungen an. Vedriutt und i«B»mmisst»n bei TrouMch «nb Sehn in Lnmktnrt a. h. V«

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