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Dibre Emeth · 1847-06-01 · Heft 6 (Juni 1847) · page 2

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
3 (1847)
Issue
Heft 6 (Juni 1847)
Date
1847-06-01
Page
– (sequence 2)
Language
German
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willkürlich erinnerten wir uns der Gefühle, mit welchen wir, als wir damals Zerusalem zum ersten Male gemeinschaftlich besuchten, in die für unS dunkle Zukunft sahen, und indem wir damit das Licht'verglichen, welches nun unfern Pfad erleuchtet, fühlten wir es so recht tief, daß Gott in dem verflossenen Zeiträume unsere schwachen Arbeitendie wir damals begannen, .viel reichlicher gesegnet hat, als wir erwarten konnten, daß dies nun aber auch ebenso ein Grund der Hoffnung für die Zukunft sei, wie eine ernste Ermahnung zur Dankbarkeit für die Vergangenheit." Da der heilige Christtag vor der Thür war und zwischen diesem «yd.dem Sonntage nur ein Tag lag, so wurde die Abreise von Jaffa bis auf Montag, den 28sten, verschoben, wovon die Brüder und Freunde in Zerusalem in Kennmiß gesetzt wurden, damit sie sich nach Wunsch des Bischofs zur bestimmten Zeit in dem Betsaale zu Zerusalem versammeln, den Bischof bei seiner Ankunft daselbst bewillkommnen und sich mit ihm im Gebete und Danksagung vereinigen möchten. Am. heiligen Weihnachtsfeste predigte der Bischof in deutscher Sprache nach dem Festevangelio über das Thema: „Die ftohe Botschaft von dem für uns geborenm Heilande in der Stadt Davids, welcher ist Christus der Herr." Nachmittags wurde der Gottesdienst in der Englischen Sprache gehalten und Nicolayson hielt die Predigt. Am Sonnabend erhielten sie Besuche von den verschiedenen Vice-Consuln und dem Gouverneur und Kadi von Zaffa, und erwiederten dieselben. Am Sonntage wurde der Gottesdienst in der Englischen Sprache gehalten, wobei der Bischof aber nur die Litanei las. Montags den 28sten verließen sie Jaffa, begleitet von den Brittischen und Preußischen Vice-Consuln und übernachteten zu Ramla in dem Armenischen Kloster, wo sie auf Befehl des Armenischen Bischofs in Zerusalem, eines alten Freundes des Bischofs Gobat, fteundlich ausgenommen und bewirthet wurden. Die folgende Nacht blieben sie in dem Orte Abu-Husch und am dritten Tage, dm 30sten, gelangten sie endlich glücklich in Zerusalem an. Ueber die Feierlichkeit bei dem Einzuge des Bischofs in die heilige Stadt

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