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Dibre Emeth · 1847-05-01 · Heft 5 (Mai 1847) · page 5

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Journal
Dibre Emeth
Volume
3 (1847)
Issue
Heft 5 (Mai 1847)
Date
1847-05-01
Page
– (sequence 5)
Language
German
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73 16, 2., bei David's Vater ein Opfer zu bringen, nur möglich gewesen, wenn in jenem Worte die unbedingte Verwerfung der Opfer enthalten wäre. — Die Propheten und Psalmisten und Samuel haben aber nichts Anders geredet, als was in dem Gesetze selbst schon in einer kurzen Andeutung eingeschloffen liegt, 3. Mos. 26, 31. iDDnrVO ITH m« «S, ich will euer» süßen Geruch nicht riechen — ein Wort, aus dem man leicht einen Kampf des Gesetzes gegen sich selbst herleiten könnte. Es ist aber vielmehr ein wohlverständlicher Fingerzeig auf das eben ausführlich Behandelte, daß dem Herrn die von ihm gebotenen Opfer nur unter einer Bedingung ein „süßer Geruch" sind. So glaube ich denn nachgewiesen zu haben, daß zwischen den Propheten und Moses in Bezug auf die Lehre von den Opfern kein Widerspruch zu entdecken ist. Ich will jetzt nur noch drei Beispiele aus der israelitischen Geschichte anbringen, welche zeigen, daß grade mit der lebendigen, herzlichen Frömmigkeit des Volks die Opfer im innigsten Zusammenhänge stehen. — König Assa (2. Ehorn. 14.), „welcher that, was recht war und dem Herrn, seinem Gott, wohlgefiel" (B. 3—5.), wurde durch die Rede des Propheten Asarja (Kap. 15.) ermuthigt, in dem Werke der Wiederherstellung des rechten Gottesdienstes eifrig fortzufahren; das Volk wird von dem Geiste, der ihn durchdringt, ergriffen, und heißt es B. I I.: „sie opferten desselben Tages dem Herrn vom Raube, den sie gebracht hatten, 700 Ochsen und 7000 Schafe, und traten in den Bund, daß sie suchten den Herrn, ihrer Väter Gott, von ganzem Herzen und von ganzer Seele; und wer nicht würde den Herrn, den Gott Zsrael's, suchen, sollte sterben, mit klein und groß, Mann und Weib. Und sie schwuren dem Herrn mit lauter Stimme, und das ganze Zuda war fröhlich über dem Eide; denn sie hatten geschworen von ganzem Herzen, und sie suchten ihn von ganzem Willen, und er ließ sich von ihnen finden." — Hi skia, in/dessen Zeit Zesaias und die ältesten Propheten lebten, begann seinen Regierungsantritt damit, daß er die Thüren am Hause des Herrn,

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