Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- Heft 4 (April 1847)
- Date
- 1847-04-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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54 KTO DVD D'IV'TSf xSl DDWÜX-nX '»NDDD-XD 'D nx-nx ■'D :rt3n nhy 'ddi Sy D^LQ ynxo cmx Hiezu : YD1 ■'SlpD MJOV DDxS DMX WTS£. H-TD DD”tn 1. Sam. 15/22.:: n'iSyD riinS \ann ^xic» ddxv D^pnS did tiDTD itüttf n:n nm Hipd vdbo Dran - d^Vx dShd Und in den zehn Geboten nichts davon. Mehreres hierüber Maimonides, Kimchi, Abarbanel. — Uebrigens sagt Zerem. auch Kap. 7, 21. So spricht der Herr Zebaoth, der Gott Israels: DVD VyDXI DD^HDT hv ISO DDTVlSy. — Kap. 14, 11. 12. („Bitte nicht für dieses Volk, zu seinem Besten.") nSy '»Sy on:n Sx yvV wxloy "Q ":-«w nsn-w» nrooi So weit reichen Ihre mir vorliegenden Bemerkungen. Zn dem Gespräche war von unserer Seite behauptet worden, daß, wenn der Mensch, der Sünder, wieder in Gemeinschaft mit Gott treten und dadurch selig werden wolle, seine Sündenschuld durch ein Sühnopfer getilgt werden müsse, und daß nach der Lehre der Schrift die Darbringung von Opfern ein Grundbestandtheil des israelitischen Gottesdienstes sei. Sie se^ uns der Propheten Worte entgegen, und deuten also an, daß zwischen ihnen und zwischen Moses ein Widerspruch obwalte, daß jene eine geistigere Lehre vortragen, daß sie den Opfern, gleichermaßen dem Fasten allen Werth und Nutzen absprechen. Zu den prophetischen Stellen wende ich mich zunächst, werde aber die von Ihnen angegebenen sogar noch durch mehrere ähnlich lautende aus den Propheten und aus den Psalmen vermehren. — Sie nennen zuerst Zesaias 58, 5. u. s. w. Warum hier der Prophet auf den Befehl Gottes das Fasten verwirft, liegt klar am Tage. Gleich der Anfang der göttlichen Strafrede zeigt es: „Rufe mit voller Kehle, hemme nicht, erhebe deine Stimme gleich der Posaune, und verkünde meinem Volke seine Miffethat und dem Hause Zakob's seine Sünde. Sie suchen mich täglich und wollen meine Wege wissen, als ein Volk, das Gerech-