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Dibre Emeth · 1847-03-01 · Heft 3 (März 1847) · page 18

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Journal
Dibre Emeth
Volume
3 (1847)
Issue
Heft 3 (März 1847)
Date
1847-03-01
Page
– (sequence 18)
Language
German
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wer, Lichtfteunde und Deutschkatholiken, und deren Verwandschaft unter einander. Zn einer Schrift von Uhl ich hatte er unlängst gelesen, daß derselbe seine Einigkeit mit den jüdischen Reformern gern eingesteht. Die Lehre von der Dreieinigkeit erschien ihm durchaus unbegreiflich; „Christus habe wohl auch selbst nicht daran gedacht, göttlich verehrt zu werden." Der erste Punkt bedurfte keiner langen Widerlegung, in Bezug auf den zweiten hielt ich ihm: 1) Zoh. 5,17. re., 2) Zoh. 10, 30k., 3) Zesu Bekenntniß vor dem hohen Rache, 4) als Zeugniß des A. T. für die göttliche Natur des Messias Zes. 9, 5. entgegen. — Nachmittag von 2 Uhr bis 5 Uhr handelte ich mit ihm in meiner Wohnung davon, daß das N. T. sich auf Moses und die Propheten stützt, mit Betrachtung von Zoh. 5, 45 — 47. Luc. 24, 25 — 27 und v. 44 — 47. Apostelg. 26, 22. 23. (dieses Kapitel lasen wir ganz bis dorthin) Zoh. 19,36. Diese letztere Stelle war er nicht abgeneigt einer thalmudistischen Spitzfindigkeit gleichzurechnen. — „Wo ist denn bei Moses eine Hindeutung auf Christum?" fragte er. Zch ging hier zunächst auf die Vorbildlichkeit der Opfer ein; das Wesen sei in Christo, dem rechten Sühnopfer. Er gestand den Opfern nur die Bedeutung zu, sichtbarer Ausdruck der innern bußfertigen Gesinnung zu sein, aber keine Beziehung auf die Bersöhnung. Dies leitete uns auf die genauere Erwägung von Zes. 53. — Einig waren wir darin, daß Gott uns seinen heiligen Geist geben müsse, damit unter allen Stürmen und Verwirrungen der Gegenwart unser Herz fest werden könne, sich gründend auf Gottes Wort. Zum Schlüsse erwähnte ich noch Sach. 12, 10 k.; auf solche untrügliche Verheißungen unsers Gottes gründe sich unsere Freudigkeit, das anscheinend so ftüchtlose Werk der Mission unter Israel zu treiben. — — Dienstag, den 13. Tag der Gesetzesfreude, min nnOÜf- Die Geschichte„MariaoderFührungen einer israelitischen Z ung frau," deren weite Verbreitung ich sehr angelegentlich wünsche, bereitete mir am Vormittage eine große Ermunterung und Erquickung -4eine gesegnete Vorbereitung für die am Nachmittage zu haltende Predigt. — 2 jüdische Gesellen kamen, um 2 Exem-

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