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Dibre Emeth · 1847-03-01 · Heft 3 (März 1847) · page 2

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Journal
Dibre Emeth
Volume
3 (1847)
Issue
Heft 3 (März 1847)
Date
1847-03-01
Page
– (sequence 2)
Language
German
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34 Christi, an die innern Kämpfe der verschiedenen Parteien bei der Zerstörung des zweiten Tempels, und endlich an die Zerrissenheit und die verschiedenen Parteien in neuerer Zeit. Mit einer dieser neuern Parteien oder Secten im Zudenthum wollen wir nun unsere Leser etwas näher bekannt machen, nämlich mit der Serie derChasidim, der in diesem Blatte schon öfters erwähnt worden ist. Wir enwehmen unsere Mittheilung über diese Sekte aus dem Decemberheste Jewisoh Intelligence, wo sie folgendermaßen beschrieben wird: Gegen das Zahr 1740 lebte in Polen ein Mann, Namens Israel, bekannter jedoch unter dem NamenBescht. Dieser Mann ließ sich in Medzeborz, einer Stadt in der Provinz Podolien, wohnhaft nieder und wurde der Gründer einer fanatischen Secte, indem er eine große Zahl Schüler um sich sammelte, und sogar, wie man sagt, Wunder gethan haben soll. Die orthodoxen Rabbiner jener Zeit widersetzten sich zwar seinen Neuerungen, allein selbst die Anathema, die gegen seine Partei geschleudert wurden, blieben erfolglos. Im Gegentheil verbreiteten die Anhänger Bescht's ihre Grundsätze durch ganz Polen, die Wallachei, die Moldau und endlich auch in Ungarn und den verschiedenen Ländern, die an Galizien gränzen. Be scht beschäftigte sich von Jugend auf mit dem Studium der Kabbala, wodurch er sich den Ruf der Heiligkeit erwarb. Er versicherte, daß sein Geist oft seinen Leib verlasse und bis in die himmlischen Regionen emporsteige und sich mit dem Senate im Himmel vereinige, dessen Berathschlagungen er mit seinem Rache leite. Wegen dieser Gunst, die er selbst im Himmel genoß, glaubte man, daß er die Macht habe, Wunder zu chun. So z. B. soll er während des Krieges der Müssen mit den Türken durch seine Gebete der Russischen Armee den Sieg gesichert, die Verdammte» aus der Hölle erlöst, die Seelen, welche in die Leiber der Thiere gefahren, aus denselben befreit, diejenigen Gebete, welche sonst nicht so hoch empor gestiegen sein würden, vor Gott gebracht, diejenigen, welche nicht an seine außerordentliche Macht glaubten, gezüchtiget, kurz die Stummen redend und wiederum die Redenden stumm gemacht haben, und er durfte nur seinen Finger

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