Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1847)
- Date
- 1847-01-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2554541-2554570-2554572--00475-2556263- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
3 ftmg des Lebens aus dem Tode. Daher zähle« wir die Ich« auch nicht mchr non der Schöpfung der Welt her, sonder« von der Geburt Christi, und darum verkündigte auch der Engel des Herrn in der Nacht, da Christus geboren ward, den nach Leben sich sehnenden Hirten auf den Feldern Bethlehems große Freude, und tne Menge der himmlischen Heerschaaren stimmte Ken Lobgesang an: „Ehre sei Gott in der Höhe, und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen." Sobald wir nun diese Wahrheiten lebendig erkannt, und ihre beseligende Kraft auch an unserm Herzen erfahren habe«, so werden wir keinen größeren und sehnlicheren Wunsch kennen, als den, daß doch alle Menschen der durch Christum erworbene« Heilsgüter auch theilhaftig werden und dieselben m alle Ewigkett besitzen möchten, und wir werden uns gedrungen fühlen, diesen Wunsch auch gegen alle, die uns lieb und theuer find, besonders am Neujahrstage auszusprechen. Und dies ist auch der Wunsch, dm wir für die lieben Leser unsers Blattes zum Neujahr habm, und den wir in die zwei Worte zusammen fassen wollm: „Freden Gottes." Za, der Frieden Gottes «ttt Euch! Das ist unser Neujahrswunsch für alle, und unser Neujahrsgruß an alle, denen dieses Blatt in die Hände kommt, und wir glaubm auch damit das höchste Gut gewünscht zu haben. Dmn wer den Frieden Gottes hat und schmeckt, der wird fich in alle Lagen und Verhältnisse des Lebens zu schicken wiffm mW fich stets glücklich und selig fühlen; der wird aber auch seine Freude habm an der Verbreitung des Reiches Gottes unter allm Völkern der Erde, Md selbst nach allen Kräften und Gaben, die der Herr verleiht, daran arbeiten helfen. Wir können daher auch in dieser Beziehung unsern Freunden nichts Besseres wünschen, als den Frieden Gottes im reichsten Maße, damit fie immer eifriger werden, das Reich Gottes überall verbreiten zu helfen mit Wort und That, und auch unser« Werke unter Zsrael die wärmste und schuldige Theilnahme schmkm. Zu diesem Liebesdienste an Zsrael haben wir auch noch besondere Aufforderungen. Es ist nicht bloß der von Gott etttftmrdete 1*