Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1846)
- Date
- 1846-12-01
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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219 wurden von mehreren Armeniern besucht, mit denen wir aüsMrlichüber das heilige Abendmahl, denZrrthum der Transsubstanüation und mehrere andere Lehren des Christenthums sprachen. Solche Armenier, welche Indien besuchen, werden oft ganz gleichgültig gegen viele Lehren ihrer . Kirche, indem sie dort das reiye Christenthum kennen lernen und dadurch von. den Zrrthümern ihrer Kirche überzeugt werden; sie werden aber auch als Halbe Ketzer angesehen. Die Missionare hatten auch eine Zusammenkunft mit dem . armenischen Erzbischöfe in Zspahan, der sie sehr freundlich aufnahm und sie versicherte, daß er für das Gedeihen ihres Werkes bete, besonders aber äußerte er seine Freude über die Bekehrungen mehrerer Juden in Jerusalem und über die Knaben- und Mädchen-Anstalt in Palestine-Plaee in London.. Zn Zspahan sind außer dem Erzbischof noch drei Bischöfe und ein Exerzbischof, und die Jurisdiction dieses Erzbisthum erstreckt sich über alle armenischen Kirchen iu Persien und Indien. Schlußwort. Mit dieser Nummer beschließen wir nun den zweiten Jahrgang unsers Blattes; und sehen wir dabei auf die mancherlei Hindernisse, die uns nicht allein beim Beginn unsers Unternehmens, sondern auch überhaupt während der beiden Jahre wiederholt entgegengetreten, aber auch glücklich überwunden sind, so habe» wir alle Ursache uns vor dem Herrn zu beugen und in Demuth seine Gnade und Barmherzigkeit zu preisen. Denn er, der treue.Herr, war es, der unsern Muth nicht sinken ließ, sondern ihn aufrecht erhielt, uns mit Kraft ausrüstete und uns Mittel und Wege zeigte, daß wir aller Schwierigkeiten und Hinderniße ungeachtet unser Werk fortsetze» konnten; darum auch Ihm allein die Ehre! Unsern hochverehrten Freunden und Gönnern aber, die uns bisher in unserm Werke entweder mit literarischen Beiträgen oder durch Empfehlung und Verbreitung unsers Blattes so freundlich unterstützten, sagen wir den freundlichsten und aufrichtigsten Dank, und sprechen zugleich die Hoffnung aus, daß sie uns auch in« nächsten