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Dibre Emeth · 1846-05-01 · Heft 5 (Mai 1846) · page 18

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
2 (1846)
Issue
Heft 5 (Mai 1846)
Date
1846-05-01
Page
– (sequence 18)
Language
German
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86 aber von dem Sieger Samar 643 nach Christi Geburt ihren gegenwärtigen Namen. Ulogh Beyk errichtete daselbst ein Observatorium; die Stadt hat 2000 Juden. Ueber die Tapferkeit der Juden im Morgenlande erwähnt Dr. Wolfs Folgendes: Die ausgezeichnetsten Generale im Osten sind Juden, so z. B. General Jochmus, welcher sich in Spanien und dann in Syrien gegen Ibrahim Pascha auszeichnete. Ebenso ist auch der General Ventura ein Jude von Geburt, welcher zuerst in Diensten des Rundschit Singh und nachher des Schir Singh zu Lahors stand, der, Schrecken der Afgahnen und beliebte Gouverneur von Kaschmir; sein Name ist Ruben-Ben-Tura; außer ihnen könnte ich noch verschiedene nennen. General Jochmus sagte mir, daß er bereit sei, mit einem Detachement von 3000 europäischen Soldaten nach Buchara zu marschiren, wenn er von der brittischcn Regierung unterstützt würde. Die Juden in Buchara faßten Muth, mich zu besuchen. Der Name Sir Moses Montefiore und der Ruf von seinen Bemühungen für das Wohl des jüdischen Volkes ist bis zu ihnen und zu ihren Brüdern in Samarkand, Balkh, Chokand und Herat gedrungen, und Sir Moses Montefiore wird sich gewiß wundern, daß seine Bemühungen für die Juden die Aufmerksamkeit der Juden in jenen fernen Gegenden auf die Lehren des Christcnthums gelenkt haben. Denn als ich in Buchara war, äußerten sich viele Juden gegen mich, daß die Religion der Engländer durchaus besser sein müsse als die der Muhamedaner, da die Maßregeln des Sir Moses Montefiore in Bezug auf die Juden nicht nur geduldet, sondern auch begünstigt, unterstützt, empfohlen und gerühmt würden. Und in Bezug auf Rothschild sagten sie, daß in einem Lande, wo man nicht nöthig hätte, sein Vermögen zu verheimlichen, die Religion dieses Volkes gut sein müsse. vr. Wolfs war, wie sich wohl noch mancher Leser aus den Zeitungs-Nachrichten erinnern wird, eine Zeit lang in der größten Lebensgefahr zu Buchara, aus der er nur durch die gnädigen Führungen des Herrn errettet wurde. Die Juden leisteten ihm die

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