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Dibre Emeth · 1846-03-01 · Heft 3 (März 1846) · page 12

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Journal
Dibre Emeth
Volume
2 (1846)
Issue
Heft 3 (März 1846)
Date
1846-03-01
Page
– (sequence 12)
Language
German
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48 Ob sich die Sache gerade so verhält, wie sie von Herrn Ems berichtet wird; ob diejenigen, welche den Juden Schmach zufügcn, recht oder unrecht thun; ob die Christen einen oder mehrere Götter anbeten; ob Herr Pastor K. seine Mühen um seinen. Gott oder, wie cs Herr Dr. Ph. zu meinen scheint, um seinen Geldbeutel wägt, darüber jetzt kein Wort. Wir haben nur die Bitte an Herm Ph., uns doch diejenige Stelle im Gesetz oder in den Propheten zu nennen, wo es ausgesprochen wird, daß es nicht die Uebertrctnng des Gesetzes, der Abfall von Gott, sondern die Treue, das Bekenntniß, die Anbetung des einigen Gottes ist, weswegen die Juden unter die Völker zerstreut und Schmach und Druck der „gehässigen Völker und Menschen" erdulden sollen. So lange Herr Ph. diesen Beweis nicht liefert, wird er es nicht etwa bloß den „Herren Missionaren" sondern allen, welche das Gesetz und die Propheten für göttliche Offenbarung halten, vergönnen müssen, sich an die klaren Aussprüche der Schrift zu halten, in denen der Herr seinem Volke eben so bestimmt den Besitz des Landes Kanaans und alles Gute verheißt, wenn es seinem Worte gehorchen würde, als er ihm die Zerstreuung unter alle Völker der Erde und die furchtbarsten Leiden androht, im Fall der Uebertretung, des Abfalls von ihm. Vrrgl. 5. Mos. 4, 40, Kap. 5, 33. 3. Mos. 26. 5. Mos. 28 — 30; Daniel 9, und unzählige andere Stellen. Und wenn Hr. Ph. das Festhalten an dem heiligen Worte Gottes, ohne Sinn und Verstand oder gar eine Blasphemie nennt, das Verleugnen desselben aber ein Erkennen und Anbeten Gottes, die Sonne der Wahrheit, wie sie dem jüdischen Stamme leuchtet und allen Völkern der Erde aufgehen werde, so mag er zusehe», wie er eine solche Gotteslästerung, womit er lausende von seinem Volke zu verführen und von der Rückkehr zu Gott in Reue und Schmerz über ihre Sünden abzuhalten sucht, einst vor dem Richterstuhle des heiligen und gerechten Gottes, des Gottes der Wahrheit wird rechtfertigen können. Nicht wir, sondern er hat eine solche Blasphemie zu verantworten. —

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