Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 1 (1845)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1845)
- Date
- 1845-10-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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ZWguiß hierfür wider alle Lkchtfteunde. Denn mit dem bestM Willem, undwennsie vorlauter Eifer im Speeullren fichdie Köpfe eingerannt hättm, ist esdieftn Völkern nicht möglich gewesenden eine« wahrhaftigen Gort zu finden, der sich dem jüdischen Volk ganz unmittelbar durch fein Wort geoffenbart hat. So. wenig nun aber diese Böller, die M. Luther mit Recht „Leute höhen und schnellen Verstandes" nennt, Gott durch sich selbst habm finden können, eben so wenig wurden die Juden irgend Etwas von ihm gewußt haben, wenn er selbst sich ihnen nicht offenbart hätte. ■ Bekommt nun irgend ein Mensch irgendwo eine richtige Idee von Gott, so hat er sie auch, durch Gott und fein geoffeubartes Wort erhalten/ nicht aber durch einen Juden und eines Zudm erfundenes Wort, welches wir, gewiß in Uebereinstimmung mit allen redlichen Zuden, die die heilige Schrift wirklich für Göttes Wort halten, dem Herrn Dr. H. und seinen lichtfteundlichm Geistesverwandten rin für alle Mal gesagt haben wollen. : Haben nun die Christen ihre „herrlichen religiösen Ideen" von den Juden als jüdische Idem? Nein, nicht also; sondern sie haben dieselben eben daher, wo die Juden sie her haben, von Gott. Was die Juden durch ihre eigene Vernunft von Gott erfunden haben und noch erfinden, das mögen wir nicht und bitten Gott ipständig , t«H> er uns vor der Annahme solches menschlichen Zrrsals gnädiglich behüten wolle. Dagegen wollen wir aber auch unsererseits die Zuden in diesen gefährlichen Zeiten der Auflösung alleL Bestehenden ernstlich gewarnt haben, um keinen Preis anzunehmen, was Christen durch ihre eigene, Vernunft von Gott erfunden haben und noch erfinden, damit sie nicht auch von dem lichkfreundlichen Bernunftkoller eines großen Theils derselben ergriffen werden Und abtreten von dem Glauben an die Wahrhaftigkeit des: Wortes Gottes, wie es ihnen ihre Väter in den alttestamentlichen Schrifun hinterlaffen haben. Dem Herrn vr. H. aber wollen wir rachen, daß er für die Folge des Empfangenen nicht wieder also sich rühmt, als habe er es nicht empfangen fl. Cor. 4., 7.) und ihm zugleich ein niederschlagendrs Pulver