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Dibre Emeth · 1845-08-01 · Heft 8 (August 1845) · page 16

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
1 (1845)
Issue
Heft 8 (August 1845)
Date
1845-08-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
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136 feit des Volkes anfängt zu sein, und vorausgesetzt wird. Also nur wenn sie Christen würden, dürfen sie repräsentiren könnm. Zu dem ist es, den Gegenstand von einer gewissen Seite betrachtet, eigentlich auch eine Art Widersinn, wenn man sagt: der Sohn, der sich aus der väterlichen Gewalt los gemacht hat, wie das Christenthum aus dem Zudenchume, solle nun seinen eigenen Bater wiederum aus seiner Sohnschast entlassen! Wie dem aber auch sein möge, bei so bewandten Begriffsverhältnissen, als wir sie in der Freiheit und Liebe in nähere Erwägung gezogen haben, kann, wofern nicht ein anderer Punkt ausfindig gemacht wird, von welchem ein allgemeiner Kosmopolitismus mit mehr Erfolg seine Anknüpfungsversuche machen könnte, vpn einer unbedingten Emancipation auf keinen Fall die Rede sein. Daß Herr Landes-Rabbiner Holdheim natürlich den Wünschen der Unftommen unter seinen Glaubensgenossen entgegen kommt, wenn er ihnen zur Förderung der äußerlichen Wohlfahrt, wie er sich in dieser Beziehung meistentheils ausdrückt, die Heilighaltung des Sabbachs Preis giebt, ist nun wohl etwas, was nicht befremden darf, auch von Seiten der Christen theilweise verschuldet ist, wenn manche es als einen Fortschritt der jüdischen Gesammtbilduvg arischen, daß sich die Geltung des Sabbachs und seiner Gesetze nicht mehr in dem Umfange, als früher es geschah, darstellt. Aber man vergißt dann, daß jeder Jude, wenn er sich dieses Gesetzes überhebt, entweder innerlich christlich gesinnt sein muß, oder, daß er ein unfrommer Jude ist, welcher sich mehr richtet nqch dm menschengefälligen Worten des falschen Propheten, der da ruft: mir hat geträumet, mir hat geträumet! und verkündet doch nur seines eitlen Herzens leere Schäume, — der die Heiligkeit des Gesetzes in den Wind schlägt, und vergißt was da geschrieben steht Deut. 28, 15: mm Sips kVok mm "HM* Tnpm vn'iso-t»-n»' nwy1? ■ mbbprvbD -phy irrrn cm Hwtrm nbxn F K Dreß Blatt erscheint monatlich in einem Bogen und kostet der Jahrgang 15 Sgr. Bestellungen nehmen, außer dem Herausgeber selbst, alle Buchhandlungen an. ' - Gedruckt und in Commission vei Trowitzfch und SvhN in Frankfurt a» d. V.

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