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Nahalat tsevi · 1938-04-01 · Heft 7-9 (April 1938) · p. Seite 196

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
VIII (5698) 1937/38
Issue
Heft 7-9 (April 1938)
Date
1938-04-01
Page
Seite 196 (sequence 38)
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196 Zum Schmitto-Jahr. 5648-5695 Kurz von dem Heimgang von Rabb. S. R. Hirsch וצ׳ל, am 27. Tebeth 5649, wurde im Hinblick au! die damals noch jungen kolonisatorischen Anlänge im!Heiligen Lande nach langer Zeit wieder die Frage angeregt, ob man verpflichtet sei, im Schmitta-Jahr den Boden brach liegen zu lassen, oder ob die Kolonisten berechtigt seien, dieses schwere Opfer, das für sie eine Existenzfrage war, durch einen zeitweiligen Bodenverkauf in dem Sinne zu mildem, daß dann eine nicht von der Thora verbotene Arbeit auch von den Kolonisten geschehen könne. Die rabbinischen Meinungen waren geteilt. Es sprachen sich auch große rabbinische Autoritäten in erleichterndem Sinne aus. Rabb. Hirsch schloß sich der Meinung des damaligen Jerusalemer Beth Din, unter Führung von Rabbi Schmuei Salant an und trat mit Entschiedenheit für die strikte Erfüllung des Schmitta-Gesetzes ein. Nachdem er sein Gutachten abgegeben hatte, trat er alsbald mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit, in dem er zn Sammlungen für die Kolonisten aufforderte, um ihnen die gewissenhafte Erfüllung des Schmitta-Gesetzes zu erleichtern. Dieser Aufruf war seine letzte schriftliehe Öffentliche Kundgebung. Er erschien im ״ Jeschurun“ (2. Folge, Hannover) in der Woche vor dem Heimgang dieses Großen זצעל und hatte zur Folge, daß bei der damaligen Zweigstelle der Pekidim und Amarkalim in Frankfurt a. M. für Schmitta haltende Kolonisten die ersten Spenden aus Deutschland und Westeuropa eingingen. Wir haben in unserer Zeitschrift bereits im vorigen Jahre auf die Bedeutung der Heilighaltung des Schmitta-Gesetzes im Heiligen Lande eingehend bingewiesen. Wir gebeB nun im folgenden einige bedeutsame Kundgebungen rabbinischer Autoritäten unserer Zeit aus Erez Jisroel und der Gola wieder. Mögen sie zugleich ein Denkmal sein für eine spätere Generation, die nicht vergessen soll, daß im Jahre 5698, trotz aller Wirtschaftsnot sich Hunderte von Poalim bereit gefunden haben, durch gewissenhafte Beobachtung des Schmitta-Gesetzes die Geula unseres Volkes und die Geula unseres Heiligen Landes zu beschleunigen. E. אברהם דובער כהנא שפירא **בד״ק קאונאס ברבות ב״ה מספר העולים החרדים המאחזים ׳על הקרקע והפועלים -חלוצים העוברים אדמת הקודש, רבו בקרבם מספר "גבורי רוח עושי דברו" לקיים מצות שבח הארץ בשנת השמיטה הנוכחית. הן אמנם שמפני שעת הדחק כבר מצאו גדולי הדור שלפנינו תקנה לעבודת קרקע בשביעית בתנאים ידועים ע״י מכירה, אבל זוהי כמובן רק תקנה שלא לעבור על איסור ל״ח, אבל קידם העשה ,של המצוה אין כאן. לכן החליטו גבורי הרוח אלה להתקדש ולקיים מצות שבת הארץ בפועל ויחד עם קדושת הארץ לקדש את!'עצמם במשך שנת השמטה ביתר שאח קודש לד/ לחורה ולתעודה שזהו כדברי קדמונים חלק מחוכיוח!המוסרית של המצוה.

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