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Nahalat tsevi · 1937-07-01 · Heft 10-12 (Juli 1937) · p. Seite 291

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
VII (5697) 1936/37
Issue
Heft 10-12 (Juli 1937)
Date
1937-07-01
Page
Seite 291 (sequence 41)
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ben, die nur im Lande erfüllt werden können; nach deren Erfullung fehnte er fich. לאבל מפריה ולשבוע מטובה Diele Worte find uns geläufig, kehren fie doch in unterer fog. ״großen Nach-B’rocho" zweimal wieder. Wir fegnen Gott für das ״herrliche, gute und geräumige Land, das Gott unteren Vätern zum Erbe gegeben, von feiner Frucht zu elfen und an feinem Guten Geh zu faltigen" und erflehen die Heimkehr ונאכל מפריה ונשבע מטובה. Die lalmudifche Quelle (Berachöth 44a) bringt diele Worte wohl am Anfang nicht jedoch am Schluß unferer B’rocho, רמב״ם läßt fie überhaupt weg, auch בשם ם׳ המצות) טור) meint, im Sinne der erwähnten Stelle in Sota, daß man fie nicht fage, denn ״untere Sehnfucht nach dem Lande gelte nicht den Früchten, fondern den dort zu erfüllenden Mizwoth", während רי*ף die B’rocho in der Faffung bringt, wie fie von uns getagt wird.— Wir glauben, daß untere Faffung ihre volle Berechtigung hat und in keiner Weife mit der Talmudftelle in Sota in Widerfpruch fleht weder in ihrem erften Teil שהנחלת וכו׳ und erft recht nicht in ihrem* Schluß ונאכל מפריה וכו׳, glauben vielmehr, daß diefe B'rocho gerade in diefer Faffung uns in unteren Tagen gor viel zu tagen hat und ein Bekenntnis von uns fordert, das, wenn es kein Lippenwort bleibt, jener echten Erez Jiffroel-Sehnfucht im Geilte Molche Rabbenus Ausdruck leiht, deren Pflege die Vorausfetzung für untere endliche Geula bildet. Bei der Frage וכי לאכול מפריה או לשבוע מטובה הוא צריך liegt, wie wir glauben, der Nachdruck in den Worten הוא צריך: brauchte er denn den Genuß der Früchte, in deren Genuß er fich erft be> währen mußte? Seinem Volke freilich hielt noch der Prophet Jirmeja (Rap. 2) entgegen ואביא אתכם אל ארץ הכרמל לאבל פריה וטובה ״Ich brachte euch in ein fruchtbares Land, feine Frucht und feine Güte zu genießen" — denn im Genuß der irdifchen Fülle tollte fich jüdifches Volk als Goitesvolk bewähren, dem aller irdifcher Befilz von Gottes Hand gereicht wird, um ihn in einem Gott dienenden Leben zu verwerten, im Geilte jener großen Forderung (Deut. 8) ואכלת ושבעת וברכת, die von ihm erwartet, mit der ״Brotfätiigung" den Hunger nach ברכה zu verbinden, keine Brotfättigung zu kennen, ohne von der Sehnfucht erfüllt zu fein, diefe von Gott gewährten irdifchen Güter aufzugreifen, um fie in den Dienfl eines Gott fegnenden, Gottes Willen fördernden Lebens zu!teilen. In dem ״Genuß der Früchte" und ״der Sättigung am Guten" follte jüdifches Volk fich bewähren. Bedurfte aber, fragen die Weisen

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