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Nahalat tsevi · 1937-04-01 · Heft 7-9 (April 1937) · p. Seite 338

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
VII (5697) 1936/37
Issue
Heft 7-9 (April 1937)
Date
1937-04-01
Page
Seite 338 (sequence 64)
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238 Systematik der M. L. ist eine Abhandlung im zweiten Kapitel des ספר המצוות. Dieses Buch will eine systematische Aufzählung der 613 מצות geben und stellt im ersten Teil in 9 שרשים die Prinzipien der Zählung fest. Er polemisiert gegen die Zählung des בעל הלכות גדולות, der in der Einleitung zu seinem Werk eine Aufzählung der תרי״ג מצי gibt, aber auch rabbanitische Vorschriften in die Zählung einbezieht und auch durch דרש eruierte Gesetze in der Zählung zusammenfaßt. Der für unseren Zusammenhang wichtigste שרש שני lautet in der Überschrift: שאין ראוי למנות כל מה שלמדים באחת מי״ג מדות שהתורה נדרשת בהן או מרבוי, daß in die Zählung der 613 Eruiertes nicht aufgenommen werden darf. In der Ausführung dieses שרש greift דמב״ס zunächst auf die in der Einleitung zum M. K. gegebene Systematik zurück. Er folgert dann, daß nicht alles, was im Talmud in Verbindung mit den י״ג מדות vorkommt, als sinaitisch gelten kann: לא נאמר שהיא נאמר למשה מסיני, ebensowenig kann dies alles als דרבנן gelten, da es ja פירוש מקובל sein kann. Die Antithese lautet also פירוש מקובל oder דרבנן. Das Kriterium, ob פירוש מקובל oder דרבנן ist aber אם בארו הם בעצמם, ob die מקבלים, die Tradenten, eine Halachah als דאורייתא bezeichnen. Tun sie das nicht, dann ist die Halachah ein דרבנן. Es folgt ein Beispiel eines halachischen Drasch, den בה״ג als טצוה aufzählt. Die betreffende Halachah beruht auf einem את. Mit gleichem Grunde hätten noch viele von בה״ ג nicht gezählte מצות als zur y^-Zahl gehörig betrachtet werden müssen. Weiterhin hat בה״ג sogar ausgesprochene אסמכתות, die dem פשט des Verses widersprechen, aufgeführt, obwohl dies dem Grundsatz אין מקרא יוצא מידי פשוטו zuwiderläuft. — Aber hätte er auch nur echte Draschoth berücksichtigt, so wäre er damit viel zu weit gegangen, da עתניא׳ ב{ קנז ja 3000 vergessene Halachoth widerhergesteilt hat auf Grund der י״ג מצות. Diese 3000 Halachoth waren zu Zeiten von משה selbst deduziert worden. Gewiß, betont רמב״ם, sind diese Halachoth alle wahr, אמתיות, aber sie gehören nicht zu den תרי״ג. Man sieht aber weiterhin aus der Arbeit des 'עתניא, daß auch zu 8ןמשה Zeiten entstandene Halachoth דקדוקי סופרים sind, da sie eben nicht vom Sinai stammen, sondern מדברי סופרים sind. Es dürfen aber eruierte Halachoth in die Zählung der 613 nicht aufgenommen werden, wohl aber die פירושים מקובלים, bei denen der Zusammenhang mit dem Schriftvers nur da ist להראות חכמת הכתוב (Schluss folgt.) י. c ► 'V\ * •sdu#*** J^Vr^LV-P^»1-V,״r ‘ נ /י ־*■י ' 1111■' *1 f־

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