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Nahalat tsevi · 1936-07-01 · Heft 10-12 (Juli 1936) · p. Seite 305

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Journal
Nahalat tsevi
Volume
VI (5696) 1935/36
Issue
Heft 10-12 (Juli 1936)
Date
1936-07-01
Page
Seite 305 (sequence 51)
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305 ten; auf den Grundsätzen neuzeitlicher Erziehungslehren aufgebaut, erstrebt unsere Schule eine Jugend in Thora und Jrah für ein schaffendes Leben in Palästina heranzubilden“. In sehr kleinem Maßstab und mit winzigen Mitteln wurde die Arbeit begonnen. 16 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren bildeten den Anfang. Heute besuchen nahezu 150 Kinder die Schule. Man hofft für das kommende Schuljahr, das nach den Feiertagen beginnt, auf eine wesentliche Zunahme. Schon während der Bestrebungen um die Schaffung dieser Schule hat es sich gezeigt, daß es hier nicht mehr darum allein geht, unsere eigenen Kinder schulisch zu versorgen. Es ging um mehr. Es ging darum, eine ungeheure jüdisch-kulturelle Aufbauarbeit zu leisten. Es galt, allen religiösen Elementen, die nach Jerusalem eingewandert sind und einwandem werden, die Möglichkeit vorzubereiten, daß sie ihre Kinder in dem Sinne erziehen können, wie es ihrem jüdischen Pflichtgefühl entspricht. Es gilt die Abwanderung zu areligiösen Schulen hin aufzuhalten, die, wie die Statistiken zeigen, in großem Maße um sich greift. Die Zusammensetzung des Schülermaterials nach den Ländern ihrer Herkunft gestaltet sich z. Zt. folgendermaßen: aus Deutschland 570/0 aus anderen Ländern 160/0 aus Palästina 270/0 Die Leitung der Schule liegt in den Händen eines Schulvereins, der aus sich 7 Mitglieder zu einem Arbeitsausschuß bestimmt hat. Die pädagogische Leitung hat Herr Dr. Jonas Cohn (Hambürg) inne. Ihm stehen als Lehrer zur Seite: Frl. Ada Blechmann (Litauen) für Hebräisch und Elementarfächer; Frau Mirjam Engel-Lonnerstädter (Frankfurt) für Elementarfächer; Frl. Bat ja Engel (Jerusalem) für Elementarfächer; Herr Josef Goldschmidt (Frankfurt-London) für Naturkunde und Englisch; Herr J. L. Jacobovicz (Polen) für talmudische Fächer. Diese Lehrer sind vollbeschäftigt. Teilbeschäftigt sind: Herr J. Kutscher (Ungarn) für Hebräisch; Herr Meir Engel (Jerusalem) für Turnen; Frl. P. Prenzlau (Hamburg—Tel-Aviv) für Werk- und Zeichenunterrieht. Wie bereits erwähnt und wie aus den Lehrgebieten der pädagogischen Kräfte ersichtlich, trägt die Schule den Charakter einer Volksschule. Da wir annehmen und auch erwarten* daß

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