Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VI (5696) 1935/36
- Issue
- Heft 4-6 (Januar 1936)
- Date
- 1936-01-01
- Page
- Seite 183 (sequence 73)
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153 könig zuhilfe unter die Helden21?? ״ Soll am Ende auch כבוד uns zu fchwach finden? Hier Öehen wir heute auf unterem Wege. Und weiter ftehl Gottes großer Name über uns, feinen Schuldnern, fordernd und, wenn wir nur wollen, auch helfend. Worauf warteft du? Fehlt uns auch das fch’chinotragende Schöpfungsgrundmaß der Gefetzesfteintafeln, fo blieb uns doch die der Schöpfung adäquate Maßgeblichkeit der Tauro.22 Noch gilt heute wie einft, daß untere allernächfte unleugbare Erfahrung uns zwingend zu dem führt, was durch Lernen und Wollen untere Tat werden foll,23 d. h. zum Gefetz unteres Lebens. Spürt nicht jeder Fühlende die wunderbare pofitive Wirkung des Goluß, wie die Zwangsgaftfchaft unteren auseinandergeriffenen Volkskörper vor dem Zerfall und dem Verdautwerden bewahrt und als Leib für eine Seele lebendig erhält, wie untere einzigartige Heimailofigkeit uns tatfächlich die Heimat erfetzt? Kann da irgend ein Denkender noch bezweifeln, daß diefes unter Eigendatein (genau wie fonft irgend eins in der Welt) auch fein eigenes Lebensgefetz haben muß? Und diefe Lebensfatzung, die Tauro, (mindeftens fo gottunmittelbar wie alle Schöpfungswerke und ihre Gefetze24) fpottet freilich der anmaßenden, von Gott Rechtfertigung fordernden Frage: ״warum grade fo?״ Aber dem ernft Wollenden fällt es wie Schuppen von den Augen: wer (die zeitgemäße Taktlofigkeit25 überwindend) ihr wenigftens den üblichen gefellfchaftlichen Anftand26 erweift und fie alfo nicht ohne ernftefte Einficht und Einfühlung zu beurteilen wagt, vielmehr rückhaltlos aufgefchloffen fie übend und forfchend27 zu leben bereit ift, dem offenbart fie ihr Geheimnis. Mit eigenen Augen lefend erkennt Jißroeil feinen Herrn und König in den Worten feiner K’ßubbo.28 Audi du erkennft ihn. Hinreichend hat fich fein Zeugnis29 vor uns erfüllt. Soll es fich weiter erfüllen, überall, unaufhaltfam? Soll ח*ו Maditlofigkeit fortfchreiten, bis auch die letzten Stützen fchwinden, völlig preisgeben Organifierte wie Alleingänger — oder ift's nicht fchon Zeit, daß die Einficht wachfe und reife, daß wir von den Mächten und 21 (Schauf. 523•) 22 B’r. r. 1 ' 22 V 30 u. 24 T’h. 19, 147; Maure N. III 26. 25 s. K. 27 Ende. * Ow. n 4 1^ תדין. 27 s. o. K. 28 Anm. 18; III 263 Raschi; V 429; 11 22 Ssif. 28 Eicho r. 3 7• 29 V 31!9—21; 32!—!3•