Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- VI (5696) 1935/36
- Issue
- Heft 1-3 (Oktober 1935)
- Date
- 1935-10-01
- Page
- Seite 61 (sequence 63)
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 98% known words query
- IRI
…/2551369-2551412-2551414--2111-2553632- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
*I ternehmer, die sich diesen Schiedsgerichten nicht unterwerfen* dem Boykott verfallen sollen. 6. H. P. A. J. fordert, daß jeder Arbeitgeber aus der Aguda ausgeschlossen werde, der die Verpflichtung nicht anerkennt, seinen jüdischen Bruder zu beschäftigen. a Politische Förderungen. I. H. P. A. J. und Nationalheim, a) Grundsätzliches. 1. H. P. A. J. erblickt im Nationalheim die von Gott dem jüdischen Volke geschaffene Möglichkeit, auf heiligem Boden das gesamte jüdische Leben in umfassenderer Weise naeh den Gesetzen und dem Geist der Thora zu vollziehen, als dies in der Gola möglich ist. Das Nationalheim bedeutet somit H. P. A. J. eine gewaltige Aufgabe. Gelingt ihre Lösung, so kann diese den Anfang zur Erfüllung der Verheißungen bilden, die sich auf unsere nationale Zukunft beziehen. 2. H. P. A. J. fordert, daß die in der Balfour-Deklaration dem jüdischen Volke gewährten Rechte auf das sorgfältigste beobachtet werden. H. P. A. J. ist nicht gewillt, auf irgend eines dieser Rechte Verzicht zu leisten. 3. Wie sich H. P. A. J. zum Sozialismus der Thora bekennt, so bekennt sich H. P. A. J. zum Nationalismus der Thora. Wie der Sozialismus der. Thora ein Sozialismus ist ohne ehernes Wirtschaftsgesetz und ohne Klassenkampf, so ist der Nationalismus der Thora ein Nationalismus ohne Gewalt und ohne Chauvinismus. Das Nationalheim soll der Welt den sozialen Frieden der Thora und den internationalen Frieden der Thora zeigen. Es ist kein Zufall, daß das Volk, das die prophetische Verheißung des Völkerfriedens in sich birgt, auf den Schultern des Völker״ bundes sich anschickt, in sein Land zurückzukehren. b) Im Einzelnen. 1. H. P. A. J. fordert, daß die jüdische Einwanderung im Sinne der Balfour-Deklaration in höchstem Ausmaße gestattet werde. 2. H. P. A. J. fordert, daß die Einwanderung jüdischer Frauen wesentlich erleichtert werde. 3. H. P. A. J. fordert gegenüber der arabischen Bevölkerung eine Politik der Versöhnung. Zu dieser Versöhnung kann jeder Jude durch sein persönliches Verhalten gegen die Araber beitra״