Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- V (5695) 1934/35
- Issue
- Heft 11-12 (August 1935)
- Date
- 1935-08-01
- Page
- Seite 303 (sequence 13)
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303 Volk lieben und das Land Israels so anbeten wird, wie er es immer getan hat. Er kümmerte sich um jede Einzelheit, die sich in unserer Bewegung ereignete. Er freute sich jeder Errungenschaft, ob sie groß oder klein war. Jedes Hindernis und jeder Fehler, den wir begingen, verursachte ihm Schmerz und Kummer. Er verstand sein Volk und kannte die Lage der Generation und ihre Lebensbedingungen, daher verzieh er ihr alles . . .“ Der Rest seiner Rede war die übliche Klage um einen heimgegangenen Großen. II. Noch in der gleichen Sitzung aber, die der Trauerkund־ gebung galt, verkündete Rabbiner M. Ostrowski die Resolution der Kommission für Kultur und Erziehung zur Frage der Zen־ tralisation des Erziehungswesens: ״Infolge der großen vielgestaltigen Einwanderung und der Kompliziertheit des Erziehungswesens der jüdischen Bevölkerung Palästinas und in der Erkenntnis der Gefahr, die der Einheit des palästinensi־ sehen Erziehungs wesens infolge der im Jischuw vorhandenen Tendenz nach Dezentralisierung des Erziehungs wesens droht, ersucht der Kongreß den Waad Leumi der Knesset!! Israel und den Jischuw in allen seinen Teilen und Strömungen, sorgfältig darauf zu achten, daß das zentralisierte jüdich-natio־ nale Erziehungswesen, das in der Hand der Knesseth Israel kon־ zentriert ist, erhalten bleibt und daß die autonomen Rechte der drei Strömungen des jüdischen Erziehungswesens Palästinas entsprechend der Verfassung des Erziehungswesens der Knesseth Israel gewahrt bleiben.“ Und zum Budget: ״Der Kongreß stellt mit Genugtuung fest, daß sich das Schuhietz Palästinas, das unter Leitung des Waad Leumi steht, sowohl hinsichtlich der Zahl der Anstalten, der Schüler und der Lehrer wie auch hinsichtlich der Beteiligung des Jischuw an der Erhaltung des Schulwerks ausdehnt und ent־ wickelt.“ Und schließlich: ״Der Kongreß ersucht die Leitung des Er־ ziehungswesens, durch Aufklärung und prinzipielle Verhandlungen mit allen in Betracht kommenden Faktoren alle Anstrengungen zu machen, damit das allgemeine Erziehungs wesen auch die übrigen im Lande befindlichen Schulen und die Privatschulen umfaßt, damit in Zukunft das gesamte jüdische Schulwesen Palästinas unter der Verantwortung der Knesseth Israel steht.“