Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- V (5695) 1934/35
- Issue
- Heft 1-3 (Oktober 1934)
- Date
- 1934-10-01
- Page
- Seite 12 (sequence 14)
- Belongs to
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12 ergab fidi Schwierigkeit durch das Mitfuhlen mit dem Leide ihrer Mutter. Es mag in diesem Zusammenhänge nur angedeutet werden, da& die Fraglichkeit des אסור ערוה in Bezug auf חמותו (vgl.אה־ע ט״ו כ*ד mit den מפרשים) auch auf diese Quelle zurückzuführen ist, ebenso die Erbfähigkeit der Töchter. Zum Schluß noch eine Bemerkung. Eines hat (ich aus der Mutterßppe bis in unsere Zeit hinübergerettet, das ist das Wort חתן für den jungen Gatten. Denn diese Bezeichnung stammt aus dem Matriachat (vgl. Gen. XXXIV, 9). Wir wollten mit den obigen Ausführungen nur Grundlinien zeichnen, nur Andeutungen geben, um den Unterricht in der biblifchen Gefchichte interessant zu gestalten, um zu zeigen, wie viel unsere חדל mit wenigen Worten sagen, um ferner zu zeigen, wie unerschöpflich das Wort unserer Thora וכפטיש יפיצץ סלע. P. K. Kenefeelh Ji&rael. Von Dr. Isaac Breuer. I. Die Wirtschaft blüht im Heiligen Lande. In die ganze Welt dringt der Ruf ihres zauberhaften Aufschwungs und läßt die jüdischen Menschen überall auf horchen. Das Heilige Land ist in den erdumspannenden Verkehr eingeschaltet, ist ein Faktor im Güteraustausch der Völker geworden. In wachsendem Maße zieht es Kapital an und weiß es allmählich zu verwenden. In ein Land der Arbeit hat es sich gewandelt und lohnt die sich verausgabende Kraft. Es blüht die Wirtschaft im Heiligen Lande. — Die ״Parteien“ blühen im Heiligen Lande. Man mag zu ihnen stehen, wie man will: daß sie lebendig sind, daß sie mit zähester Energie um Macht und Geltung kämpfen, um die Men־ sehen werben und sie an sich zu ketten streben, daß sie in zahllosen Artikeln ihre Meinungen und Forderungen hinausschreien, kann niemand bestreiten. Wohl nirgends in der Welt sonst wird auf so engem Raum und unter verhältnismäßig so wenig Men־ sehen so viel, so leidenschaftlich, so innerlich interessiert diskutiert. Versammlungen auf Versammlungen finden statt, und fast immer sind sie gut besucht. Auf den Kopf der jüdischen