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Nahalat tsevi · 1932-12-01 · Heft 3 (Dezember 1932) · p. Seite 110

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Nahalat tsevi
Volume
III (5693) 1932/33
Issue
Heft 3 (Dezember 1932)
Date
1932-12-01
Page
Seite 110 (sequence 50)
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fiö Aus der Rabbiner HiF3ch*ßese!:schsff. Die schweren Lücken, we1che durch den Heimgang einer Reihe von Vorstandsmitgliedern der Rabbiner- Hirsch-Gesellschaft im Jahr 5692 gerissen wurden, versnlaßte den Vorstand zu einer Kooptation, und zwar wurden die Herren Rabbiner Dr. Joseph Breuer als Vorsitzender, Rabb. Dr. E'i Munk, Ansbach, als Mitg’ied des Vorstands kooptiert. * # Ein sehr bedeutsames Sgmptom für die fortschreitende Erkenntnis von dem Werte und der Bedeutung der Werke Samson Raphael Hirschs auch für die osteuropäische Judenheit, stellt die auf Initiative des Herrn Schidlowski in Warschau gegründete Gruppe zum Studium der Werke Samson Raphael Hirschs dar. Es ist dies eine Unterabteilung der Z e i r e A g u d a s J i s r o e I, die in ihrem eigenen Lokal zweimal wöchentlich gemeinschafbich die Lektüre der Werke von S. R. H. kursorisch betreibt. Die bereits begonnene Uebertragung Hirschischer Schriften ins Jiddische wird fortgesetzt. * * * Zum ersten Jahrzeitsfag von Rabb. Dr. Raphael Breuer 1) זצ׳ל. Schewat 5693) erscheint im Verlage J. Kauftmann, Frankfurt-M. der Kommentar des Heimgegangenen zum ׳ספר?!זרה Durch den ״Rabbiner Dr. Raphael Breuer-Fonds“ sind wir in der Lage, den Mitgliedern der Rabbiner-Hirsch- Gesellschaft und unseren Abonnenten das Werk zu einem ermäßigten Preise von RM. 2.— für das broschierte Exemplar und RM. 2.75 für das gebundene Exemplar abzugeben, solange der Vorrat reicht. Bestellungen werden bereits jetzt entgegengenommen. Ein sechs monatliches Ultim atu m haben die nicht agudistisehen gesetzestreuen Kreise Erez Jisroels unter Leitung von Herrn Obe rrabbiner Kook und R a bbi Meir Berlin an die zionislisehen Fonds gestellt und erklärt, daß wenn in 6 Monaten die Sabbathentweihung in den von den Fonds unterstützten Institutionen nicht auf höre, ein Aufruf an die Gola erfolgen werde, daß die zionistischen Fonds nicht länger unterstützt werden könnten und an ihrer Stelle ein solcher Fonds, der Garantie für die Sabbathhut biete, treten müsse. Es ließe sich über diese sechsmonatige Karenzdarer der Sabbathentweihung manches Nachdenkliche sagen. Wir möchten uns aber zunächst darauf beschränken, nachdem nunmehr zwei Monate abgelaufen sind, zu registrieren, was inzwischen in dieser Angelegenheit geschehen ist: Der bekannte zionistische Führer Rechtsanwalt Isaak Grünbaum, früher Warschau, jetzt Paris, veröffentlicht in Nr. 4*2 des zionistischen Centralorgans ״Haolam“ vom 31. 10. einen Artikel, in welchem er klipp und klar ausspricht, daß es ihm unerfindlich sei, wieso der Misraehi. der doch eie Autorität eines zionistischen Kongresses in seiner Majorität ebenso anerkenne wie auch den Waad Letimi, wieso der Misraehi, der rieh in Polen mit aller Energie gegen den Anspruch der Äguda wandte, in die Führung der jüdischen Gemeinden keine Gesetzesverächter Mndnzuwäh-

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