Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- II (5692) 1931/32
- Issue
- Heft 4 (Februar 1932)
- Date
- 1932-02-01
- Page
- Seite 133 (sequence 36)
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133 ״heiterer Weihe vor anderen, darum warst du imstande, ״das Größte zu vollbringen, was Menschen vermögen: ״jener Sturmflut, die über dich erging, die Liebe ent- ״gegenzustellen und zu dulden und zu schweigen.... ״Die Welt hat dich, du genialer Mensch, du großer Je- ״hudi, vielfach nicht verstanden. Dank, nie endender ״Dank dieser Gemeinde, die wußte, was sie an ihm ״besaß und sich in vorbildlicher Weise, der Sturmflut ״zum Trotz, nie hat beirren lassen. Dank, nie endender ״Dank den vielen Getreuen seiner Vaterstadt, die seiner ״Liebe in Liebe entgegenglühten. Nun kehrst du heim. Vater und Großvater gehen dir entgegen, du großer ״Sohn, du großer Enkel.“ Im Namen der Schuljugend legte Erich Grünbaum, einer der älteren Schüler, das Gelöbnis ab, auch nach dem Tode in Treue und Wahrhaftigkeit den Weg zu gehen, den der große Lehrer seine Schüler gelehrt. Namens der Jeschiwa, in welcher Rabbiner Dr. Breuer seine talmudische Ausbildung genossen, sprach dann Herr Dozent Dr. Elieser Posen einen letzten Dank dafür aus, daß der große Heimgegangene in Schrift und Wort eben den Geist der Jeschiwa, eines kompromißlosen Thorajudentums, in solch imponierender, unvergleichlicher Art allüberall, wo er auftrat, zur Anerkennung gebracht hat. Herr Provinzialrabbiner Dr. Hirschfeld brachte die .etzten Grüße des ״O rthodoxen Rabbiner-Verba fides“ und des ״Bundes Jüdischer Akademifcer“. Mif Hinweis auf jene Jeruschalmistelle, welche den frühen Tod des Rabbi Bun ben Rabbi Chia mit der Leistung eines Arbeiters motiviert, der in kurzer Zeit das geleistet, wozu andere Jahrzehnte gebraucht, meinte er, habe auch, trotz der Kürze seiner Lebensspanne, Rabbiner Dr. Breuer in den 51 Jahren seines irdischen Seins ein reiches und vollendetes Leben und Wirken abgeschlossen. Namens der Rabbiner-Hirseh-Gesellschaft gab Dr. Ehrmann dem Gedanken Ausdruck, daß Verehrung und Bewunderung in dieser Stunde beredt sei. Liebe und Freundschaft aber stumm mache und nur den einen Gedanken aussprechen lasse, im Sinne des הרינו כפרת משכבו zu versuchen, die Treue über den Tod hinaus dadurch zu beweisen, daß alle im Leben mit dem großen Heimgegangenen so innig verbun-