Nahalat tsevi
- Journal
- Nahalat tsevi
- Volume
- II (5692) 1931/32
- Issue
- Heft 1-2 (November 1931)
- Date
- 1931-11-01
- Page
- Seite 54 (sequence 58)
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/2551369-2551378-2551380--0524-2552017- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
54 was sieeped in Jewish learning and his whole being was suffused by a pieiy thai evoked ihe greatesi respect and admiration of all who came in coniact with him. His faith was exemplary and admitted of no compromise. To him ihe Performance of ihe Mitzvoth came before everything and anything eise in life. Such was ihe man Rabbi Isaiah Levy. We shall ever cherish his memory. We shall ever carry with us ihe recollection of his great Personality, of his superb characier, of his fine humaniiarianism thai expressed itself in deeds of goodness and kindness. Sad indeed it is thai Rabbi Isaiah Levy should have been iaken away from us so soon. We have need indeed of such a Champion of Judaism, of such a fighter for ihe Truth. May we be comforied by ihe ihought thai Rabbi Isaiah Levy lives in ihe hearts of all our people. ln gewissen Frankfurter Kreisen herrfcht, wie man hört, Erregung darüber, daß der Rabbiner der Israelitifchen Religionsgesellfchaft die Entfcheidung seines groben Vorgängers aufrecht erhält, wonach der seiner Zeit von dem konservativen Rabbiner der Reformgemeinde ohne Zustimmung der orthodoxen Gemeinde errichtete Eruw nichtig sei. Schwerlieh wird man diese Erregung außerhalb Frankfurts begreifen. Hat man denn allen Ernstes mit der Möglichkeit gerechnet, daß der Nachfolger etwa die Entfcheidung Rabbiner Breuers זצ*ל aufheben würde und gar nach zwei Jahren? Wie konnte irgend jemand dem Rabbiner einer auf dem Schulchan Aruch stehenden Gemeinde solches zumuten? Es wurde jüngst in dieser Angelegenheit eine - manchmal recht sonderbar anmutende — Correspondenz veröffentlicht, bedauerlicherweise ist aber unbekannt geblieben, wie sehr sich fchon Rabbiner Breuer seinerzeit darum bemüht hat, den Eruwkonflikt zu verhindern. Es mag daher hier ein bedeutsames Schreiben im Wortlaut folgen, das der heimgegangene Frankfurter Rabbiner זצ״ל im Jahre 1922 an den Vorstand der Israelitifchen Religionsgesellfchaft gerichtet hat: Frankfurt/M., den;־1°־ An den verehrlichen Vorstand der Synagogengemeinde ״Israelitifche Religionsgesellfchaft" Hier. ״Sehr geehrte Herren! ״Ich halte es für angezeigt, Sie von folgendem in Kenntnis zu setzen,