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Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Jüdisch-Liberaler Jugendvereine Deutschlands · 1922-01-01 · Heft 1-3 (Januar 1922) · p. Seite 25

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Journal
Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Jüdisch-Liberaler Jugendvereine Deutschlands
Volume
1922
Issue
Heft 1-3 (Januar 1922)
Date
1922-01-01
Page
Seite 25 (sequence 25)
Language
German
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-25 — Arbeitsgemeinschaft jüdisch-liberaler Jugendvereine; Deutschlands. Protokoll der Vorstandssitzung vom 3. Januar 1922. Verhandelt: Dienstag, den 3. Januar 1922, vormittags 10 Uhr im Büro des Herrn Rechtsanwalt Stern, Berlin, Friedrichstr. 234. Anwesend: Erich Bayer-Breslau als Verbandsvorsitzender; Rechtsanwalt und Notar Heinrich Stern-Berlin; Bruno Woyda-iBerlin; Arthur Lilienthal-Berlin; Robert Hirschfeld-Berlin; Alfred Berger-Breslau; Robert Naumann- Liegnitz; Dr. Steinthal-Münster. Als Gäste: Dr. Salomonski-Frankfurt a. O.; John Levi-Breslau; Ellen Littmann-Berlin; Paul Bloch-Potsdam; Lucie Jacobson-Breslau; Käte Lindner-Breslau; Max Vögelstein-Breslau. Entschuldigt: Erwin Baer-Frankfurt a. M. Erich Bayer eröffnet als Verbandsvorsitzender die Sitzung, dankt allen Anwesenden, insbesondere den Gästen, für ihr Erscheinen und widmet dem Ehrenmitgliede des Breslauer Iii, Herrn Geheimrat Dr. Reich, einen warmen Nachruf. Lilienthal-Berlin begrüßt alle Teilnehmer namens des Berliner Iii. Punkt 1: Zusammenlegung der „Mitteilungen" mit der „Jüdisch-liberalen Zeitung". Herr Bayer begründet eingehend die dringende Notwendigkeit der Zusammenlegung unseres Organes mit dem nunmehrigen Zentralorgan, der „Jüdisch-liberalen Zeitung". Lilienthal-Bfrlin hat gegen die Zusammenlegung große Bedenken, da unser Organ durch die Zusammenlegung seinen internen'und vor allem den jugendlichen Charakter verliert. Stern-Berlin betont, daß die Beiträge für die „Mitteilungen" meistens nicht von der Jugend ausgingen. Falls heute Zusammenlegung nicht beschlossen würde, sei das ganze Zeitungsproblem gefährdet. Woyda- Berlin unterstützt die Notwendigkeit der Zusammenlegung insbesondere aus finanziellen Gründen. Beschluß: Die Zusammenlegung beider Organe gegen die Stimme von Lilienthal-Berlin. P u n k t 2: Kassenbericht pro 1921, Etat pro 1922. Berger-Breslau erstattet laut Anlage Kassenübersicht pro 1921, die per Januar 1922 mit einem Bestand von Mk. 6717,90 abschließt. Die einzelnen Ein- und Ausgabe-Positionen werden genau durchgesprochen unter besonderer Hervorhebung der im Geschäftsjahr geleisteten Verbandsbeiträge. Stern-Berlin macht Mitteilung von einer Beihilfe seitens des Zentralvereins, in Höhe von Mk. 5000,— und stellt ferner eine weitere Zuwendung seitens der Liberalen Vereinigung in Aussicht. — Beschluß: Der Pflichtbeitrag für die Verbandsvereine pro

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