Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Jüdisch-Liberaler Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Jüdisch-Liberaler Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 1921
- Issue
- Heft 5 (Mai 1921)
- Date
- 1921-05-01
- Page
- Seite 95 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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— 95 — 1. Bei einem Umfange von 4 Seiten — davon 3 Seiten Text und 1 Seite Inserate — und mindestens 6000 Beziehern gegen eine Bezugsgebühr von Mk. 4.— pro Vierteljahr. 2. Bei einem; Umfange von 4 Seiten und mindestens 7000 Beziehern gegen eine Bezugsgebühr von Mlk. 3.75 pro Vierteljahr. 3. Bei einem Umfange von 4 Seiten und mindestens 8006 .Beziehern gegen eine Bezugsgebühr von Mk. 3.50 pro Vierteljahr. Falls der yJüdisch-liberalen Zeitung" einmal monatlich, also I2mal im Jahre, eine wissenschaftliche Beilage im Um«? fange von 2 Zeitungsseiten beigefügt wird, erhöht sich die Bezugsgebühr um Mk. 0.50 pro Vierteljahr. Die Firmla Th. Schatzky trägt außer den Herstellungskosten auch sämitliche Kosten für die Redaktion, Buchhaltung, Expedition, Postüberwe»isungsgebühiren usw. und stellt ferner die für die Redaktion und Expedition benötigten Räume zur Verfügung. Die Bezugsgebühren würden von den * einzelnen Vereinen für sämtliche Mitglieder vierteljährlich an die Firma Schatzky abzuführen sein. — Herr Dr. Vogelstein erklärt sich bereit, unseren Antrag zu unterstützen. Als Vertreter bei der Frankfurter Sitzung werden gewählt die Herren Woyda und Brienitzer. Dr. Naumiann-Liegnitz berichtet über den Liegnitzer Iii und die Schwierigkeiten am dortigen Platze. Dr. Vogelstein wird gebeten, insbesondere mit den liberalen Rabbinern wegen Neugrünidung von Iiis zu sprechen und uns alle geeigneten Adressen durch seine Amtskollegen zur Verfügung zu stellen. Auf Antrag von Bayer wird beschlossen, durch Aufruf Bücher für die Verbandsbibliothek zu erbitten. Bayer schließt um 11,25 Uhr mit herzlichen Dankesworten an alle Anwesenden die Sitzung. Austritt der ostpreußischen Jugendvereine aus dem neutralen Verband. Die bisher dem neutralen Verband angehörigen ostpreußischen Jugendvereine sind fast ausnahmslos aus dem Verbände ausgetreten. Die Gründe hierfür sind einmal darin zu suchen, daß der „Verband der jüdischen Jugendvereine Deutschlands" trotz wiederholter Bitte für die ostpreußischen Vereine seit ihrem Bestehen so gut wie gar nichts getan hat, obwohl gerade in einer so^ dünn bevölkerten Provinz die jüdischen Jugendvereine auf eine tatkräftige Unterstützung ihres Verbandes angewiesen wären. Die Vereine haben