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Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Jüdisch-Liberaler Jugendvereine Deutschlands · 1920-03-01 · Heft 3 (März 1920) · p. Seite 53

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Journal
Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Jüdisch-Liberaler Jugendvereine Deutschlands
Volume
1920
Issue
Heft 3 (März 1920)
Date
1920-03-01
Page
Seite 53 (sequence 13)
Language
German
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— 53 — Einsicht in die Art des Opfergottesdienstes auch das richtige Gefühl dafür erwirkt, daß solche Handlungen nichts mit Religion zu tun haben. 2. Mose 31, 16—17. Also sollen die Kinder Israel den Sabbath beobachten, daß sie den Sabbath halten als ewigen Bund bei allen ihren Geschlechtern. Zwischen mir und den Kindern Israel sei er ein Zeichen auf ewig, denn in sechs Tagen hat der Ewige den Himmel und die Erde gemacht, und am siebenten Tage hat er geruht und gefeiert. (Diese Sätze bilden den Schluß eines kurzen Abschnittes, der unmittelbar auf die Anordnungen über die Herstellung des Stiftszeltes und alles dessen folgt, was mit dem Zelt zusammenhängt. Der Talmud folgert aus dieser Zusammenstellung, daß alle Arbeiten, die bei der Herstellung des Stiftszeltes nötig waren, am Sabbath verboten sind.) 2. Mose 33, 12—13. Und es sprach Mose zu dem Ewigen: Siehe, du sagst zu mir: „Führe dieses Volk hinauf, und hast mir nicht kundgetan, wen du mit mir senden willst. Du hast aber zu mir gesprochen : „Ich habe dich mit Namen berufen und ausersehen und du hast auch Gnade gefunden in meinen Augen". Wenn ich denn Gnade gefunden habe in deinen Augen, so tue mir doch deine Wege kund, auf daß ich dich erkenne! So möge ich Gnade finden in deinen Augen! Siehe auch, daß diese Nation dein Volk ist. 2. Mose 33, 18—23. Und Mose sprach: „Lasse mich doch deine Herrlichkeit schauen!" Gott aber sprach: „Ich will alle meine Güte vorüberziehen lassen vor deinem Angesichte und wäll ausrufen vor dir bei dem/ Namen, der da heißt: der E}wige, wie ich gnadenvoll bin dem, den ich begnadige, und erbarmungsvoll dem, dessen ich mich erbarme. Aber mein Angesicht kannst du nicht schauen; denn es kann kein Mensch mich sehen, der da lebt." Ferner sprach der Ewige: „Siehe hier ist ein Ort bei mir, stelle dich dahin auf den Felsen. Und es wird geschehen, wenn meine Herrlichkeit vorüberzieht, so will ich dich in die Kluft des Felsen stellen, und meine Hand über dich decken, bis ich vorüber bin. Wenn ich dann meine Hand von dir nehme, so wirst du meinen Rücken sehen; aber mein Angesicht kann nicht gesehen werden." 2. Mose, 34, 5—7. Und es kam der Herr hernieder in einer Wolke und trat daselbst neben ihn und rief aus den Namen: der Ewige. Es zog der Herr an seinem Angesicht vorüber und rief: Der Ewige, der Ewige, Gott der Allmächtige, barmherzig und gnä-

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