Nachrichtendienst
- Journal
- Nachrichtendienst
- Volume
- 1928
- Issue
- Heft 6 (August 1928)
- Date
- 1928-08-01
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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10 Ort und Str aße Name der Anstalt Zahl der vorhandenen Plätze Zahl der belegten Plätze m. | w. m. | w. Es können ausgenommen werden: Wann zu welchem Verpflegungssatz Bemerkungen Anstalten der Altersfürsorge Aachen, Siegelhöhe Ist. Altenheim 20 3 16 1 sofort 120—150M.mtl. Berlin N 54, Gormannstr. 3 Verein Ist. Heimathaus und I 1 Volksküche e. V. 20 78 19 76 2 50 M. monatlich Bremen, Gröpelingerheerstr 167 Jüdisches Altersheim 17 4 10 Int. 1 (5hep. 125 M. monatl. Gailingen Friedrichsheim f. ist. Sieche und arme Greise 60 20 37 1 120 M. monatl. Hannover, Ellcrnstr. 16 Ist. Altersheim 12 6 6 120-150 M-mtl. Neustadt a. H. Ist. Altersheim f. d. Pfalz c. V. 42 8 24 5-7 >. 120—150 M. monatlich für Nichtpfälzer Worms am Rhein Ist. Hospital (Altersheinl) 2 » 80-100 M. mtl. Würzburg Israel. Krankenh. u. Pstündnerh 35 12 19 4 jederzeit I. Klasse 8 Mark II. Klasse 0 Mark Blankenese, Wedelerchaussee 165 Dürrhcim, Bad Ebnen, Idastraßc 6 Flinsberg, Ifcrgeb. Hirschbcrg Kolberg, Hafenstr. 14—15 Kreuznach, Bad Nauheim Ecgeberg Werden (Ruhr) Wolfratshauscn b. Mönchen Woltersdorf b. Erkner, Rüdersdorferstraße Ziegenhals, i. Schlesien, Bergstr. 15 Anstalten der Erholungsfürsorge Kindererholungsheim „Wilhelminenhöhe" 45 j 30 Friedri ch-Luisen-Hospiz 100 Iüd. Erholungsheim 80 Kinderlandheim des I. F. B. 85 Kinder-Erholungsheim 30 Iüd. Kurhospital 150 Kind. ISrw. Iüd. Kinderheilstätte 80 | 15 Jsr. Kinderhcilstätte Erholungsh. des isr. Humanitären Frauenvereins Erholungsheim Rosenau, Daniel Flcck'sche Stiftung Jüdisches Landheim e. V. Freizeitu. Wochenendheim für berufstätige Frauen u. Mädchen Kopfstein-Erholungsheim 45 | 80 95 Kleinkinder Abteilung 10 15 5 5 60 Kind.!Erw. 40 15 4 20 40 26. 9. 28 ,3.— M. täglich 4. M. tägl. für.Wohlfahrts-Organifationen 2.50 M. täglich 4.— M. täglich 28. 9. 28. 12. 9. 23. Ans. Okt. 2.50 M. täglich 100M.bzw.85M.mtl. 3.60 M.tgl. (Wohlfahrtssatz) Am 10.10. Iv. d. Betrieb bis Mai geschl. Sept. 28 95 M. monatlich Okt. 28 Erw.4M. Kind. 3 M t. E. Sept. 5.— M. täglich sofort Sept. 28 28. 9. 28. 5.— M. täglich 3.50 M. täglich Erw. 6 M. Kill. 4.50 M. Meldung. an Frau Elkan, Bln.-Wilm. Sächsischeste 2 Mitteilungen des Archivs und Berichte Dinslaken, Israelitisches Waisenhaus. Bericht für das Jahr 1927/28. Im Berichtsjahr befanden sich 30 Kinder im Heim. 6 Kinder besuchten höhere Schulen, die übrigen eine Volksschule. Im ganzen gingen während des Jahres 12 Kinder ab. Davon sind 7 zu ihren Angehörigen zurückgekehrt, den andern wurden Lehrstellen beschafft. Der Gesundheitszustand der Kinder war gut. 4 Kindern wurde Erholungsaufenthalt in Bad Dürrheim vermittelt. An Einnahmen standen dem Heim Mk. 38000,— zur Verfügung, die die Ausgaben gercche decken konnten. Der größte Anteil der Einnahmen entfällt auf freiwillige Spenden, die im Berichtsjahr 25 224,— Mark betragen haben. Das 1885 gegründete Waisenhaus nimmt Kinder aus dem ganzen Reiche auf. Die meisten der Kinder sind völlig wurzellos: Entweder sind sie verwaist, oder sie kommen aus zerrütteten Familienverhältnissen, so daß der Zusammenhang mit den Angehörigen nicht wünschenswert erscheint. Zum Unterschied von Landerziehungsheimen, deren Erziehungsmethoden mit denen des Heims sich sonst stark berühren, sucht das Heim die Verbindung der Kinder mit der Umwelt zu festigen. Sie sollen nicht im späteren Leben wirkliche „Waisenkinder" werden — lebensfremd und unfähig sich in der Gesellschaft znrechtfinden. Die Kinder nehmen daher vollen Anteil am Gemeindeleben, verkehren in den jüdischen Familien, nehmen am Gemeindegottesdienst teil usw. Für die eigentliche Erziehung ist die Familie das Vorbild, deswegen wird die Zahl von 30 Kinder nicht überschritten. Jedes Kind wird zur Selbständigkeit und Verantwortung sowohl für die Ordnung in den Zimmern, im Haus und Hof, als auch für den Ruf der Anstalt und der ganzen jugendlichen Gemeinschaft herangezogen. Aus Zeitschriften Abgeschlossen am 1. September 1928. Allgemeines. — Grundlagen der jüdischen Wohlfahrtspflege. Neue Wege auf dem Gebiet der Wohlfahrtspflege, von Ruth Fenchel. Israelitisches Gemeindeblatt Mannheim. 22.8.28. Nr. 8. Zur Zentralisierung der Frankfurter jüdischen Wohlfahrtspflege. Der Frankfurter Israelit. 5. 7. 28. Nr. 27. Zentralisiertes Inkasso von Vereinsbeiträgen, von Rechtsanwalt B. Guthmann, Wiesbaden. Jüdische Wochenzeitung für Wiesbaden und Umgebung. 13. 7. 28. 2. Jahrgang. Nr. 26.