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Nachrichtendienst · 1928-06-01 · Heft 5 (Juni 1928) · p. Seite 13

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Journal
Nachrichtendienst
Volume
1928
Issue
Heft 5 (Juni 1928)
Date
1928-06-01
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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13 Zahl der Zahl der Es können ausgenommen Ort und Straße 'Name der Anstalt vorhanddenen Plätze belegten Plätze werden: Wann Zu welchem ^vann Verpflegungssatz m. j w. M. | TO. M. j w. Bemerkungen Anstalten der Erholungsfürsorge Blankenese, Wedelerchaussee 163 Kindererholungsheim 45 | 30 7 | 13 15 Aug. 28 3.— M. täglich f „Wilhelminenhöhe" Kleinkinder Kleinkinder Bug, Geschäftsstelle: Nürnberg, Sulzbacherstr. 23 Ist. Erholungsheim 1 4< ) 1 4( ) 12 9. Aug. 28 k 3.— M. täglich Cranz, Plantagenstr. 2 Erholungsheim des jüdischen Frauenbundes 9 2-3 Ende Juli u. Anfg. Aug. 28 4.— M. täglich Dölauer Heide, b. Halle a./S. Kinder-Erholungsheim der Ger¬! 100 M. f. 28 Tage >nkl. Soolb. n. ärztl Beh. mania-Loge H. O. B. B. 20 12.Aug.28 Dürrheim, Bad Friedrich-Luisen-Hospiz 90 9U 0 1. 9. 28 4. M. tägl. für Fürsorge-Organisation Flinsberg. Bad Kinderlandheim des I F. B. 35 35 28. 9. 28 4. M. tägl. fiir weibl. Erwachsene Hofheim, Kapellenstr. 12 Ettlinger'sches Kinderheim 20 | 20 19 18 38 Sept. 28 3.50 u. 3.— M. Kolberg, Hafenstr. 14—16 Iüd. Kurhospital 150 15 0 8i 0 Sevt.-Lkt. 28 100.—. resp. 85'— Kreuznach, Bad Geschäftsst.: Köln, Roonstr. 6011 Iüd. Kinderheilstätte fl80' ®5b* fltnb. Anfg Okt. 28 Nauheim Ist. Frauenheim 50 50 50 27. 8. 28. ca. 200 M. mtl. Nauheim Ist. Kinderhrilstätte 78 7 r8 Aug. u. Sept. 95 M. monatlich Nauheim Ist. Männerheim 26 10 220-260 M. mtl- Salzbrunn, Bad Iüd. Kurhospital beliebig 165.- f. 3 Wochen in«, ärztl. Beh. u. Kurtaxe Scgeberg, i. Holstein Kinder-Erholungsheim 105 105 20 Aug 28 2.50 M. täglich Sulzburg, b. Neumarkt, Gefch.-St. Nürnberg Zufuhrstr. 2511 Esta-Landheim 1 | 60 3.8—30. 9. 28 3.— M. täglich Werden (Ruhr) Ist. Erholungsheim „Rosenau" 2 20 i Juli 28 N. Vereint arnng Woltersdorf, b. Erkner, Rüdersdorfer Chaussee 4 Kurhaus Filmstadt 20 16 sofort 3.50 M. täglich Ziegenhals, i. Schlesien Kopfstein-Erholungsheim 3 2 1 19 13 15.Aug.28 Kinder 4.80 M. täglich § Erwachs 8.—M. „ u. Kurtaxe Nur iür Mitglieder de« Ei'ra-BundeS f. Erwachsene fiir Frauen u. Mädch. lauch Weekend- Aufnahme) Mitteilungen des Archivs «nd Berichte Bund Israelitischer Wohlfahrtsoereinigungen in Baden. Tätigkeitsbericht für das Jahr 1927. Die Tätigkeit der Geschäftsstelle wurde im Berichtsjahr stark erweitert. Es wurden Merkblätter und Richtlinien für einzelne Fürsorgezwecke versandt, öffentliche und private Beihilfen aller Art vermittelt, die Unterbringung von Kindern aufs Land geleitet usw. Eine Fülle von Erhebungen erforderte die Durchführung der Anträge auf soziale Wohlfahrtsrente. In Mannheim wurde eine Zentralstelle der jüdischen Wanderfürsorge für Baden und die Pfalz begründet. Dem Bund standen im Jahre 1927 33 903 Mark zur Verfügung, die durch Jahresbeiträge, Spenden der Gemeinden, Vereine und Einzelpersonen aufgebracht wurden. Verausgabt wurden 31 519 Mark u. a. für regelmäßige Unterstützungen in 32 Fällen 8 358 Mark, für einmalige Beihilfen 5683 Mark, für Erholungsfürsorge 5807 Mark, für Darlehen 1350 Mark. Diese Mittel wurden für die fürsorgerische Tätigkeit in den kleineren Gemeinden verwandt. In den größeren Städten dagegen wurden die Mittel für die jüdische Wohlfahrtsarbeit örtlich aufgebracht und verwaltet. Der -Bund isr. Wohlfahrtsvereinigungen in Baden konnte am 10. Juni die Feier seines 10jährigen Bestehens feiern Tagungsbericht s. S. 3/4. Der Prooinzralverband für jüdische Wohlsahrtspflege Brandenburg, (Vorsitzender Rabbiner Dr. Salomonski), der seit dem Jahre 1924 besteht, hat seit Mai 1928 seine Geschäftsstelle der Zentralwohlfahrtsstelle, Berlin-Charlottenburg, Kantstraße Nr. 158, angegliedert. Dem Verband sind die einzelnen jüdischen Gemeinden in Brandenburg, ihre Wohlfahrtseinrichtungen und Anstalten als Mitglieder angeschlossen. Seit Mai ist hauptamtlich eine Fürsorgerin für die Bearbeitung der zahlreichen Fürsorgefälle und für organisatorische Arbeiten angestellt. In der Mark Brandenburg bestehen insofern besonders schwierige Verhältnisse, als in den einzelnen Gemeinden seit einigen Jahren ein starker Zuzug von mittellosen jüdischen Flüchtlingen aus den abgetretenen Gebieten im Osten stattgesunden hat, dagegen viele wohlhabende Gemeindemitglieder nach Berlin abgewandert sind oder infolge der ungünstigen Zeitverhältnisse ihr Vermögen eingebüßt haben. Eine große Anzahl von hilfsbedürftigen Juden lebt daher verstreut in kleinen Ortschaften und ist auf die Hilfe des Provinzialverbandes angewiesen. Es gilt nicht nur, Existenzen wieder auszubauen, sondern auch gesundheitsfürsorgerische Maßnahmen (Tbc-fürsorge, Erholungsfürsorge) durchzuführen. Vor allem bemüht sich der Provinzialverband als vermittelndes Organ, den Hilfesuchenden die behördlichen Unterstützungen zu verschaffen und ihnen die Wege zur Erlangung öffentlicher Fürsorge zu ebnen. Die Ermittlungen und Pflegschaften werden in den einzelnen Gemeinden von ehrenamtlich tätigen Helfern durchgeführt. Die Fürsorgerin des Promnzialverbandes steht in allen schwierigen Fällen jedoch persönlich zur Beratung und Hilfe zur Verfügung. Man hofft, daß nach weiterem Ausbau der noch jungen Tätigkeit des Verbandes fruchtbare Arbeit geleistet wird. Elberfeld-Barmen. Jüdischer Wohlsahrtsoerband. Vor kurzem fand die Generalversammlung des jüdischen Wohlfahrtsverbandes, Elberfeld-Barmen statt. In ihrem Geschäftsbericht führte die Vorsitzende, Frau Samuel, aus, daß im verflossenen Geschäftsjahr hauptsächlich die Frage eines Jugend- und Wohlfahrtsheims zu lösen versucht worden sei.

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