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Ben Chananja · 1866-12-15 · 43 (15.12.1866) · page 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
9 (1866)
Issue
43 (15.12.1866)
Date
1866-12-15
Page
– (sequence 4)
Language
German
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1( ffr׳■ | f׳ fr: vom Schulgelde erst nach erlangter behördlicher Bewilligutig — befreit werden sollen, damit eine um so bedeutendere Geldsumme zum Behnse eines erweiterten (hier allgemein verhaßten) hebräischen Unterrichtes einßesammelt werde. Möge doch eine hohe Landesschulbehörde dem Wunsch der hiesigen jüdischen Bevölkerung geneigte Rechnung tragen, und hebräisch an der hiesigen Musterschnle als unobltgat zn bezeichnen, und die Zahl der Schüler wird gewiß zn einer enormen heranwachsen, denn Schreiben, Rechnen und Lesen will selbst der fanatischste Chaßid seine Kinder lernen lassen, während er das Hebräische, in:hochdeutscher Sprache vorgetragen, perhorresztrt. Wir behalten uns vor, auf diesen. Gegenstand mit gütiger Erlanbniß der geehrten Redaktion*) in unserm Nächsten znrückzukommen, worin wir ein ausführliches und getreues Bild'von der hiesigen Musterschule bringen werden. A. Miskoltz, int Dezember. Herr Direktor Dr. Klein hat svwol an der Mädchenschule, als am Gymnasium den Religionsunterricht übernommen. Der Gymnasialdirektor, Herr Päßtor, hat zum Behufe des letztem ein Klaßenzimmer zur Verfügung gestellt. Dagegen ist es eine niederschlagende Erscheinung, daß in manchen jüd. Schulen unbesähigte Lehrer angestellt werden. Es ist Thatsache, daß ein Lehrer vor Kurzem darauf bestand, daß Algier in Amerika liegt. Den Lehrern soll jedenfalls das ihnen gebührende Recht zu Theil werden. Dieselben sollen aber beflissen sein, sich die ihrem Stande entsprechende Bildung anzneignen. Die stufenmäßige Ertheilnng von BefähigungSzeugnissen ist wirklich eine weise und zweckmäßige Einrichtung. Ans Ri)einpreußcn, im Dezember. Mein Persprechen am Schlüsse meines Berichtes in Nr. 41. konnte'Ich, wegen vieler dringender Amtsgeschäfte und Reisen vor heute nicht'' z erfüllen und kann ich solches auch heute nur in kurzen No-' lizen, mir den ausführlichen Bericht auf später vorbehaltend. Die Versammlung in Köln fand am 1. November (nicht 1.׳ September) Statt. Sie wurde von circa 60 Abgeordneten Westphaleus und Rheinlands besucht.. Es. wurde beschlossen: 1) Eine Petition an das preußische Abgeordnetenhaus wegen vollkommener Gleichstellung nach dm Bestimmungen der Verfassung zu richten. 2) Daß in der Zukunft auch nur ein Lehrerseminar für beide Provinzen bestehen und das H a i n d o r f i s ch e, bisher in Münster'', erhalten werden soll, nachdem der Rittergutsbesitzer und Schwiegersohn des H. Prof. Haindorf, Herr.Lob, in Allem nachgegeben hat. Es ׳wurde eine Kommission gewählt, um das von Herrn Löb verfaßte neue Statut, daS schon die königl. Genehmigung erhalten, und allgemeinen großen Widerspruch erfuhren hatte, nach drei Beschlüssen der Versammlung umarbeiten und solches den Gemeinden wieder zugehen zu lassen. In Lnrenbnrg wurde der französische Rabbiner Sofar, bisher in Dijon, gewählt und soll er schon von der Regierung bestätiget worden sein. Kahn. Dohltliiitigkeit und MohttlMgireitsanstMe». 8, Galnij, '42. November. Herr Jos. Halevi ist seit einigen^Tagen hier und wirkt für die Alliance sehr ersprießlich, Er״ hat ln 35 Ortschaften der. Moldau nicht weniger als tausend Mitglieder für die Alliance gewonnen. In der hiesigen Gemeinde hat er in zwei Tagen ungefähr 200 UnterschMen gesammelt. Nächstens werde ich Ihnen Ansführsicheres hierüber berichten. ״ Die Ihnen mit Vergnüge,! erkheilt wirv. Ned. Szegedin, Srlbffvcrlag der HedtthMpn. Bemerkungen. Herrn E. N. in K. Nur in sehr abgekürzter Form. —Herrn H. V. in Arad. .Empfangen. — Herrn K. N. in Neutra. In der nächsten Nr. I Erscheint täglich Morgens und Abends. l l Die politische Bedeutung, welche sich der ״Tolograf“ ( ( als das Organ der Autoliomistell-Partei errungen hat, findet immer < - mehr Beachtung. In dem Kampfe um die Neugestaltung Oesterreichs i ן wird es mit aller Entschiedenheit für die Kräftigung nnsereö Bcrs { fassungsleben^, für die Erfüllmig jener Mission cinstchen, welche die \ ) Geschichte, die Kultur nnd den Geist des echten Fortschrittes dein | j deutschen ©(erneute in Oesterreich vorgczeichnet haben. s \ Der Entwicklung und Förderung der matenellcn Interessen, ■< - der Verbreitung und Förderung geistiger Bildung, der Durchführung ü j freiheitlicher Grundsätze, der Verwirtli'chimg jener Wünsche und Fors! ' ' '׳׳ ״ ־ * ־ ״־״ " " ־ ׳ ' ״־- - ' | artikeln ein kräftiges Wort. ' ' | ) MittheillUlgen bewährter Korrespondenten, welche für das Blatt gefl j Wonnen sind, setzen eö in den Stand, den Fragen der höhen׳» Po- ׳ litik rechtzeitige nnd zugleich eingehende Behandlung, die immer von I | den Prinzipien eines entschiedenen Fortschrittes geleitet ist, augcdei- (j ן hen zu lassen. ׳« 1- Die speziellen Interessen Steicrmarks, sowie unserer Nachj | barländer Släfiitcu und.Ärain ftiibcittm ״Toiegraf“ | 1 eine warme und kräftige Vertretung.— Den w irthsch a stlkchen ti 1 und industriellen Fragen wird die ihnen gebnhreilde Allfmcrk- samkcit zUgcwcndet. — Das Feuilleton bringt neben den gediegenfj sten Produkten der dentschen Novellistit auch mannigfache unterhaltende Aufsätze aus allen Zweigen des ilieilschlichen Wissens und Forscheus. . 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Bedanerliche Jndolen; ei,»er jüdischen Familie. — Pester Briefe. — N e-׳ k r o l o g i e. Esaba. — Korrespondenz. Wien. Szeged,n. Bukarest. Pest. Fünfkirchen. Prag. Berlin. Trier. TemeSvar. Temeövar. S. A.Ujhely. ^Miökolcz. Ans' Nhcinpmlßcn. Galatz, — Bemerkniigen. — In,erate. A‘ ■ .. Leipzig, Üommisiions-Vrrlag von Franz W a gurr. Druck von Sigmund Bmrger in Szegedin. ׳ Hierzu ein Bogen Forschungen des wissenschäftlich-talmudischen Vereins und ein Bogen Titel, Widmung und Znhalts-Derzeichniß.

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