Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 9 (1866)
- Issue
- 28 (11.7.1866)
- Date
- 1866-07-11
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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M 28. ■Keimtet Jahrgang. Erscheint jeden Mittwoch 1—2 Bogen stark. Präimmerationspreis: Ganzjährig S fl.,—5 Thlr. 10 Sgr., balbj. 4 fl. n: 2 Thlr. 20 Sgr., viertel!. 2 fl. öst. W. Man abonnirt im Jnniand bei allen Postämtern; im Anslande bei Herrn Franz Wagner m Leipzig; in Wien bei Herrn LjrrzfeNi & Lauer (Praterstr.) SzegeSm, Heil II. Jatt 1866■ Hm W»MM. Mochenktatt für Milche Theologie. Herausgeber und Redakteur: «»M»««v Juserate, welche in das Fach des Blattes einschlagen, werden angenommen. Die 4spaltige Petitzeile wird bei mehrmaliger Injektion mit 6 kr., bei einmaliger mit 8 kr. berechnet. Stempelgebühr besonders 30 kr. Oberrabbiner zu Szegedin. Mit besonderen homiletischen, didaktischen und wilsenschafttich talmudischen Beilagen Inserate übernehmen im Anslande Franz Wagner in Lnpzig; in Wien Hcrzjcld LLauers Buchhandlung. Inhalt. Schreiben des Pariser Konsistoriums an den Redakteur des ״Ben Chauanja." — Das Bergängliche und das Ewigwahre1.be im Judenthume. Bruchstück aus einer Vorlesung von Rabbiner Dr. H. Zolowicz. — Ein Wort über jüdische Kanzeleregese. Von Rabbiner Dr. Simon Nascher. (Fortsetzung.) — Wiener Briefe. VII. (Schluß.) — Kovvespondenz. Gmanzkpatlon und bürgerliche Verhältnisse. Wien. Wien. Pest. Szegedin. Bukarest. Siebenbürgen. Kronstadt. Waitzen. Groß-Kauizsa. Pest. Pest. Ünltns und Kultusgcmeknde. Wien. Brüssel. EperieS. Füred. Königsberg. Baden. Krakau. Uermöny Schulwesen. Pest. Pest. Neu-Berbaß. Szentes. Pest. Pest. Pest. Literatur. Göttingen. Paris. Pest. Pest. — Berichtigungen. — Bemerkungen. -Schreiben-es pariser AouMriams mr dm Dleöaäteur lies ״Ben tfljammja.“ Consistoire Israelite de la ciroonscriptiou de Paris. Nr. 3201. Paris , le 29. Juin 1866. Monsieur Löw, Grand-Rabbin de Szegedin (Hongrie). Monsieur le Rabbin! M. Isidor, notre digne Grand-Rabbin, a appeld l’attention du Consitoire sur 168 articles remarqua- .bles, que vousavezpublids danslejournal le Ben Chanania, au sujet de lafusiondes deux rites, dits allemand et p ortugais, que nous cberchons ü. realiser en 66 moment. L’approbation que vous donnez a 66 projet, 168 considdrations si elevdes que eontiennent vos ecrits, ont vivement touchd le Consistoire, et nous sommes charmds de vous exprimer iei 168 Sentiments que nous inspire l’appui d'un rabbin, si dminent par le savoir que par l’dldvation de son esprit et de 868 prineipes. Si le Consistoire de Paris avait besoin d’ötre encouragd dans la taclie laborieuse q’uil s’est imposde, il puiserait de nouvelles forces dans^tTsanetion que vous donnez a 86 travaux et ü. 868 asjira^is. Nous espdrons que le suc<fes Cburonnera nos efforts et q’uil nous sera donnd d’attei^e ler’butque nous ambitionnons uniquement dans l’infeüt du eulte et de notre grande communautd.. Nous n’oublierons pas, Monsieur le Rabbin, votre prdcieux coneours et nous serons heuroux, le eas dchdant, de lire dans vos dcrits 168 apprdciations que l’oeuvre du Consistoire pourra vous suggdrer. Agrdez, Monsieur le Rabbin, l’assuranee de notre haute eonsiddration. Les membres du Consistoire de Paris: G. de Rothschild; Gve. Ralphen; Michel Alcan; Adolphe Israel; Isidor, Grand-Rabbin. Le secretaire de Tadministration consistoriale J. Kahn. Uebersetzung. Das ist. Konsistorium -es Pariser Bezirkes. Nr. 320l. Paris, 29. Juni 1866. Herrn Löw, Oberrabbiner in Szegedin (Ungarn). Herr Isidor, unser würdiger Großrabbiuer, hat die Aufmerksamkeit des Konsistoriums ans die bemerkenswerthen Aufsätze gelenkt, welche Sie in Betreff der Fusion der beiden, gemeiniglich deutsch und portugiesisch genannten Riten, die wir gegenwärtig zu bewerkstelligen suchen, in der Zeitschrift Ben-CHananja veröffentlicht haben. Die Zustimmung, welche Sie unserem Projette geben, die so wichtigen Betrachtungen, die Ihre Aufsätze enthalten, haben das Konsistorium angenehm berührt, und wir geben hier mit Freuden den Gefühlen Ausdruck, welche uns die Unterstützung eines durch sein Wissen, wie durch die Hoheit seines Geistes und seiner Prinzipien gleichermaßen ausgezeichneten Rabbiners einftößt. Benöthigte das Konsistorium in der mühevollen Aufgabe, die es sich gestellt, der Aufmunterung; es würde aus der Sanktion, die Sie seinen Arbeiten und Bestrebungen gegeben, neue Kräfte schöpfen. Wir hoffen, daß der Erfolg unsere Bemühungen krönen, und es uns gegönnt sein wird, das Ziel zu erreichen, das wir im Interesse des Kultus sowol, wie in dem unserer großen Gemeinde anstreben. Wir werden, Herr Rabbiner, Ihren werthvollen Beistand niemals vergessen und uns glücklich schätzen,