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Ben Chananja · 1866-06-20 · 25 (20.6.1866) · page 16

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
9 (1866)
Issue
25 (20.6.1866)
Date
1866-06-20
Page
– (sequence 16)
Language
German
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U gendcrroa88en:.1440״. Der Schulklopfer der Jaden wird von gefährlicher Alchenietüngen wegen in’s Lofch gelegt und vom Züchtiger durch die Stirn ge■ brannt.“*) - ■ ' ''׳;•■'׳•<־ , ' Nachträglich bemerke ich,; dass mein hochw. Vater, Hr. Rabb. Jak. Brüll, mich! belehrt hat, dass der ״Schulklopfer“ sich schon im Talmud findet: jer. Beza s, 2. מקושא דכנשתא^חלחא, sngef. von B. Jos. zum Or. Ch. 338. Nach Chajes (Minch. Ken. 6, b) ist im Oriente, das Posaiinenblasen statt des Schulklopfcns gebräuchlich. Bemerkenswerth ist, dass nach Tischendorf (Reisen in Palästina 8. 57) im Katharinen Kloster am Sinai die Andachtstunde durch Anschlägen an einen Granitblock oder eine Holztafei verkündet wird. 1 NaeUbemerkuflg der Redaktion.; Auf den talmudischen Ursprung des fraglichen Gebrauchs hat-schon Mos. Kunitzer hingewiesen ,zugleich an Mardechai Beza Nr. 696 erinnernd (Mezar. II: Nr. 155). Wie aus Hagg. Ascher! das. Nr. 2. zu ersehen ist, war auch im Or Sarua davon die Rede; das! Mspt, nach welchem der Or Sarua edirt wurde, war aber hier lückenhaft. Die angeführte Notiz aus dem Jeruschalmi stammt aus dem 3. Jahrh. Nachriähtcn ans dem 4. Jahrh. bestätigen, dass die Zusainmciibcinfiing der Mönchsgemeinden zu jener 55eit tliotls durch die Tuba, theils durch den Kammer geschah > mit dem an die Wohnungen angepocht wurde. In der Regula Pachomii, — Pachomius,, ein Kopte, war ,der Gründer des ersten Klosters zu: Tahem ä am Nil, — heist es c. 3.: cumque audierit Yoccm tubae ad collectam vocantis, statim egrediatur cellulam suam, de scripturis aliquid meditans usque ad ostium conveuticuli. Palladius Bist.. Lausiaca c. 104.., spricht von dem aus dem Schlafe wekkenden Hammer dipvQua), vermittelst dessen die Mönche zur Doxölogie des Morgens versammelt wurdeu. Ebenso Gassianus de instit. coenob. IV, 12,: quum sonifnm pulsantis ostium a diversorum cellulaspercutientis audierint, ad prationem eos scilicet seu ad opus aliquod invitantis, certatim e cubilibus suis unnsquisque prörumpit (Vrgl. Rheinw. Archäol. §. 58). Da die talmudische Notiz altern Ursprungs ist, so unterliegt es keinem Zweifel, dass der in Rede stehende Gebrauch von den Juden zu den Christen kam. Es is mithin historisch gerechtfertigt, dass die Abschaffung;des so alten Brutiches in ' manchen ung. jüd. Gemeinden heftige Strei.igkeiten hervorrief. Antworten. * 1 IV, שרולין (Kci. 26. 3. s. Forsch. Nr. 4. 8p. 68) Dieses Wort hält R. Nathan für identisch mit dem in den Targnmim in der Bedeutung von ״Armbändvr“ oft voikommenden שירון״“ (vrgl. unter anderm Onkelos z. Nurameri 31, 50) wonach die Litera ל׳ wie in ולעשות (Pa: .11. b. von מערבלין (ןעף 3^: ]*) Aus demselben Artikel entnehmen wir noch zwei .Juden betreffende Notizen, die wir gelegenheitlieh hier t'olgeu .lassen: 1389״. Eine Frau will einen Juden ermorden und verwundet ihn. Sie wird deshalb: lebendig begraben.“ * ^1436. Ein Jude kömmt wegen Dieberei in's Loch gofängnisa: ״mau will ihn rechtfertigen (d. hr verurteilen),“ ״er aber lässt sich taufen und wird dem Pfarrer zu׳ St. Gebald überliefert.“ '; Während das erste Factum eine schreiende Gewalttat •bekundet, wird man auch über den zweiten Fall. uunachsichtlich den Stab brechen müssen.; . -;־ : 84 (Targ. rz. Exod. 14, 3. v. ערב yermischen) u. dr g, als paragogisch zu nehmen. Das ובלי לומי חיל שירא ist ohne allen Zweifel ein Lapsus calami, der von d» als der primären Quelle in die Miscbnakömmeäfare Übergebungen, und es muss statt dessen gelesen weA den "ובל׳ אלמי :’שילי ידיא“^:Armbänder es sind dies nämlich die TargutnWorte zu dem a/raf Uyofupoif והשלוח J«: 3,19.*) , . : .; / Eiwanowitz. ' Leop. Eisler. In der Mischna (Kelim 26, 3) kommt folgende, stelle vor: חזון והבלכייל והשלוור־^ין טמזאין והסרקלימין טרזורין. Maimonide's und nach ihm alle übrigen Comentatoren erklären diese 4 Kleidungs» stücke wie folgt: ןון ist ein Gürtel (I. König. 22, 38) בלכייל bedeutet eine Kniebedeckung (auch hebräiseh ׳! von שרוולין (ברך soll von der lat. Sprache abgeleitet - sein und ״HandärmI“ bezeichnen, welches lat. Wort I aber nicht vorkommt. סרקלימין ist; entweder eine | Stirnbinde oder ein Handschuh. Indes sind alle diese. | Benennungen aus der griech. Sprache entlehnt. וון i ist das griech. toivrj, lat ZonunGiirtel; während das j hebräische זונות (I.-König 22, 38) vom Talmud (San-; hedr. 39, b) buchstäblich erklärt wird. כרכייר ist; das griech. ß^axtovta^, :lat. bracbiale-Armband. : שרבלין ist das griech. o־a^«<?alla-0rienfalische Bein-׳ •' Kleider.סרקלימין Griechisch 7r^oxaA<׳/♦^» (von *akvnx•;Verhüllen, Verdecken) eine ״Vordecke“, ״Vorhülle״;‘ , deshalb wird auch dieses letzte Kleidungsstück - für; ) rein erklärt, weil es gar keine Kleidungaiorm besitzt und keinem Gelasse ähnlich ist | Dr Mi Zipser Oberrabbiner. . V. Erklärung der Worte. Aben Esra's Esther- 10, 2;' | (Forsch. Nr. 4: Spalten 68). Dieselben Worte des Aben Esra finden sich mit einiger Variation schön in Genesis 41, 43. und in';Exodus 14, 7., aus welchen Stellen ersichtlich ist,'! dass derselbe, die Wörter משנה und שליש als Stu-‘ i fon, — den 2. und. 3. Rang bedeutend; — erklärt. Es i sollten demnach die Worte Aben Esra’s in Esther füg- ■ lieber in dem darauffolgenden Verse zum Schlagworte : משנה ihren Platz einnehmen. : - | Adolf Felsenburg in Szentes. j DieselbeV einzig richtige Erklärung wurde uns eingesendet von den H. H. Rabb. Eisler, med. Dr.! Heinr. Lemberger in Baja, Oberlehrer Oostreicher in j Aszöd, Jos, Goldberger, in Fünikirchen, Mör. TaflerJ; Rabbinatsknndidat. Die Hi H. Rabb. Ungar in Iglati j und Raf. Kircbheim führen ׳noch folgende Worte aus; dem Zachuth an: שליש שם החאר כי הוא בדמות שלשה במעלה אל האחד שהוא הראשון והוא המלך;;; findet sich schon im י Die Berichtigung {*; wie uns Hr. Jos. Goldberger in.יהסלאח שבערכי‘!!Fünikirchen bemerkt. >!* Radi i,; ,Inhalt. Sam: der KI. —: Talm. Geogr. - - Harz-;ähnl. Substanzen im Taim.':—. Worterkl. im Midrasch. I — Philol. Bemerkungen. —; Tälm. ' Texteskritik.׳ ,Neuer Kolho. 77- Antworten. — ' : /; Druck von Sigmund Bürger in Sz^edin 1866. , י

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