Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 9 (1866)
- Issue
- 5 (31.1.1866)
- Date
- 1866-01-31
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Gegenwärtiges Erfor-eruiß. Besoldung Einzeln | Zusammen - Zusammen Gulden in österr. Währung. Antrag -es künftigen Erfordernisses. Besoldung Einzeln j Zusammen 5S § Quartier. §1 sicld.Reqlli. *8 valent 20% Gulden in öftere. Währung. 6. Knaben- und Mädchenhauptschule zu (neu). 1 — 700 105 140 945 1 — 700 — 140 840 4 600 2400 — 480 2880 — — — — — 1 — 400 — 80 480 — — — , — — 7 — 4200 105 840^ 5145 Lehrer Lehrerin Recapitulation. Gegenwärtigeö Künftiges Mehr-. betrag Er fordern iß Gulden in österr. Währung. Knabenhauptschule zu Pest.. Mädchenhauptschule zu Pest.. ... . Knabenhauptschule in Temesvar..• - Mädchenhauptschule in Temesvar . . . ... . Knaben- und Mädchenhauptschule in Fünskirchen .. Knaben- und Mädchenhauptschule in S. A. Ujhely.. Knaben- und Mädchenhauptschule (neu zu errichten). Knaben- und Mädchenhauptschule (neu zu errichten) . ... 6420 630 3045 1200 4275 4883 8430 840 4065 1620 5805 6585 5145 5145 2010 210 1020 ' 420 1530 1702 5145 5145 S u in m a . Hierzu für sechs Stipendisten der Pester Präparandie a 60 fl. ...... 20453 37635 360 17182 360 Gesa mm t su mme . | 20453 37995 j 17542 Anmerkung. Durch die Abrundung der Gehalte sind erforderlich ... 2422 fl. 3n Folge Errichtung zweier Musterhauptschulen.. . . . 8400 ״ Zusammen an Besoldungen . 10822 fl. - Für das für die bisherigen Lehrer in Antrag gebrachte Qnartiergeld-Aequivalent sind erforderlich 4470 fl. und für die Lehrer an den neu zu errichtenden Schulen.. . . 1680 fl. 6150 fl. An Remuneration für die an den neu zu errichtenden Schulen zu bestellenden Lehrer, rücksichtlich Direktoren 210 fl. Für Stipendien für die sechs Präparandenzöglinge . .. . . . 360 ״ __Summa obiger Mehrbeträge . 17542 fl. Marlcus Löw. I Geboren 1• Zchrwnt 1779; gcjl. 4. Schewkt 1866. I J. D. Austerlitz, 22. Jäner 1866. Ehrw. Herr Redaklrnr! Ihr Großoheim, Herr Markus Löw, dessen Namen die ganze mährische Judenschast seit einem halben Jahrh. mit wahrer Verehrung nennet, ist vorgestern, nach dem AnSgange des SabbatheS, zu einem bessern Leben hinnbergeschlummert. Der Verblichene war der Sohn des N. Löbisch Rosch Medina, dessen Namen seiner Zeit einen goldenen Klang hatte. Der berühmte Verfasser des Machazith ha.Schekel, R. Samuel Le.vi, war R. Löbisch'S Schwestermann. und mit R. Mardechai Löw ist wol der letzte Jünger der Jeschiba R. Samuels zu Grabe gegangen. Der Voklendete verließ, als er sich verehelichte, seinen Geburtsort BoSkowitz, um sich itt NeurauSnitz nirderz,,lassen, wo er das Amt eines Gemeindevorstehers eine lange Rkihe von Jahrey bekleidete, da-Vertrauen, das die gebildete Gemeinde zu NeurauSnitz in ihn setzte, stets ans eine glänzende Weise rechtferti« gend. Aber nicht nur seiner Gemeinde, sondern Jedem, der seines Na» thes und Beistandes bedurfte, war er Vater und Beschützer. Sein Stre» den, wohlznihu», schente kein Hinderniß, und er gönnte sich keine Nnhe. bis er jedes von ihm begonnene Liebeöwerk zu Ende geführt hatte. Als Geschäftsmann wurde er von Allen, die ihn kannte», wegen seiner Ehren» Hastigkeit und Biederkeit hochgeachtet. Als Abkömmling großer Nab» bitten, wie R. Löwe b. Bezalel in Prag und N. Mendel Krochmal in Nikolsburg, und als Freund der jüdischen Wissenschaft suchte er ge,nie de» Nmgang mit gelehrten Nabbinen. Wie er früher ein intimer Frenud Schwab'S gewesen war, widmete er in sklnen letzten Jahren dem Rabbiner Herrn Duschak in Austerlitz und seinem Ortsrabbiner Stöffel sreundschastlichkn Umgang. Beide sprachen an seinem Sarge. Der imposante Leichenzug gab Zeugniß von der Verehrung, die man ihm zollte. — Friede seiner Asche! *) *) Auch ich rufe dem Verewigten mein letztes Lebewohl nach. Sein Andenken wird in seiner Familie und in seiner Gemeinde ei» gesegnetebleiben. ■ :^