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Ben Chananja · 1865-12-06 · 49 (6.12.1865) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
8 (1865)
Issue
49 (6.12.1865)
Date
1865-12-06
Page
– (sequence 8)
Language
German
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886 Ü86 habea uni geplündert, verzehrt, unser Blut vergossen, uns unsrre hei. ligen Tücher entriffeu und Muthwillen damit getciebeu. Am drückend. Pen machte uns unser Grit unser letzter Feind, der Fürst Gatom mit seinem nicht mächtigen Volke, den Tatraksiim, (אלוף נעתם עס ׳(מחנהו עם לא עצום ושמם טטרקטיים welch, frevelhaft sprachen: ,Kommet, lasset ssr uns gänzlich vernichten! Aber Gott war bei uns, und sandte uns Helfer. Brüder von den Kindern Kedars (׳ממי קדר Cbazareu?). welche sich zum Zudenthume bekehrt hatten, der Fürst Llibsaw (מ2שם) war au ihrer Spitze. Diese retteten uns und dieses h. Buch aus ihrer Gewalt und eroberten -ihre Festuug Dura (דורי), in diesem unserem Fahre. 1501 unseres Eril«, 4565 der Schöpfung (605 der gegenwärtigen Zeitrechnung), welche» Gottlob rin Jahr der Hilf« war. So möge Gott bald und in nnsero Tagen unfern Profeten Elia« schicken. Ameu." Herr 51. vermuthet. ,« müsse טשרקסיים! ge» lesen werden. Nach Ledeau und Klapcoth fielen um 800 ^verschiedene licherkeffische Stämme io die Krim ,in. Gegen da» Alter und die Echtheit der auf den Thorarollen be׳ findlichen Epigrosen mach», sich Herr N. selbst folgende Einwürfe: 1. Findet sich im Talmud nirgends erwähnt. daß man auf Thorarollen Epigrafe aubrachle, vielmehr ist dies streng verboten; 2. ist die Schöpfungsära in dieser Epoche noch nicht gebraucht worden; 3. scheint die Aera de» Eril» der 10 Stämme fabelhaft zu sein. Er findet jedoch diese Einwürse nicht entscheidend. Die Karaiten waren durch da» tal» mudische Verbot der Epigrafe.n׳cht gebunden, fie bringe» solche bi« auf den heutigen Tag auf ihren Thorarollen an, wir fie denn über- Haupt nicht so skrupulöse Soserim haben, wie dir wabbaniten. Ein großer Theil ibrer Rollen ist auf Fellen geschrieben, was nach dem Talmud ernstlich verboten ist sHierin hat sich der Herr Berichterstatter offenbar übereilt; Felle werben rm Talmud ausdrücklich als zulässiges Schreibmaterial bezeichnet (גדל). S. Naschi Sabb. 79 , b. jer. Meg. 1, S. Sabb. 108, a. B B. 14, a.). Die zweite Einwendung beruht ebenfalls auf keiner festen Basis. Rapoport behauptete 1841 , daß der Gebrauch der SchöpsungSära sich -rst aus dem 11. Zahrhuudert datire. Allein 1860 erschien in Salonich rin astronomischer Trak'at (Barajlba di-Schemuel). durch welchen der Gebrauch der fraglichen Aera im 9.. Jahrhundert konstatirt wirb. In dem von Ewald veröffentlichtcn 4. Ezra--' buche findet sich dieselbe Aera, und doch läßt Ewald die Uedersetzung diese- Buches in der Hadrianischen Zeit enlstcheu (S. 24). Die samaritanlsche Erilära kann imaginär seit!, und doch aus ziemlich alter Zeit stammen. Sir findet sich auch auf be» Gradsteine» »ede» der Schöpfungsära; Munk fand sic am Anfänge einer handschriftlichen perfiichen Bibelübersetzung in Paris (CahcnS Bibel IX. Bvrr. S. 156). Munk selbst bezeichnet indeß S. 15. diese Zrrus.iug als irrtbümlich. Die Kaulasischcn Jude» bedienen sich drrselde» dis aus den heutigen Tag i» ihren bürgerlichen Akleiistückeu und sie haben sich an den Kaiser Nikolaus stets als Adköniniltuge der Zehnstämmc gewendet. Varianten hat Herr N. aus den karailischcu Handschriften solgende ziisanimrngrstellt: 1 M. 23. 13. in fünf Manuskripten: "!יאה. 2 M. 13. 13.: וערפתו; Nicht. 18, 30.: 2;הארון Kön. 23,9. מניות; )es. 14. C.: רדף stall רדה• Diese Korrektur rührt von einer neuern Hand her. Ganz neuen Ursprungs ist הסרק statt 2ההר Zesaj. 19. 18. Dieselbe findet sich am Rande einer *Handschrift (S. Geigers Zeitschrift 1863 S. 288. 289). Jer. 8. 4.: אם ישובו לא ישוב; Ez. 16,36.: יען השפך; das.23. 21.: למעך; das.43.7.: במוחם; das. 47, 17.: זאת statt ואת; ebenso in den folgenden zwei Verse»; das. V. 20.: 3 :מנבילtf. 2. 16.: והערה; das. 17. steht am Rande יהיתך für יחיתן• In diesen Varianten erblickt Munk das Intereffauieße und Si« cherste. das der Bericht enthält. indem er die Richtigkeit der chronologischen Berechnung Neubauers in Zweifel zieht und rS ihm nicht «iuleuchten will, daß לגלותנו da« samarit. Eril bedeutet. (Schluß folgt.) Bemerkungen. Mehrere Korrespondeuzen. , ach dir von Miskolcz. erscheinen in der nächste» Nummer. Konkurs. (2—3) In der hiesigen KultuSgemeiode ist die Stelle eines Rabbiuerl, verbunden mit dem Zahre-gehalte von 800 fl. ö. W., freier Wohnung und üblichen Emolumenten, daun eis Miblirungspauschalr von 300 ö- W.. »alaui. Vollständige talwudische Raddiaalsbesähigung. angemessen» »s« derne Bildung, tüchtiges Rednerialeot. sowie pädagogische, didaktisch, Aenntnisse auch in der deutschen und ungarischen Sprach,, iusbesonder« rin religiöser und moralischer Eharakter werden von dem zn erwählen« den Rabbiner gefordert. Die geeigueteo Herren Reflektant,o wollen längstens bis Ende Februar F. I. ihre Gesuche und Originalzeugniffe portofrei tiusen« den. Dir Ueberfiedlung des Herrn Aeceptirtra geschieht auf Kosten der Gemeinde, sonstige Spesen aber werden strengstens vermieden. Szeutes, 21. November 1885. Ignaz Fischer, Vorstrber. Vou Seite der israelitischen KultuS-Vorstehung und der beirrf« senden Test.-Erekutor« werden arme Familien zur Bewerbung der Wolf BModischen Heiralsstiftung von 150 fl. ö. W. für 1665 zu Gunsten armer Dräute aufgesordert. Diese Anmeldungen, vou welchen die von Berwaadleu bevorzugt werden, sind mit Armulhs-, Sitten- und D.rlobungS-Zeugoiffen belegt, bizum 20. Dezember l. I. franko einzuseodeo au Die isr. Lultns-Vorstehung in Miskolcz. Miakolez. 20. November. N. 8. Nähere Auskünfte im Temeinde-Notariate. Allerneueste "W? mit Gewinnen bedeutend vermehrte grosse Geldverlosung 2 Millionen 677,250 Mark, in welcher mir Gewinne gezogen werden, »arantirl von 11er Slats-Ucglernng. Ein StatS-Originallo» kostet 7 fl. ö. W. Zwei balbr .. kosten 7 ״ H » Vier Viertel- " ״ ,, ,, 7 ״ Acht Achtel. ״ ״ ״ 7 ״ ״ linier 17.600 Gewinnen befinden sich Hauptreffrr von Mark 250.000. 150.000, 100.000. 50.000. 25.000, 2 mal 20.000, 2 mal 15.000, 2 mal 12.500, 2 mal 10.000, 2 mal 7500. 5 mal 5000. 5 mal 3750, 2 mal 3000, 106 mal 2500, 5 mal >250. 115 mal 1000. 5 mal 750, 130 mal 500. 215 mal 250, 10.700 mal 117 Mark ,c. >c. Beginn der Ziehung am 14. Dezember. Unter meiner in weitester Ferne bekannten und allge« mein beliebten GeschäftS.Devif«: ״Gottes Segen bei Holm!" habe ich bereits 20 mal da« große L0S ausbezahlt. Auswärtige Aufträge mit Rimessen iu asten Sorten Dapiergelb führe ich selbst nach den entferntesten Gegenden prompt und verschwiegen aus. und sende amtttche Ziehungülisteu und Gewinngeldee sofort nach derSulscheidung zu. Xjast. Barn«. Oolm, Laoqnler In Hamborg. Tzegedln, Selbst,erlag der Sebalttto». Leipzig, üomalsftos-.vrrla, von Franz Va,,rr Druck ,0, Sigmund Bürger i» Gzegedin.

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