Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 8 (1865)
- Issue
- 48 (29.11.1865)
- Date
- 1865-11-29
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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809 870 keoooog, daß tt bescheiden anftritt. Herr E. verfügt über ,in stärkt« Organ, voa dem er noch Thuulichkeit Gebrauch mach». Wa« de» ioueru Gehalt der Predigt betrifft, so wäre r« viel. Uich« ungerecht, wollten wir den Neda» nach dieser einen Rede beur« theileo. überhaupt da Herr Dr. E. bereit« mehrere Predigten vrröffeut« lichte. Die geürige Kandidat,nred, jedoch ließ io rhetorischer Beziehung sowol, ai« auch »n der Behandlung uns Ausführung des Themas, sowie iu Rücksicht der Elastizität der Sprache dem wolgepflegteo und gebt!« beten Geschmack deverwöhnten Wiener Publikum manche« zu wünschen übrig. Di, Bewegungen de« Judeulhume« unserer Zeit, da« eigentliche Thema der Predig« schien un« etwapessimistisch abzefaßt worden zu sein, vebrigeodarf Herr E. da« Dcrdieust für sich iu Anspruch ueh« men. mit sebr viel Takt der Gemeinde und ihren Institutionen gegen׳ über sich benommen zu haben, sowir er auch de« seligen Mannheimer »ud de« thatkräftigen nnd verdienstvollen Meister« der Beredsamkeit de« Herru Dr. JeUinek« Eingang« der Predigt würdig gedacht,. eiueo eigenen Lehrer erhalten. Die ärmeren Schulkinder werden von der Gemeinde mit Schulbüchern versehen. Herr M. G. Ullwaun hat kür die weibliche Schuljugend au« eigenen Mitteln Mequiflte» an ge. schafft. Herr M. R. Fuchs hält beim Sabbathgolte-dieuste drr Mäd» cheoschul» vielbesuchte, lehrreiche und erbauliche Erhörten. Die »luge« laufeneu Arbeiten über die Lehrer-Pktisfragt werden eben geprüft. Räch» stell« berichte ich Ihnen darüber. R. Pest, 24. November. Da« Präsidium de« zu bildend«, Lehrerverein« bat Herr Oberrabbiner Dr. Mrisel übernommen. Die Statuten werden nächstens veröffeotlicht und dte erste Versammlung iu den Osterferien abgehalteu werden. An den Herrn Rabbiner׳Stern. Zn Betreff der Namen wosten Sie im Ehatham Sofer S. H. II. 22 und 38. Nachlesen, uw sich zu überzeugen, daß Ihr pmm ässiäonum bereit« seit 30 Jahren erfüllt ist. Ob Sie Ihre Konzession auch auf die Familiennamen ausdehuen wollen, wozu sich rabdinische Autorltäleu schwerlich «nlschließen würden, ist au« Ihrem Aufsatze nicht zu ersehen. David Löwy, Oberrabbiner in Syrmieu. Schulwesen. vdernheim (in Rheinheffen). 20. Oktober. (Schluß). Die Ge« ncralversamwliing — ist wol möglich, und kann sicher winLesten« aller Lebrer von 3 zu 3-Jahren eine solche Reise machen. Da« wäre traurig, wenn unter den jüdischen Lehrern Deutschland« nicht einmal der zehnte Tbeil im Stande war, . au« Mangel an Reisemitteln voll 3 zu 5 Jahren zu einer solchen Versammlung kommen zu können. Nebrigeris wosten wir die Neugierde de« Herrn Dr. Ar. befriedigen und hierfür einen Beweis geben. Ich reiste vor einem Jahre in Sachen de« Verein« zu mebrcrrn Verl'amuilnnge» nach Bielefeld — in Rheinheffen an« äußerste Ende Westfale»«; von dort nach Hannover, Sarstedt, Brauuschweig und Wolfenbüitcl. dann zurück über Kassel und Franksurr, eine Rundreise, die wol kostspieliger war. a'.S eine direkte Reise von einem Ende Deutschland« zum andern; ich mußte überast, da die Dersammlungen audcraumt waren, dir lhcurru Schnellzüge benützen, und doch ha, den Verein diese Reise nur circa 26 Thlr. — 46 fl. 42 kr. gekoste,. E« kann also wol ein Lehrer niit 20 Thlr. direkt zur Generalversammlnng und wieder zurückreisen, wo diese auch immer sein mag! — Wa« schließlich die DezirkSvereiue betrifft, diese bestehen; da« beste Argument gegen jene Behauptungen. Ich bin zu Ende. Da« de» Charakter der Schiiiähschrifr bezcich« utlide Schlußwort, als wäre der Verein cine bloße Reklame für den ,Jsr. Lehrerbaden Sie, Herr De. Kahn, bereit«, geke,,»zeichnet und ich mag die Hrrrcu Dr. Siciutz. Ro'.hschlib und die Andern nicht vor einem solchen Angriff in Schlitz ttkhmen. Erlaubeu Sie mir nun noch schließlich, die Nabbliieii und Lehrer Deutschland« z» bitten, sich diesem von allen Sachverständige» als sehr bcdetitiingSvosten und gut gegrün« beten Acre», anzuschließei, und insbesondere durch Verkauf de« zweiten Jabrganges der Achawa (durch den lknterzeichueien zu beziehen), einer 18 Bogen starken vorzüglichen BolkSschrift mit Arbeiten von len lüch׳ ligstrn und anerkauntrsten Schriftstellern Deutschland«, die Zwecke de« Vereinfördern zu helfen. Am Schluffe sciucS Berichte« hat Herr De. Kahn noch eine persönliche Bemerkung für mich, und ich gestehe, ich ergreife gerne die Gelegenbeit, hier zu fonstaliren, daß ich die dort ausgesprochenen Worte dedaure. Hetzcreieu durch anonyme Briese, deren Werth ich während׳ dessen kennen zu lernen dir Gelegenheit halte, alte und Urne Antipathie, zu der andererseits wol mir Grund gegeben worden ist, haben mich zu jener Aeußernllg veranlaßt, die ich nun. nachdem ich in der Sache besser belehrt worden und die Gründe jene« Gutachtens brffer zu verstehen im Stande war, bereitwilligst zurückurhme I. Kliugenstein, Redak« teur de- ״Jsr. Lehrers- und Geschäftsführer de- Verein« zur Unter« stütznug bllisdctürsiiger Lehier, Lehrrrwitwrn und Walten in Deutschlaud. N. Pest , 19. November. Au unserer Normalhauvtschule wurde, um rio briug.udes Aedüifniß zu befriedigen, ein, Parallelklasse eröffnet, an welcher eia tüchtiger Lehrer, Herr Oblat, angrstelll wurde. Uuser, Schul,',ftien beabsichtigt, gründliche Ncfotmeu in unserem Schulwesen «uzusübren. Unsere Mädchenschule soll zu eiucr höhet» Töchlerschui, uwgestalttt werbt». Für Schreiben und Zeichnen hat die Anstalt bereu« Für den verunglückten Lehrer Leopold Stern spendeten' Die Herren: H. Roscnberg in Pest 1 fl.: M. Weltner in Szegedm 3 fl.; M. Schwab in Szegedin 1 fl.: E. Frendenberg in Szegedin 1 fl.: Fr. Lustig in Szegedtn 1 fl; M. Großmann in Szegedm Ist.; PH. Gelberger in Szegedin Ist.; E. Steiner in Szegedia 2 fl.; Jg. Rothauser ,n Szegedin I fl.; Jg. Lcvay iu Sj'gediu 1 fl.; Ahron Guilmanii in Szegedin 1 fl.; Eisler in Szegedin 1 fl. — Frau Amalia Weiser in Adauj-Szantü 3 fl. Zu'ammen 18 fl. Inserate. Konkurs. (13־־) In der birsigru KliltiiSgeuicilide ist die Stelle eine« Rabbiner«, verbuudcn »lit dein JahrcSgcbalte von 800 fl. ö. W., freier Wohnung nnd übliche» Euiolumeiiteii, daiili ein MödlirungSpauschale von 300 fl. S. W., vakant. Bollstäiidigc talmiidische RabbinalSbesähigung, angcmeffeiie wo» derne Bildung, tüchtige« Rednertalcut, sowie pädagogische, didaktische Keniiliussr auch in der deutschen und ungarische» Sprache, insbesondere ein religiöser und moraltscher Charakter werden von dem zu erwählen« den Rabbiner grfordert. Die geeigneten Herren R»flckla»1en wollen längsten« bi« Ende Februar l. I. ihre Gesucht und Originalzeufliuffe portofrei eiusco« den. Die Ueberfiedliing de« Herrn Acceptirecn geschieh, auf Kosten der Gemkindc, sonstige Speseu aber werdcii strengste»« vermltdrn. Szelite«. 21. November 1865. Ignaz Ziselier, Vorsteher. Viel 1re r It t mit 4 — 36 Stücken. worunter Peochiwerkc mit Glockenspiel. Trom» mel und Glockenspiel, mit Flötenspiel, mit Himmelsstimmen. mit; Mandoliueo; ferner:; mit 2-12 Stück,״, Necessairen. Zigarreutempel. Photographiemit 2-12 Stück,״, Necessairen, Zigarreutempel. Photographie- Album«. Schreibzeug, uub SchweizerhäuScheu mit Musik, alle« sei» geschnitzt oder gemalt; Puppen in Schweizeriracht mit Musik, tanzend, stet« da« Neueste empfiehlt 30 .־ET. IE2E©llor• in Bern. -- Franco. -- Defekte Werke oder Dosen werden t,Patin. ££7־ Diese Werk,, die mit ihren lieblichen Tönen ,tde« Kcmüth erheitern, sollten in keinem Salon und au trinem Krankenbette fehlen. (3—3) Szegedin, SrldSvrrlag irr Ltdalttlo». Leipzig, Lowmisiioo»-Vtrlavon Franz Wa,,cr. Druck von Sigmund Burger in Szegedin.