Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 8 (1865)
- Issue
- 39 (27.9.1865)
- Date
- 1865-09-27
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Ädjtet Iahrzang. 8zegei>in, flcn 27. SepIeinOer t88ü..^!> Zede» Mitlwock ttidmnt ein Pr&ntuneratioaspraUe tSanzjäbriq 7 i..~4 tblr. 20 ©<»r.. balbj. 3 fl. 50 fr.. 2 Tblr. 10 ©.jr., pimrlj. 2 kl. cn. W. Lin)tlnk Nummern 15 kr. Man abonntrc bei alten Post, Lmtrrn u Bachbanvlnngen vr< 3n» nnf Auslände«. Zen Ammniyn. Wochenklatt für jüiUjche Theotogie. Herausgeber und Redakteur: iLXEaa w. Dbrreabbiner <n Szegedm. Inserate . .. 7. find an Me •Hebattion in ©|«T -ebin. an Herrn Sll«18«llke» in /rEirl ft. W. «6«r «»' H׳rm 3gm1j Sronnei (flrinr. Ankergaffe Nr. 10) in Mkft t» senden. Die 2'valtige Pefitjeile wird mik 10Nfr.—2 Sqr. berechne» Die Älmemorsrage. 1. Schreiben des Vorstandes der israelttischen Kultnsgemeinde zu Drbrcczin an den Vcdakleur des ״S. LH." Z. 118. Euer Ehrwürden! Der gefertigte KultnSvorstand ge, stattet sich, Euer Ehrwürden nachfolgende Bitte in aller Ergedenheit vorzutragen. An dein bevorstehenden Neujahrsfeste soll hier daS neuerrichtete BethanS seiner Bestimmung übergeben werden. DaS BetbanS wurde ganz im Style der gewöhnlichen or, thodoren Synagogen erbaut. Auch wurde bestimmt, daß der Gottesdienst in demselben nach altem RittiS mit strikter AnS« schkießung jeder kulliiellen Neuerung, so auch deS Ehorge, sang.S, abballen zu lassen; nur wurde in demselben die D i ma nicht in der Mine der Synagoge, sondern uiiiniitel, bar vor der heiligen Lade angebracht. Allein auch die>e Anordnung reichte hin, einen heftigen Parkeikampf in dem Schoße unserer bis jetzt friedlichen Gemeinde anzusachen: einen Kamps, der von Minute zu Minute iinmere größere Dimensionen annimmt; und in dem daS letzte Wort leider allem Anscheine nach von Seite der weltlichen Behörde gesprochen werden dürfte. In Ansehung dieses b.klagenSweilhen UmslankeS e>landen wir uns. Ew. Eh>würden hochachtungsvoll anzngrbru: Ew. Ehrwürden »rollen die Gewogenheit haben, nnö init tbuiilicher Beschleiiiiiguiig ein in amtlicher Form und in ungarische» Sprache abgesaßteS Gutachten über diesen Gegenstand einsendrn. und sich in demselben vornehmlich darüber verbreiten zu wollen, ob ein BethanS, wie daS oben geschilderte, blvS deswegen, weil die Buna in demselben nicht in der Mute aufgeste t ist aufböre, ein orthodoxes zu sein, und in die Relbe der reformirten Cbortempel gezäolt werde» müsse. E»v. Ehrwürden würden uns zu innigem Danke verpsiicbten, wen»! Sie nnS dieses nachgesn»hte Dokument, mit dem Ihnen eigenen Scharfsinne und Ihrer Gelrbrsamkeil abgefaßt, ehrbaldigst znkominen zu lassen, geneiq« lest die Freundlichkeit baden »vollteu. Und in dieser angenehmen Hoffnung zeichnen wir Hochachtungsvoll Euer Ehrwürden Debreczin, 16. Sept. 1865. ergebenste Diener Für den Gemeindepräsr- Herrn Jgn. Klein. Dr. Popper. IL 227. Gutachten.') An den löbl. Vorstand der isr. KultuSgemeinde in Debreczin. Löblicher Gemeindevorstaud! Auf Ihre mich sehr ehrende Anfrage von vorgestern gestatte ich mir, Ihnen zu bemerken. daß selbst die orthodoren Rabbinen in Ungarn in Ansehung deS OrieS, welcher der Bima oder dem Almemor in der Synagoge anzuweisen ist. verschiedener Meinung sind. Manche hervorragenbe Kapazitäten derselben fanden eö ganz unbedenklich, daß die Buna vor die heilige Lade placirt werde, wie dies in Ihrer neuen Synagoge ge,chah. Es sei mir gestaltet, diedurch einige Beispiele zu erhärten. Der sei. Nabbuier zu TcuicSvar, Hirsch Oppen- Hein», gehörte zu den renommiilesten orthodoxen Rabbinen Ungarns. Er »vachte nicht nur über die Aufrechlerhaltung d.S onhodoren Herkommens in seinein eigenen RabbinalSsprengek, sondern er trat auch de» reformakorischeu Tendenzen seines Nachbars, deS seligen A aber Rabbiners, Aron Chorin, in einer 1829 in Ofen er1chi.net»׳>» Sireitschritk mit aller Entschiedenheit entgegen Gleichwol stand tie Bima in der H.iilpksnnagoge zu Temesvar iininiktelbar vor der heiligen Labe. »1»b in der Sesardischen Synagoge daselbst im Westen deS GolleSbans'S, ohne daß »'S dem sehr orthodoxen Hirsch Oppenheim einfiel, ans die Zentralisation deS Almemors ober der Bima zu dringen, oder dieselbe der Gelneiude auch nur vorzuschlagen. A» der Einweihungsfeier der Szeg. bmer Svnagoge, m weicher die Bima ednsaUS die östliche Position hat, hat er ain 19. Mai 1843 persönlich Theil ginoiiriiie». Der Nulun Gö; Sch»verinS, deS sek. orthodorea Rabbiners zu Basa, ׳st geiviß auch zu Ihnen gedrungen. Er galt eine lauge Reihe von Jahren unbestritten für die erste rabbinische Autorität im südlichen Ungarn. Die lm Jahre 1814־ vollendete Svnagoge zu Basa wurde unter seine» Au'pizien erbaut und bis zu seinem Ableben von ihm besucht. Die Bima steht vor der heiligen Lade, und der selige Schwerin bat gegen diese Anordnung nicht die geringste Einwendung gemacht. ־': '׳ ' ׳ Von den Streitigkeiten, welche vor einigen Jahren 1» der Geineinde zu Makü im Csanäder Komitate stattgefuaden haben, dürfte auch' zu Ihnen die Kunde gedrungen sein. ווי.־ וי« dem Unginfchm übersetz». . Sied. 9 Diese Ltr Ii.che'f, - עיני» skiidet M Weber ln Der Or-I fordrr Bibliothek, noch iit fir »a Fürst'« Bibliographie angeföbre. "'* *’J W ■■*■'*"*km