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Ben Chananja · 1865-08-23 · 34 (23.8.1865) · page 8

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Journal
Ben Chananja
Volume
8 (1865)
Issue
34 (23.8.1865)
Date
1865-08-23
Page
– (sequence 8)
Language
German
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608' 607, Zeugnisse ja empfang,». Ab״ unter all,» Umstäodeu soll tia solcher «grub״ mit ,in״ gehörigen 0?,if,farle v״s,h,» f,in. z 4 W«oa ,in Bruder. der sich auf Reisen befindet, au einem O,tr. ia dem fich rin. Log, de« U. O. B. B. befindet. oder nah, a» «io«m solch,» ״krank», so soll »S dir Pflicht solch״ Log, sein, wenn biervoa ia Kenoloiß gesetzt, oder wenn der Bruder seine Reisekart« bri derselben rialchickt. demselben di, gleich, Sorgfalt zu erzeigen und ihm seine regelmäßige Unterstützung auszuzahleu, als wir, ״ eia,« ihrer «igraen Mitglieder. z 5. Tia Bruder, entfernt vom Sitz, seiner Loge wohnhaft, aber zeitweilig sich aufbaltend in oder nah, einem Ort,, woselbst eine Loge de« U. O. B. B. sich befindet. kann seine Reisrkarle in lolcher Log, deponiren, und während der Zeit, in welcher dieselbe so deponirt ist. soll di, Loge, wenn irgend ״forderlich, im Einklaug, mit den Erklärungen solcher Rcisekarte, de» Bruder ganz so zu behandela, al< war, er eine« ihrer eigenrn Mitglieder. §. 6. 2» allen solchen Fällen soll die Loge, der der Bruder al« Mitglied angehört, der Schwesterloge aus vorgeleglr Rechnung alle Gel« der zurückerstalten, die diejelbc für solchen Bruder auSgegebeu. Inland. 8. Pest, 17. August. Di, Wahl der Repräsentanz ist uuumehr deflniliv bestätiget. Am 3. k. M. wird di, Wahl d,S Präses, der Vorstehrr und de- Ausschusses im Sinne der Statuten statifinden. ש• Waitzcn, im August. Bor mehreren Jahren ließ ein hie» figer jüriichcr Vater. Namens Neumann, seinen dreizehnjährigen Knaden katholisch raufen. Damals hieß eS allgemein, daß es dem Bai״ dadurch gelang, sich aus einer Verlegenheit zu ziehe», die sein, materiellen Verhält,liste bedrohte. Der junge Neumann vollendete nicht nur die Gyinnafialstudien, sondern auch die Theologie mit dem besten Trsolgr. Dieser Tage sollte er zum katholischen Priester geweiht werden; aber der junge Mann erklärte fest und bestimmt, daß er sich in keinem Fall, weihen lasse, indem er unverbrüchlich entschlossen ist, zu dem Glauben seiner Väter zurückziilrhreii. Man ist hier auf die weitere Tniwirklung dieser Angel,gcnheir sehr gespannt. P. Szcgedkn, im August. Der Waisenfond des dies. Frauen- «״eins wurde dieser Tage durch den Betrag von 33 fl. vermehrt, welche Fräulein Laura Tiscustädicr durch de» Drrkauf einiger ihr von dem Herausgeber des HausschatzeS, Herrn H. 2- Landau, zu wohlihätigeu Zwecken llbrrgebencn Äremplare seines ,FraneiigartcnS" gesainmel« hat. Höchst erfreulich ist cS. wenn Jungfrauen, kaum der Schule cutwachsen, gerne in die sie für ihren Berus vorbereitende Schule der Mildibätigkeil, zugleich aber der praktischen Belhäliguug wahrer Herzensbildung, der schönsten Frucht einer gute» Erziehung, gehen und sich hierdurch mit dem schöiiüen Ailribul ihres SlammeS schmücken. Szegedin, 22. August. Unsere iSnimtlichkn Korrespondenten melden uns. laß die Geburtstagsfeier Sr. Majestät am vrrgangeiien Frcitag, 18. August. in den von Andächtigen gefüllten Synagogr» tu lolennsler Weise begangen wurde. Verb» (Ncuiraer Komital). 18. August.. An der hiesigen jübischen Hanpischule wurde heule, wie alljährlich, ras Geburtsfest Sr. Majestäi uuieres allgeliebten Königs in einfacher, aber erbebender Weise gefeiert. Wrr lchon nachgedacht über die Schwierigkeit, ,ine GelegenkeitSrede von czuusi politischer Färbung vor einer Kindervcrsammlung so zu hallkn, daß das sonstige Publikum mit Vergnügen und Andacht dem Vorirage folge, wird begreife», wie ehrenvoll verdient der Beifall war. der beute unterm vielvcrdienien Haupischuldireklor. Herrn Wil- Helm OchS. von allen Seilen zugernfen wurde. Aber noch tiiirS finde ich bemerkenswertb. Herr Ochs vermehrte an demselbrii Tage sein, zahlreiche» Verdienste um die hiesige Gemeinde, indem er beim lobt. Sludlrichieramie zu Verbü pelirle, daß dir in etwaigen VergehungSfällen von hiesigen 2udcn seil einiger Zeit her eitigehobenen und künftig einzubedtttden Strafgelder zu Echulrequisiien für arme jüdijche Schulkinder der Haupischul-Direliion zuzuwcisen. — Zm Gesuche war uuier anderm auch hillgemiesen auf di, Kiiiidgebung Sr. Majestät io der Gründung des unzarisch-jüdische» LanbeSschulsondeS. De» Erfolg wollen wir adwarlen und seiner Zeit belichten. Mori, Dobnuy. Prag, 17. August. Der geniale Sohn de- Wiener Professor« und Odkilautor« Sulzer. Herr Julius Sulzer. erntet hier mit seiner Oper .Zohanua von Neapel" außerordeniliche Erfolge. So oft die Over aufgesührt wird, ist das Hau« ״anSvcrkaust." Der Kompofi» teur wird mit stürmischem Hervorrufen, »lcht enden wolle,,den Bravo- und vielen andereu Ehrenbezeugungr» ausgezeichnet. Zur hiesigen Theater ist ichoo lauge nicht eia solcher Triumph gefeiert worden. Alle Zournal, Bödmen« spende» dem Werke Sulzer« da« uiigethtillefte Lob und er. kkuaeu >, dem jungen Kompofiieur eiu hervorrageudes Talent. Der alle Sulzer ist ״ne wahr, Zierde des Zudknthum«, wir haben gegrüadet, Hoffauug. daß auch der junge Sulzer unser, Zi״d, werden wird. Rosenau, im August. Am s. d. M.. am ״g,a der Trost, sabbathr, beschloß Nafthall Keller seine, der Pfleg, der jüdisch״ Literatur gewidmet, irdische Laufbahn. Am 7. wurde ״ in M. Weißkirch״ zu Grab, gestattet. Er wird vou seiner tiefgebeugt״ Gattin und virr verwaisten Kindern betrauert. Srio Andenken wird bei allen Freund״ dir hebräisch״ Literatur ,in grsrguele« bleiben. Fragen vou Mitarbeitern -es .,S. CH."*) 6 Zu dem Maimonid,scheu S. Ha-Mizw. Geb. Nr. 153. find״ sich folgende Worte: ולזה מנו וטעו המעין הנקראי' קראים וזה שרש נ״כ שלא יורו נ״כ זולתי ג כלל הרבנים והולכים עמהם כאפלה כהשבה Daß hier ,in, Korruptel gattgefundea ha», wird kaum dcnrUlen werden können. Nachmanide« führt die Worte nur im Au«» zuge an. so daß aus seinem Zitate nicht die richtige Leseart hergestellt werden kann. Vor mir liegt die Lcrliuer Ausgabe dt« S. Ha-Mizw. von 1733. Es war, sehr wünschenswerth. die L. A. der anderea Editionen zu vergleiche». Die beste Auskunft kSnnten die Forscher geben, denen das arabische Original dcS S. Ha-Miwz. zugänglich ist. *) S. Nr. 14- S. 239. Nr. 18. S. 307. Nr. 19. S. 322. Nl. 32. S. 572. Red. Bemerkungen. Herrn Rabbiner R—r. Es walieie ein Wißverständniß ob. Zch bl»e ergebenst, sortzut'ahren. ES wird Alle« ״tcheinen. -- Herrn Lehrer S —r. Ich bitte um Enischuldigung. Erscheint im Auszug,, und zwar sehr bald. Inserat. » Allerneueste 'MU 1 S anßcroi dcntlich vortheilhafte 8 wiederum bebenlend mit Gewinnen v e r »n e h r t e A» M0886 Geldyerlosun0| 80 08 I 2 Millionen 131,700 Mark) p in welcher nut Gewinne gezogen werden, ^garanlirl von der llcgicrung der freien Slarit Hamburg/# Ein Slais-OriginalkoS ko st ei 3% fl. ö. W. Zwei halbe ״ kosten 3'/, ״ ״ ״ M Vier Viertel- .. ״ * ,/'3 ״ A Acht Achtel- ״ . ,/'3 .. ״ 11111600 19 ״ Gewinne» befindrn sich Hauptreffer vo!M ^Mark 200.000. 100-000. 100.000. 50.000, 30.000, 20.000y! A15.000. 7 mal 10.000, 2 mal 8000, 2 mal 6000, 4 «101,4 ,7550 00 , 4 mal 4000, 18 mal 3000. 50 mal 2000. 6 mal 1500.Ä $6 mal 1200, 106 mal 1000, 106 mal 500. 6 mal 300. 106 malA $200, 8920 mal 92 Mark ,r. Beginn. der Ziehung am 4. September. > writester Fernr brkanntrii uud allg,-^ 8 c s ch ä f t«- D e v i s e: 54!Ä Unter mriiirr i ^mrin beliebten < Ä ״Gottes Jegen bei Co!m!" 3 Zhabe ich bereits 20 mal dagroße L0S ausbezahlt. W </J Auswärtige Aufträge mit Rimessen in allen Sorten Papter-Ä j/tacti oder Freimarken führe ich selbst nach den entferntesten^ M(5lkgt״dt11 prompt und verschwiegen aus. und sende amt« gliche Ziehungslisten und Gewinngeldee sofort »ach dciiÄ Wutscheidung zu. Xjas. Sams. Oolm, Ä A fiauquicr in Hamborg. $SS3SB3^a5S3S583SSSSSSS£SSSSSS$SS»$S® Szegeitn, Srlbjtvrrlag irr RcialUlbs. Leipzig, Lommkssioa«-Vrrlag vou Franz Wa-»rr. Druck von Sigmund Burger i» Szegedia.

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