Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 8 (1865)
- Issue
- 26 (28.6.1865)
- Date
- 1865-06-28
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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A°. 20. ilrijtec Aatzrgang. Z,d»n Mittwoch »n'cheint ei« krämunsrottonsprol»: Ganzjährig 7 st..—4 Tblr. 20 Ege., baldj. 3 st. SV kr.. 2 Tblr. 10 Sgr., vierttlj. 2 st. oft. W. Linzrlne Nummern 15 kr. Man abonmrt bn olle« Post, ämtrrn o. DuckbaaLIungra de« Za, und Auslandes. M 20. Sjegeflin, 80128.Juni ISlij. Hm chlmiWM. WocOenOfatt für jüdische Theologie. Herausgeber und Redakteur: COPOIiBI Oberrabbiaer zu Szeged,«. Inserate find a« die Redaktion iu Gze, gedia. an Herr« ßlft TU llitt in Xranfifarl «. Ti. oder 4■ HerrnSraantr (klein» Aokergaff, Ne. 10) in Me» zu senden. Di» 2spaltig» Petilzeile wird mit tONkr.—2Sgr. berechnet. Inhalt. PränumeranonS-Eiiiladung. - Aufforderung. — Die Frauen Israels. Rede, gehalten von Adolf Srümienr. — Schiller und da« jü» dische Altertbum. Don H. Zirudorf. — Nekrolog. — Korrespondenz. Ausland. Rom. Paris. Inland. Wien. Wien. Wien. Pest. Arad. Waag-Neustadll. Tarnopol. Groß-Kanizsa. — Kurze Notizen aus dem Gebiet, der kiterotur. Legarde über die talmudische Literatur. Neu« St»» dien über die Hrrapla. — Literärischer Kolbo. — Bemerkung. — Zuseratr. Pränumerations-Einladung auf den LN i*:%ru1umcralionsbc(Iingnisse: Ganzjährige PränumerationSgebühr ... 7 fl. Halbjährige.3 fl. 50 fr. Vierteljährige.2 fl. Die Pränume-rationSgelder werden franko eingesendet. Diejenigen Herren Abonnenten, welche auf ein halbes oder Vierteljahr pränumerirtcn, werden um Erneuerung ihres Abonnements ersucht. Sammler erhalten auf sechs Eremplare ein GrariScremplar. Der gegenwärtige Jahrgang kann noch vollständig geliefert werden. Wer auf den ganzen Jahrgang abonnirt, erhält auf Verlangen einen der ersten drei Jahrgänge deS ״Ben Chananja" oder die Biografie Chorin'ö gratis. Die Herren Abonnenten wollen die Güte haden, bei dem bezüglichen Postamte nachzusragen, bevor sie eine etwa anögebliebene Nuininer reklamiren. Briefe und Pakete sind zu adressiren an üie Aeärrktion (les Ben Cliananja in Szegedin. ilufforöcrung. Bei einer freundschaftlichen Zusammenkunft haben einige Männer, welche einen lebendigen Autheil an den Interessen des Judcnthmns nehmen, die Nothwcndigkeit erkannt, durch ein von Zeit zu Zeit erfolgendes persönliches Zusammentrcten sich in freien Besprechungen über wissenschaftliche und allgemeine Fragen des Judcnthmns zu verständigen. Sie haben als Ort und Zeit der nächsten Zusammenkunft Frankfurt a. M. den 12. Juli festgcstcllt. Sie glauben sich der Erwartung hingeben zu dnrfen, daß das von ihnen gefühlte Bcdürfniß recht weit nicht blos etwa unter Nabbinen, sondern über- Haupt unter allen ernsten Freunden des JudenthnmS tief empfunden wird, und richten daher die Bitte an einen Jeden, der eine lebendige Anregung in der gegenwärtigeil Lage des Judcnthmns für nöthig erkennt, sich an dieser Zusammenkunft zn bctheiligen. Erwünscht wäre es, wenn Anmeldungen vorher bei dem Unterzeichneten erfolgten, und werden diejenigen, welche bcstinlmte Fragen zur Besprechung bringen wollen, ersucht, recht bald davon die Anzeige an den Unterzeichneten gelangen zu lassen. Frankfurt a. M. vr. Abraham Geiger, Rabbiner. Die Jraiicu Jfraßfs. Krbr, greifen von Adolf Crömlrnr brl der ®rnrralnrrfmnmlnnf brr Alliance israölite universelle ln Paris nn 25. Mal 1865. Meine Herren! Sie verlangen, daß ich eine Rede halte. Die Lage, in welcher wir uns nach dem Zwischen» raume eines ganzen JahreS befinden, ist ohne Zweifel geeignet, Stoff zu einer Rede zu liefern, die nicht ohne Intereffe sein würde. Ich ziehe eS aber vor, mich ganz einfach mit einigen Worten an Sie zu wenden, welche ich für eine, vom Anblicke dieser Versammlung eingegebene, Planderei zu halten bitte. Ich wünsche, daß Ihr Herz meinen Gefühlen entspreche. (Man applaudirt.) Ja, ev ist der Anblick dieser Versammlung, in welcher durch ein unerwartetes Glück eine so große Anzahl von Frauen erschienen ist, um unsere Versammlung zu verschönern und derselben einen so lieblichen Reiz zu verleihen, der mir einen neuen Gedanken zur Entwicklung bietet. Ich will von unserer ReligionSgeschichte zu Ihnen reden, indem ich den Frauen den ersten Rang einränme, den Frauen, welche durch die Leitung unserrr Kindheit so nützliche und wohlerzogene Menschen bilden. Wer könnte auch in der That die Kinder von ihren ersten LcbeuStagen bis zu ihrem Eintritte in die Schule besser erziehen, als die Mutter? DaS Weib ist die Begleiterin unsere- Dasein-, da- Glück unseres Lebens; daS Weib wurde von Gott grU damit cS unsere Freude und unser Stolz sei.