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Ben Chananja · 1865-06-14 · 24 (14.6.1865) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
8 (1865)
Issue
24 (14.6.1865)
Date
1865-06-14
Page
– (sequence 8)
Language
German
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412 41t l,icht finr fcrrumjjirt* Leseart für Thamu« תמון) «dom (soll hier eine Derflümmeluug von Adar da sein?) ehbot (offenbar 122ש) rc. lBroa- 5vt ober Eebean, Hiatoire de Baa-Empiro ed. Saint Martin T. XVII. p. 487. not«.) Nähere Nachrichten über diesen Azaria würde ich mit Dank anfnehmen. IN. Der polnische Historiker Taden, Czocki in seinem bekannten Werke über die Juden (Roaprava 0 Zydock. Wilno 1.807) sagt in einer Anmerkung: In der Vatikanischen Bibliothek Nr. 30V nach Aasemaui Catal. Bib. Vatic. p. 288 befindet fich ein Manuskript: Alk Ilathore (?אלף התורה) oder neuer Kommentar de« Pentateuch«, welcher im Jab» 1004 in Ruffia geschrieben ist ,c. (p. 71 Anmerk. b.) Don ihm bat diese Nachricht HolläuderSki entlehnt (Eva laraülitea do Rologne. Paria 1846 p. 4.) Zun; deutet auf diesen Kommentar hin in seinem Werke: die Ritu« rc. (p. 72 Anmerk. I.) Da mir Affemani« Katalog nickt zu Gebote steht und ich folg« tich nichl wissen kann, ob dort diese Haudschrift näher beschrieben wird, so bitte ich diejenigen, welche Kenntniß von der Sache besitzen. eine nähere Beschreibung von diesem Kommentar und wenn c« möglich Er« cerpte. die für die Geschichte der Juden im Datcrlande de« Verfasser« von Werth wären, in diesen Blättern mitzuibeilen. Ich glaub,. daß auch Andere, die fich für dir Geschichte der Juden überhaupt und für die der slavischen Juden insbesondere intereffiren, dem Gelehrten, der hierüber Auskunft gibt, D-uk wissen werden. (Fortsetzung folgt.) Älitwortcn von Ä.dotfNcubaner. Ad I. 'Aßlßv ist wahrscheinlich nicht« Anderes, als eine Kor« ruption von Axtßu (עקיבה); daß dieser als Sohn de« Gawaliel be» zeichnet ist. korrespondirl vollkommen mit dem Faktum, daß G. die Taufe vou Paulu« empfangen! Ad II. Azaria ist wieder eine Korruption vou Ezra (עזרא); die Karaiten legen die Kalenderberechnung Jizchak Napcha bei .(Eile. kad. Anm. 149.) Ad in. Di, Et,»,א« Affemani lout,t: חירוערם על התירה chidduschim al hathora, novellaeexpositiones in legem, 8eu pentateuclium Mosis. quaa calligraphus 8e exscripsiase tcstatur ex quodam codico, quem anno mundi 4854. ehr. 1004 ab auonymo exaratum in Russin 8eu Moscovia invenerat Initium fol. 18. שנינו בסנהדרין סרק אלו הם הנשרסין הבא על ארמיר. קנאים פוגעים בו■ iS Codex ad decimum quintum Christ saeculum vldetur referendu8. »אלף.התירה" ist da« al hatthora. Lilcrärischer Lolbo (12^2). XXXVIII. In Nr. 20 dieser Blätter. Spalte 339 bemerkt der Redakteur »Dir Häufizleit der jüblscheu Doppelnamen scheint mit der Sitte zu« tammenzubängen. dir Neugekoreneu nach dahingeschirdeneu Persooen zu nennen und gefährliche Kraule mit einem neuen Namen zu bereichern." Dieser Meinung ist auch Tlb Giuiu litt ש nach מהר״של im יש״ש’ Zuuz sagt hiervon (Namen der Juden S. 81): »Seit dem 15. Särulum demeelt mau unter den italienischen Juden die Mode. zwei hebräische Namen zu führen, verwulhlich eine Nachahmung christlicher Gevatter» »amen." Mau erwäge, daß es wohl sein kann, daß Doppelnamen unter Juden nur Mode gebracht baden mag, denn trotz de« grauen Alter« de« brlreffeudkN HeiluugSmiltel« durch Nameuveränderuag. (Rosch ha« sckauah 16. b) findet man kein, Doppelnamen iw Talmud, und erst Rem» spricht ihnen da« Wort z« bedachtem Zweck,, aber auch nur unter der kalten Decke ונהנו l3- D. 335, 9); aber da« Datum, da« hierfür Zuoz angibt, läßt fich auch von dem im Schulchan Aruch an« geführten Brauch ganz gut geben, e« füllt derselbe in da« IS. Jahr« hundert, ein Jahrhundert hatte ihn zum Brauch gestempelt, und so wären die Doppelnamen unter den Inden von der Namen-veräuderuug bei Kranken eher abzuleiteu. Es dürft, auch sein, wie e« noch heute zu gescheheu pfiegt, daß man Kinder nach zwei Personen genannt habe, Tib Gillio negirt nicht ganz diese Ableitung der Doppelnamen. Doch ander« verhält e« fich meine« Erachten« mit Doppelnamen, wo der zweite Name ein uichthebräischer ist. wie Jehuda Löw, Josef Bär, Daviv Hirsch. Der zweit, Name war der eigentliche bürgerliche Name, für fich selbstständige und war nur an den jüdischen geknüpft, seitdem e« im Judenthnme Brauch war. für Synogogal« und KultuSzwecke hebräische Namen zu führen, und fästt auch in« 16. Jahrhundert, gleichzeitig mit der Einführung der Taufname״-Rezistrr in christlicher Kirche. Bei den Dop« pelnamen» sowol gemischten, albei fremdnamigen. dürste der zweite Name Bär, der so häufig in Zusammensetzung vorkommt, eigentlich Pair heißen..das entspräche auch seinem שם עבר יששבר anlehnend an den Schriftausdruck ׳ושרי ביששבר zum Unterschiede von Bär ש״ע רוב- War e« ja bis auf di, neueste Zeit Sitte unter Juden, Stand und Stellung mit dem Name״ zu verbinden, Pair verträte da« hebräische נגיר, wie unter den nicht selten gehörten corrupt-deutschen Mundart der Per unter ihnen eigentlich Pair. Stern. Eine Interpellation an den ehrwürdigen Herrn Obcrrabbiner 30el Ungar in Paks. Ich habe selbst di, RabbinatS«Anl0risation gelesen, welche Ew. Ehrwürdrn unserm gegenwärtigen Rabbiner Dr. Rockenstein 1851 ge« geben und 1859 neuerdings bestätigt haben. Haben Sie, al« Sie da« in diesen Blättern mitgeiheilte Schreiben an di, hiefige Gemeinde rich» teten, diesen Umstand vergessen? Im Interesse Ihrer Ehre wäre eine authenthischc Ertlärung in diesen Blättern sehr wünscheuSwerth. Steiuamanger, 1. Juni 1865. D. G. Bemerkung. Der Nekrolog FrcyerS und mehrere Korrespondenzartikel mußten für die nächste Nummer zurückgelcgt werden. Inserat. Von Ignaz Reich's rühmlichst bekanntem Werke: ,MM-A", Ehrentempel verdienter ungarischer Israeliten ist da« neueste (fünfte) Heft bei E. Löwy'S Sohn, Z. R«spitz, wie bei R. Lampe! und IM Selbstverläge dt» Verfasser« vorräthig. Inhalt de«s,lden: *• ר* קא0ל» weil. Vertreter der israelitischen Kul« tiisgemeiude zu Preßburg. 2. Dr. S0hvarz Eduard, Korveitenarzt und Botaniker auf der »Novara-.Erpedition um dir Erde (mit Porträt) 3. Engel Josef, Bildhauer in Rom (mit Porträt.) 4. rrvysr Abraham, Dirigent au der israelitisch,u Primär« Hauptschule zu Preßburg. 5. Slohermann Emannel, Oekoaom. 6. Hahn Ignaz, Direktor der LandtSmarinefabrik zu Surabaya in Ostindien. Preis jedes Liuzelhcftes 60 kr. (3—3) Tzegedin,! L-ipzia» Srlbßnrrlabrr Urdaktton. Sommtslioos-Vrrlag hob Franz Wagner. Druck vou Gigwund Burger in Szegedin.

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