Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 8 (1865)
- Issue
- 22 (31.5.1865)
- Date
- 1865-05-31
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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376 bo$ nicht verdrieße» lassen. einmal recht ernstlich darüber uachzudeokea, und!0 erwäge». welch ein?« immensen Nachtheil der so HLvfig, Lehrer» Wechsel nach sich zieht, und wir er der so warm und liebevoll von ihnen vertretenden guten Sache schadet; ja möchten fie e« doch «inseheu, daß trotz de« großen Kontingent«, da« Ungarn an jüdischen Lehrern strllt, dir Zahl der wahrhaft dazu Berufenen doch immer noch rine gering» ist und bei weitem nicht auSreich», und daß mau am Ende bei aller Vorsicht den Wechsel oft bitter bereut. Zur Beachtung. Hierorl« ist eine Geweindebibliothek im Entstehen. Antiquare und Verleger werden hiermit höflichst ersucht, ihre Kataloge mit Angabe etwaiger Begünstigungen im Weg, de« Buchhandel« an den Gefertigreu gelangen zn lassen. Die Namen der Spender von Büchern oder Druck» schrillen werden in diesem Blatte mit Angabe ihrer Spenden verössent» licht werden. Sj ege diu, 25. Mai 1865. Oberrabbiner Löw. Berichtigung. 2a meinem Artikel über die Engcllrhre (B. CH. Nr. IS An» merkung 21) rügte ich einen Widerspruch zwischen More I. 49. und 43. Nach einigem Nachdenken jedoch löste sich nun dieser Widerspruch da» durch, daß Maim. nur sagen will, die rOBBW) תנועת (der Akt de« FliearnS) wurde von Gott niemals in der Schrift au-gesagt. obschou andererseit« der Ausdruck bei Gott ebenso gut, wie bei den En« geln gefunden werde, doch habe dieser Ausdruck dann nur. wie im Arabischen, die Bedeutung de« Berhüslen«. Zugleich will ich zur Vervollständigung meiner Abhandlung anch aus rine von Duke« (Or. 1847 S. 450) zitirte Stelle au« dem יסיהורז הפזעופיל de« David den Iomtob Zbn-Billa Hinweisen, wo 13 filosossiche Grundlehren (entsprechend den 13 Glaubenslehren) auf» gestellt werden, deren erste den Glaubet» an dir Enstenz der ״separaten Zoielligenzeo״ umfaßt .(הימור הראשון להאמין מציאות השפלים רגסררים) Dir daselbst von 3du-Billa ausgestellte Behauptung, daß der SchriflauSdruck אלהי האלהים so viel bedeute, als □אלהי המלאכי, ist dem More II. 6. entlehnt. Dr. Sckmiedl. Bemerkung. Mit der Deröfftiitlichung der Spenden, welche für die Grazer Juden einlaufen, wird in der nächsten Nummer der Anfang gemacht werden. Inserate. Konkurs. 0-3) 3n der hiesigen Kullnsgemrinde ist die Stelle eine« Rabbiner«, verbunden mit dem Gehalte bl« 1000 fl. ö. W. vakant. Dollstäudige talmudische rabdinische Befähigung, angemessene moderne Bildung, tüchtiges Rednertalent, sowie pädagogisch-didaktische Kenntnisse. inSbe» sonder« ein streng-religiöser, moralischer und fester Charakter »verdeu Von dem zu erwählenden Rabbiner al« Eigenschaften gefordert. Die geeigneten Herren Reflektauleu wollen di« Ende Juni l. I. ihre Gesuche, sowie die Zeugnisse im Original portofrei einsenden au de» Vorjlrmä der ifr. BultuLZenuinäe. Kascha», 1. Mai 1805. Konkurs. <2-3- An der israelitischen öffentlichen Volk«schule zu Kula im Barfer Komilatr ist mit nächstem Hcrbstsemester die Stelle eine« Lehrer« der oder» Klaffe mit dem 2ahre«gehalte von 500 fl. ö. W. zu besetzen. Geprüfte Hauptschullehrer, welche der hebräischen, deutsche» und »ngarijchen Sprache vollkommen mächtig sind, wollen Ihre Offert» urbst Dokumeutru bi« Ende Juli a. c. an die gefertigt» Echulkom« «isflo» portofrei riuseoden. Szegedin, Selbßvrrlag drr »rdultlio». 376 Bewerber, die auch Unterricht in den H-ndel«l«brg,g,ustSnde» und in der französischen Sprache ertheilro, oder deren Gattin dl« Weib« lichen Jodustriearbeitea unterrichten können, steht «io bedrutend größere« Einkommen in Aussicht und erhalten solch« anch den Vorzug. Kula. 8. Mai 1865. Die isr. Volksschul-Kommijsio». Boa Ignaz Rerch's rühmlichst bekanntem Werke: ״IMb-ElI'‘, Ehrentempel verdienter ungarischer Israeliten ist da« neueste (fünfte) Heft bei E. LSwy'S Sohn. I. Rafpitz, wie bei N. Lampcl und tm Selbstverläge dt« Verfasser« vorräthig. Inhalt desselben: - weil. Vertreter der israelilischea Kul» tnSgemrinde zu Preßburg. 2. Dr. Lohvarz Hflnarä, lkorvettenarzt und Botaniker aus der ״Novara"-Erpeditio» um die Erbe (mit Porträt) 3. Logo! Josef, Bildhauer in Rom (mit Porträt.) 4. Freyer Abraham, Dirigent an der israelitischen Primär« hauplschu>e z» Preßburg. 5. Slohermann Emannel, Offenem. 6. Hahn Ignaz, Direktor der Landesmarinefabrik zu Surabaya in Ostindien. Preis jedes Eilytlhtftcs 6V kr. <1-3) Allerneueste große getdnersosung 2 Millionen 677,250 Mark, in welcher nur Gewinne gezogen werden, garanlirt von der Stals ־ Regierung. Sin Stat«»Originallo« kostet 7 ft. ö. W- Ein halbe« ״ kosten 3'/, ״ ״ ״ Zwei Viertel- ״״״,/'3 ״ ״ Vier Achtel» ״״״,/' 3 ״ ״ Unter 17.900 Gewinnen befinden sich Hauvtreffer von J Mars 250.000, 150.000, 100.000. 50.000, 2 mal 25.000. 2 « 20.000, 2 mal 15.000, 2 mal 12.500, 2 mallO.OOO, 1 mal - 7500. 5 mal 5000 . 5 mal 3750. 2 mal 3000, 85 mal 2500, 5 mal 1250. 105 mal 1000. 5 mal 750, 130 mal 500. 245 mal 250, 10.050 mal 117 ,c. 1c. Beginn der Ziehung am 15. Juni. Unter meiner in weitester flerne bekannten und allge» mein beliebten G e > ch ä s t«» D rv i sr: ״Gottes Segen bei Holm!" habe ich bereit« 19 mal dagroße t!o<S und erst kürzlich am 20. April wiederum 30.000 Mark au-bezahlt. Auewärlig, Aufträge mit Rimessen in allen Sorten Papiergeld oder Freimarken führe ich selbst nach den entferntesten Gegenden prompt und verschwiegen au«, und sende amtliche Ziehungslisten und Gewinngelder sofort nach der H Sntschridung zu. Xmz. Sainai. Oolhutx, Lauqnler io Hamborg. Leipzig, Kommiffioor-Vrrlag vo» Franz Vag »er. Druck vo, Sigmund Burgrr in Szegrdi».