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Ben Chananja · 1865-05-31 · 22 (31.5.1865) · page 1

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
8 (1865)
Issue
22 (31.5.1865)
Date
1865-05-31
Page
– (sequence 1)
Language
German
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m rs ilfgtec ssahiMg. 5-egM. dm 3ti Mai MZ.' ׳"- Jeden Mittwoch ,»scheint ei, Dogen. krLLumsrnUoluxrni»: Ganzjährig 7 (L,=4 Tblr. 20 Sgr.. batbi.L fi. 50 kr..2Thlr. 10 Sgr., vieetelj. L fl. öst. W. Lilyklne Nummern 15 kr. Man abonnirl bei allen Post« ä aitern u. Duchbandlungen de« In» und Auslände«. M SßmNiNljll. IVochenklalt für jüüijche Theologie. Herausgeber und Redakteur: Oberrabbiner zu Gzegedi«. 3nfrrale י find an die Rrdaktlo» in Gz», g»din. an Herrn Ml» »,sslnt in /ranfifsr( 1.. IR. «der an Herr, Zßiwz Brauer (Nein« «ukergaff, Ne. 10) in Ms» z, send״. Di« 2spaltlgr Prlitzrll» wird mit 10Nke.1^2Sgr. berechne». Inhalt. Konk11r«.Au-,chrrib»ng für die Prrdigrrstklt, in Wien. — Rrglrnitn« tue di, Pr,irr Israeliten zur Drrwaltuiig ihrer relig'S'e, und ölononiilchrn. fi, all,», beireffenten Gcgrnständr und Krschäftr. — Nekrolog. — Korrespondenz, -tnslanb. kaodsberg a. d. Warthe. .<k>ff,uarn. Manchester. Pari«. New-Dorl. Zulaob. Wien. Wien. Pest, «koklin. Prag. Holleschau. Pumok. — Schulwesen. Miskolez. — Zur Drachluna. — Berichtigung. — Beuirrkung. — Inseeal». '8kür äis erleäixts Stelle eines kreäixers bei äer isr. Lultusxemeiuäv in Vien. Durch den Tod des nun in Gott ruhenden Predigers Herrn Isak Noa Mannheimer ist oino coor- ’ dinirto Predigerstehe an der israelitischen Kultusgemeinde in Wien in Erledigung gekommen. Als Erfordornissc zur dieslltlligen Bewerbung werden bezeichnet: Umfassendes rabbinisch-theologisehes Wissen und Besitz der י התרת ר^ראה allgemeine auf Univorsitiltstudien beruhende wissenschaftliche Bildung. Die Bewerber haben sich ausserdem über ihren strengreligiösen Wandel, über ihre bisherigen Leistungen auszuweisen und Geburtsort, Alter und Familionstand anzugeben. Dio gehörig dokumentirten Gesuche sind bis 31. ,91111 an die Kanzlei der Gemeinde in Wien, Seitenstattengasse Nr. 4 einzusenden, wo die Bewerber die Mittheilung über die mit der Stelle verknüpften Bezüge entgegennehmen können. Wien, im Mai 1865. Die Vertreter der isr. Kultusgemeinde: Josef Wcrthcimcr. Moriz Kitter V. (ioldsclvmidt. Jonas Ritter v. Königswarter. Jakob Braudeis. Moriz Pollak. .Reglement fiit die Bester Israeliten zur Verwaltung ihrer religiösen und ökonomischen, fle allein betreffenden Gegenstände und Geschäfte.*) (D.I. 1832.) Erstes Hauplstück. Einleitung zur gegenwärtigen Regulirung. 8- 1. Die Wahrheit, daß jeder Verein, jede Art oder Abtheilung der menschlichen Gesellschaft, nur bei Dcobach« lung gewisser Grundsätze und Formen, welche zur Erreichung ihrer Zwecke dienen, somit die Mittel zu dem Endzwecke in sich fassen, bestehe» und gedeihen kann, ist auch auf die Pe« ster Israeliten in vollem Maße anwendbar, und die Nicht׳ beachlung derselben hat auch hier für daS Gemeinwohl schäd. *) Der verebrtr Einsendee diese« Reglement« schreibt un«: ״Beiliegende« Regten»»«. deffeu losortige Bt.öffcuilichung ia Ihrem ge« schätzten Blatte ich Ihnrn angelegentlich empfehle, ist nur einige« äl« teren SU jeder n der hiestges Gemeinde in feinen aNgemeinrn Nmnffeu bekanntdir bei weitem überwiegende Mehrheit der Gemeiudrglieder, unsere hervorrageudsteu Mitgli'-der uicht ausgenommen, har voudrmsrl» den gar keine Ahnung. Und doch war da« Dokument vou großer, baßrender Dedeiilsamkeil! Drrgleich» man dessen Bestimmungen mit uiiseeea bruiige» Zuständen, wird man freudig aneekeuuea. daß dir Semeindr i» mauchrr Aezirhuug seit dem Jahre 1832 dkdeuleodr yorilchriNe gewacht hat. Aber auch uur »u manchrr! Dawal« zählte dir Gr« liche Folg«, erzeugt und erzeugt dieselben noch täglich. Den» uachbem sich die Israeliten hierorts in den letzten Zahrzehnten laut Konskription bis ans 5000 Seelen vermehrt haben, und ans Mangel an einem Reglement sich rin jeder Israelit für berechtigt hält, auf di, Berathung und Entscheidung der. gemeinsamen Angelegenheiten unmittelbaren Einfluß zu neh« men und sich anmaßt, solchen Beschlüssen und Entscheidungen, welche nicht von einem jeden gefaßt oder nuterstützt worden sind, den Gehorsam zu verweigern; so nuißte daraus natürlich folgen, daß die gute Ordnung, das Ansehen der Vorsteher und Beisitzer, die Achtung für allgemeine Verpflichtiliigen von Vielen hintangesetzt, dabei aber Widersprüche, Reibungen und Gehässigkeiten entstanden sind, welche bei her Schädlichkeit für das gemeinsame Wohl der Bester Jsraeliten auch der löblichen Ortödehörbe unangenehme Verhaud« ' lungen und Plackereien verursachten. meiudt 5000 Zeelea, und sie sostlt nach dt« Elaborat« der Magistrat«. .Kommission, welcher man sscherlich keine demokralischea Tendenz.» z»« schreiben wird, drnnoch durch rtuuodfstnzig Prrsonra repräsratirt wrrdrnt Dir Form der Rabbiorrwaht wnrdr 1832 »tri wrisrr an««* ordnet, ai« 1859. Adcr auch in weiurtn Keotiru dürsi» da« K«gte««»z wtl Inter.ff, grlci'eo weebca, uad gewiß werden »« »irl» Ihrrr Leser ol« ein Stück Kullurgrschjchle betrachten. Da« lateinische Original, li»gt,. mie leider nicht vor; an der 1632 angrseriiglrn deutschen UebesspulA^. di» tedeusaN« al« au'deuiilch zu b,»rächte» ist. Hab» ich »ir von drr Grammatik geboten» Derbrssrrungr» erlanht.* .

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