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Ben Chananja · 1865-04-12 · 15 (12.4.1865) · page 1

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
8 (1865)
Issue
15 (12.4.1865)
Date
1865-04-12
Page
– (sequence 1)
Language
German
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M. iS. Ächter Aahrgaag. J£ iS. ZzegeLili, Sen 12. üprif 1863. Jede» Mittwoch erschein» «in Pränamenti02upreis: «an,jährig 7 «.,=4 16Ir. 20 Hm (tttamp. Zuferalt find an dir Redaktion;in 6!*r _ grdm. an Herrn Uff! Jffifin wochenktalt für jüktilche Theologie. tX\SmiZ (titt)tlne Hämmern 15 kr. Herausgeber und Redakteur: A k rgaff» Ne. 10) m Die» Man abonnirt bei allen Pok- ״ . ämtern n. Buchhandlungen de« SjOw, Die LlpaUige Petiizeile wird Zn- und Anstande«.___Obkrrabbinrr ,u Szegebin.__ mit 10 Rkr.^Sgr. berechne». Inhalt, An die Abonnenten. י- DeglückwünschnogSschreiben Ler S,egediner 1,5. Kultu-grmriude an Prof. Munk «n P>!n-. — Munl'Utl wortichreibeu. — Die verschiedenen Gei»e«richtunqen. wi, sie sich in den vier Au-legungSarten der heiligen Schrift au-zeprSat haben Äon Dr L. Adler. Landrabdlner. — Die Tbäiigkeir der ^llirwos isrnälits. Von Hermann Brill. — Die ״Srmirami«- der Rabbiner. Don Nebemia« Brill. - Das Brod. Don Ignaz Reich. — Replik. — Korrespondenz, änrlaud. Hannover. Hannover. Kopenhagen. Kopenhagen. 3«lu). Pek. S. A. Ujhely. SäroSpatak. — Kurze Notizen audem Gebiete der Literatur. Vom Herausgeber. — Nach Pari«! — Berichtuua. — Bemerkung. — Inserat. ' *° Neuen Abonnenten können wir noch mit vollständigen Excurplaren des gegenwärtigen Jahrganges dienen. Die Abonnenten werden ersucht, das Blatt von L5- Kost abholen zu lassen. LegtüLwmischMgsschreilim derZzegedmer ist. Kitttus־ gßinßinbß au bßuijm. Prof. SafoinoiiWuiik tu ]Jans. Hochzuverehrender Herr Professor! Die in aller Ehrerbietigkeit Unterzeichneten Vorsteher, Vertreter und Mitglieder der Szegediner israelitischen Kultuögemeinde gestatten sich. Ihnen zu Ihrem EröffnungSvortrage ihre Glückwünsche darzubringen. Wir maßen uns nicht an, die hohen und unvergänglichen Verdienste, welche Sie sich, Ihr thcureö Augenlicht nicht schonend, als Schriftsteller auf dem Gebiete der Sprachforschung, der AlterihumSkunde, der Geschichte der Filososie, der Eregese und der hebräischen Grammatik, sowie alö unübertrefflicher Uebersetzer deS von Ihnen zum ersten Male in der arabischen Ursprache herausgegebenen Maimonidischen More erworben haben, nach ihrem vollen Werthe und Gewichte würdigen zu können. Aber eS erfüllt uns mit gerechtem Stolze, daß Ihr ruhmvolles literarisches Wirken am gestrigen Sabbathe in unserer Synagoge gefeiert wurde. Wir haben keinen Ausdruck für die Begeisterung, mit welcher wir vernommen haben, wie Sie, verehrter Glaubeusbruder, an einem der ersten Wissenschaftlichen Institute der Welt, am 6011686 (16 k>rmc6, eS verkündet haben, daß der Monotheismus AbrahamS und MoseS eine providentielle Thatsache ist, und nicht einem tendentiöS erfundenen semitischen Instinkte seinen Ursprung verdankt. Wir rufen Ihnen auS voller Seele zu: ברון שחלק מחכמתו ליראיו! Gott bat Ihre hohen Anlagen, Ihr klares und lebendigeS Fassungsvermögen, Ihren bewunderten Scharfsinn und Tiessinn, Ihr zarteS und sicheres Gefühl in Sie gelegt. Gott hat Ihnen die Ausbildung und Entwicklung Ihrer Kraft in Ihrer Jugend möglich gemacht. Gott hat für Sie Ihre Bahn auSersehen, und Ihrem Geiste den ihm gebührenden Wirkungskreis eröffnet. Gott möge Sie in Ihrer descheidenen Hoheit uub mit Ihrer Seele voll Liebe noch viele kräftige Jahre auf Erden weilen und wirken lasten! Wir rechnen eS unS zur hohen Ehre. Sie hiermit alS Ehrenmitglied unserer Gemeinde und unserer sämmtlichea WohlthätigkeitSvereine begrüßen zu können, und fühlen nawahrhaft glücklich, hochzuverehrender Herr Professor, unS mit tiefgefühlter Verehrung und Dankbarkeit nennen zu dürfen. Szegedia, am 12. März 1865. Ihre ergebensten Diener. Folgen die Uuterschriftrn. Der Redakteur dieses Blattes rief am Schluffe der Adresse dem berühmten Professor der hebräischen Sprache in hebräischer Sprache zn: חכמה תודיע צרק תביע לא תכיר פגים יח לך יופיע נסישך ,ישביע רבות בשנים ׳M111K8 iliitiöotlfrijtßtäen. Än die Herren Vorsteher und Vertrctcr der isr. llnltusgemeinde in Z)egcdin. Hochgeehrte Herren! Die hohe Auszeichnung, welche Sie mir durch die Ernennung zum Ehrenmitgliede Ihrer Gemeinde, einer der aufgeklärtesten in Israel, zu Theil werden lassen, muß mich mit gerechtem Stolze erfüllen. Ich darf die Ehre, welche Sie mir erweisen, nicht als eine wolverdiente Anerkennung meiner Bestrebungen betrachten, denn eS gibt Gottlob in allen Ländern Europas nicht wenige unserer Glaubensgenossen, deren Leistungen weit mehr in die Entwicklung und Fortbildüng der Wissenschaft eingegriffen, und welche durch ihr taglicheS Lehren und Wirken auf einer Höhe stehen, zu welcher ich mich nicht emporzuschwingeu im Stande bin. Aber Sie wollten dem Manne Ihre Theilnahme bezeigen, welchem die Vorsehung Prüfungen und Gnaden in gleichem Maße zugemessen, und den sie auserlesen hat, um zu zeigen, wie in diesem Lande Gewissensfreiheit eine Wahrheit geworden ist, und wie sehr mau sich hier über jene engherzige Intoleranz zu erheben weiß, unter welcher in vielen ankern Ländern unsere ausgezeichnetsten Männer noch schmachten. Erlauben Sie mir die mir von Ihnen ausgesprochenen Gefühle nicht sowol als eine persönliche Huldigung zu empfangen, denn als Ausdruck deS EmhusiaSmuS für das freisinnige Prinzip, welches die Vorsrhuug und günstige Umstände au mir dewährt haben. WaS ich über den Monotheismus Abraham- und MoseS gesagt, liegt im Gefühle jedewahren und eS ist mir nur der Vorlheil zu Theil geworYetzAAW

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