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Ben Chananja · 1865-03-29 · 13 (29.3.1865) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
8 (1865)
Issue
13 (29.3.1865)
Date
1865-03-29
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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324 luitutn wahrhaft Frommen, dir nicht durch den Fenerlärm de« Fa» salicnu# die Sogen der Welt auf sich ziehen wollen.* Dieser Passus hat nicht gerioges Sufseben gemacht, indem man darin die Andeutung fand, daß die Hundert Rabbiner,. der den Fenerlärm gegen da« Sr» wioar erhoben, nicht;u den wahrhaft Frommen gehören. Daß so va« in der Sltofner Synagoge, in deren Nähe einst Cborin« Bart so schwer bedroht war, auch nur andeotnogsweise ausfprecheo konnte, ist sicherlich eine brachteoSwerthe sigostur» tewpori,! 0. (St. BeeSkerek, im März. Die Frau Flora Eckstein, ged. Schlefinger und Fräulein Mathilde Eckstein haben am verflossenen Purim eine Geldlawmlung zu Gunsten der Armen bei Gelegenheit einer Abendunterhalinog veranstaltet. Das Resultat war ungefähr 40 fl. und 1 Stück Dukaten. ל. Szikßü, im März. Der heilige Rebbe Hillel befindet fich seit Wochen aus Reisen, um sein ״jüdische« Herz* an den Mann zu bringen. Der Absah ist am stärksten im nördlichen Ungarn, in dem Lande der Agitation gegen jedwelchen Fortschritt, weniger in Eperie«, woselbst fich R. H. io den Bau eines Frauenbades eingemischt, obwol Herr Oberrabbi Dr. Austerlitz sein Berbteibeu in EperieS vom Bau dies,« Bade« abhängig gemacht hat. ש• Nyiregyhäza, im März. Am ZobreStag der Dersammlung altorlhodorer Naddineu in unserer Stadt, traf, Rebbe Herschle der Hei» lige aus Lißka dadier ein, um die Angelegenheit der Chevra Kodischa zu ordnen. Eine Deputation auvier Mitgliedern ging dem Heiligen entgegen, unter denen auch Vorstandsmitglieder, und find unsere Neüor» thodoreo ihres Sieges gewiß. Rebbe Frisch hat bei Gelegenheit seine« Anlause« von Stopsschmalz in Lißka von seinen Getreuen auch den Nagy » Käloer Boden untersuchen lassen. und dürfte Preßburg zuver» sichtlich in Bälde diesen würdigen Magid verlieren. S. A. Ujhcly, 15. März. Unsere Chaßidäer setzen alle Hebel in Bewegung. an dir Spitze der Chevrah Talmud ׳ Thora zu treten. Selbige sollen bereits gerichtliche Schritte gethan haben, fich dieses geistige» Genüsse« zu vergewissern. D.A. Ujhcly, 17. März. Im Berlage der Herrn M. E. LöwyS Sohn in Pest erschien soeben in ung. Sprache: אמח ואמונה• Biblische Ge. schichte jn methodischer Verbindung mit dem Unterrichte in der Glau» dens- und Suienlehre, von Nathan Fischer, dem voriheilhaft bekannten Lehrer an der diesigen Musterschule. Eingedenk de« bekannten Spruche»: ״ . . . Freundes Lob hinkt ..." überlassen wir die ausführliche Besprechung dieses WerkchenS. die unsererseits nur zu Gunsten des Derfaffer» ausfiele. unbefangenen, sachverständigen Männern. Der einen Bemerkung jedoch können wir uns hierbei nicht erwehren, daß obgenannteS Büchlein als ein in der Schule klitstanteneS, gewiß auch ein für dieselbe geeignetes sein dürste. Die äußere AuSstaltung läßt nicht« zu wünschen übrig. Der Preis von 48 kr. ist im Verhältnisse zum Umfange desselben — 166 Seiten — ein unbedeutender zu nennen. Möge dem Verfasser, der bei treu ersüllten Beru'Spflichlen zu. gleich eine nicht unbedeutende, dem jüdischen Namen Ehre ma» chende journalistische Thäligkeit entfaltet, jene Anerkennung zu Theil werde? , welche ein solch unermüdliches, redliches Streben im höchsten Grad« verdient. Ignaz Fischer, Musterlehrer. ש. Kafchau, 16. März. Der Tempklbau schreitet nur lang» sam vor. Ein junger Rabbi, Herr Klein aus Mütü-Balka hat mit gro. ßem Beifall« hier gepredigt, er ist gewillt, 10,000 fl. seine-Vermögen« zu sehr niedrigen Prozenten zum Bau eine« Tempels als Dartetbea zu überlassen, weun-die Gemeinde ihm da« Radbina» überträgt. Der Rebbe aus Nagy.Jba hat gegen die Predigt des Herrn Klein feierlichst protestiit. und insbesondere da« Besteigen der Kanzel in der Kaschauer Synagoge gegeißelt. 8- Kolli», im März. Daß der Winter dem Armen härter zusetz«, wer wollte da« leugnen? seil guter aller Zeit besteht daher die Sitte in Israel, daß, wenn strenge Winter einbrecheu. Wo btt Privat» wohlthätigleit und die der össentltchen Anstalten nicht ausreichen, außer» ordentliche Sammlungen eiogeleitrt werden, um dir Armen mit Brenn» Materialien und dem Notdwendigstea während der strengsten Jabre-zeit zu versorgen. Gewöhnlich sind e« dir Rabbiner, die an die Miltth' ׳ »c׳I der Gemeindeglieder appelliren, und diese Sammlungen leiten, und wir glauben, der Fall »st unerhört, daß sie fich in ihrer Voraussetzung getäuscht hätten. Der verewigte hiesige R. Daniel Frank war in dieter Beziehung im wahren Sinne de- Worte« rin wahrer Bater der Ar» wen: er, der für sich so wenig dedurslr, in dessen Hause nur Genüg, samleit herrschte, dir an Entbehrung grenzte, war, wo e« galt, für Ar» wen» und HnmaniiätS.Anstalten zu sammeln, unersättlich, und mau konnte mit Recht aus ihn onwendeu. wa« der Talmud von der Genüg, samkeil.de« R. Chaoina b. Doßa sagt. Auder« Herr Gugenheimer! Dieser hat nicht da« menschliche Herz studirt; «a« kümmern th» dir Armen, va« die WohlthätigkeitS-Aostalte». wenn «ne der Ernm i, Ordnung ist? seit seiner Anwesenheit io Kolli» ist S. nicht dazn ge» kommen, in seinen Predigten di, Pflichten der Nächstenliebe auch nur mit einer Sylde zu gedenken. Wie könnt, er auch?.' hat er doch immer und immer von den ״Chukiw*. von dem alleinseligmachenden Messias« glauben zu reden and darzuthun. daß der Fortschritt, di» Kultur, die Gleichstellung für Israel kein Heil liegt, daß diese« einzig und allein io der rigorosesten Beobachtung und Ausübung de« Zeremonialgesrtze« zu erhoffen ist! Einige Gemeindeglieder rrgtrn die Idee au, in dem nun vrr» stoffenen Winter eine außerordentliche Sammlung für die Armen eiuzu» leiten; Ke ging von den Gegnern G.'s au«, und drang daher nicht durch. Herr G. versteht wahrscheinlich da« לרעך כמוך fOilUl vor in dem Sinne: ברור לו מיחה יסה. Die Sacht scheint aber noch einen andern Grund zu baheo. Den Unterthanrn absoluter State» war e« nie gestattet, an den WoblthätigkeitSvereioen de« AuSlaode« theilzu» nehmen; da« Geld sollte nicht außer Lande« geben. Jo Wirklichkeit sollte dir Steuerkraft des Volkes für heimische Zweckt geschont bleiben. G. weiß. daß seine Getreuen an den GugenbeimerS.Psrnnig schwer genug zu tragen haben, und will ihnen durch rrtraordinäre Gaben nicht lästig fallen. Bemerkung. Herrn I. E. in Kolli». Ja der nächsten Nummer. Inserat. Allerneueste wiederum bedeutend mit Gewinnen vermehrte | große Qcföocrfofuiifl 2 Millionen 331,700 Mark, welcher nur Gewinne gezogen werden, I garanlirt von der Negierung der freien Stadl Hamborg. Ein StaatS-OriginalloS kostet 3'/, fl. ö. W. Zwei halbe ״ kosten 3% ״ ״ ״ Vier Viertel» ״ ״ ״ ,/'3 ״ ״ Acht Achtel» ״ ״ ״ ,/'3 ״ ״ Unter 19 600 Gewinnen befinden fich Hauptreffer von j Mark 200.000, 100.000, 50.000, 30.000, 20000, 15.000, [ 7 mal 10.000, 2 mal 8000, 2 mal 6000, 4 m-,'. .•000, 3 mal [ 4000, 18 mal 3000, SO mal 2000, 6 mal 1500, 6 mal 1200, I 106 mal 1000, 106 mal 500, 6 mal 300, 106 mal 200, 8920 [ mal 92 Mark tc. tc. Beginn der Ziehung am 5. April. Unter meiner mein beliebten » weitester Ferne bekannten und all ge» NrschästS» Dev ist: ״Golles Segen de! Holm!"! habe ich bereits 19 mal dagroße LoS und erst kürzlich am 17. Februar wieder den allergrößten Hauplreffer auSbezablt. j Auswärtig, Aufträge mit Rimessen io ollen Sorten Papier- ן gelb oder Freimarken führ, ich leibst nach den entfernteste« > Gegenden prompt »ud verschwiegen au«. Ulld seud, amt l liche Ziehungslisten und Gewinngelder sofort nach der ן Entscheidung zu. X««ss. 18ama. Colm, Laoqulrr i» Hamburg. Szegediu, Srldßvrrlag der Nrdadtto». Leipzig» tommlshons-verlavon Fron, wag,er. Druck von Sigmund Burger in Szegrdin.

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