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Ben Chananja · 1865-03-22 · 12 (22.3.1865) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
8 (1865)
Issue
12 (22.3.1865)
Date
1865-03-22
Page
– (sequence 8)
Language
German
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203 204 3ff«tl.*׳ So heißt da« Buch, welche« wir wi« Benützung de« IVomer ok Israel von ^guilsr, so Gott will, zu veröffentlichen gedenke». Dir geben ans besondere« Derlaageo davon hier au« den ersten Frauen» bildern eiue Probe iu dem Leben Eva«. Diese gezrbeoe Probe be» rechtigt zu schönen Erwartungen von de: Herausgabe de« ganzen Werke«, wa« bald geschehen wöge. 8. »Irrweg.- Ein Lebensbild von 3. Klingenstern. Zur Beur» theilung diele« Ltben-dilre« führe ich nur die Worle Steins in einer Anmerkung an. »Nachfolgende Novelle, versaßl von Herrn Klingensteiu. dem verdienstvollen Begründer de« NnterstützullgSvereineS, haben wir. obgleich sie schon im »Israelitischen Lehrerabgedruckl wurde, ihrer Trefflichkeit wegen hier ausgeliomme», um sie einem größeren Leser׳ kreise zuzusühreo. ... 9) ..Bedeutung und Ursprung der Anekdote ,m!udt׳ schev Volkslebenvon Leopold Slrin. Eine sehr vortreffliche und gelrbrle Arbeit. Dagegen haben mich die i» der folgeuden Rubrik: »Anektolenschatzmilgeiheiltcu Anekdoten »icht^besriedigt, da sie theil« zu belaniit, tbeilS durchaus nicht gut sind. AuS den Gedichten in diesem Zahrbuche hebe ich besonders: »Wandel und Dauer- (zur Einführuiig des IalirbuchcS.) »Biblische Lesegetilblevon L. Stein und die von Dorothea Elsässer (Nr. 78) hervor. Die Veriasseriu ist nach der Aiimerlung des Herausgebers dir Tochter des Herr» Lehrer« Elsässer in Neustadt an der Haardt (Rhrin» bayern). Die drei von terselbtii hier milgcibeilten Grtichir: Morlara. ״Bei meinem Mütterlrin- ,»id ״DcS Lehrer« Trauer" haben wich sehr angeiprochrn und verdiriic» sie. nach niciner Ansicht die Ausnahme iu den Sammlungen von guten jüdischen Gedichten. Nach dieser Probe löunen wir von der Verfasserin noch viel Gediegenes er» warten- Auck diese« Jahrbuch kann ich schon seines bcdcutendc» und guten Inhalte«, ober auch noch seine« bcscntern Zwecke« wegen, der gteincrirag ist zur Nnlcrstützung dr« VercincS dcstiiiimt. an« innigster Uebcrzeugung cinpsehlcn. E« ist die größte und heiligste Pflicki der jüdischen Gemeinden, dafür zu sorgen, daß ihre Lehrer besser gestellt werden und sorgenfrei ihr heiligr« und so mühevolle« Amt führen. in dem ״B. Eb " Namen« (??) auslritt. Diese« geschieht aber aus solch odcrstächltche Weile, ohne Eingehen in die Sache selbst und meine Gründe, daß ick c« für nnnölhig haltc, mich weiter hicruiit zu befassen. Al« Beweis der Oberstächlickteit nun folgende Behauptungen de« Heren Nolhscktld: ״Nebrigens gibt c« auch Gemcinde-Jttstilniionrn, welche in unsrrer Zeit ausschließlich oder haupllächlich für Frauen ringcrichtcl sind und von ihnen benützt werden" ^Mickwe), wie lächerlich! Sind tcnii diese Mickwc« »ur לטובת ר־.נע1י:ם und »ich, auch לטובת האנשים Ferner sind den» diele für die Witwen?? Ebenso oberflächlich ist sein Beweis von der Erhalinng der Schule, der gerate für meine Behaup» l»ng spricht, da ja selbst da, wo dirjcnigcn keine schulpflichligeil Kinder haben, dcniicch und mit Recht znr Erhalinng der Schulen bei,»tragen verpflickicl sind, — dennoch die Eltern der schulpflichtigen Kinder für diese besonder« und daher mehr zahlen müssen, sowol in den christlichen als jütischen Schule» nach den bisher »och bcstcheudea Gesetztu. Wir erlauben uns hiermit den bescheidenen Preis von zwei Dukaten vermehrt durch eilten Dukaten von Seite dt« Märchen-Hauptschul. lehrer« Herrn H. lliosrubcrg für die beste Beantwortung solgcnder Frage» zu bestimmen: I׳. Warum erfreut sich der isr. Iu gend bildner trotz dr« allgrmeinen Fortschrittes noch immer nicht d r wohlverdienten niateriellen wie morali« scheu Stellung in der Gemeinde? II. Welche Mittel stehen dem jüdischen Lehrstande z» Gebote, um in dieser N ichtungeinrueurAeta zu schaffeu? Die bezüglichen Aussätze mögen bl« 1. Mai 1865 an den ehr» sameu Lehikörver der israeliiischeii Normal׳ n»d Mädchen-Hauptschulr zu Pcss eiuaesendet werden, dem im Bereine mit mehreren pädagogi» scheu KapaiNäteu unserer Hauptstadt die Benrtbeilnng und Zuerken» vuüg dr« Prei.eS anbeimgegcbcn ist. Die preisgekrönte Arbeit wird sich der Verösjeuilichuliz im ,Ben Ehauanjaerfreuen. Igna) tttich. In s er a t ©. Allerneueste wiederum bedeutend mit Gewinnen vermehrte!große Zelkwersosung 2 Millionen 331,700 Mark, in welcher nur Gewinne gezogen werden, i garanlirt von «Irr Regierung der freien Stadt.Hamborg. Ein StaatS'Originallo« kostet 3'/, ffö. Zwei halbe ״ losten 3'/, ״ ׳׳ Vier Viertel- » » 3'/, » . Acht Achtel. » » 3'/, . Unter 19.600 Gewinnen brfindcn sich Hauptreffcr von \ Mark 200.000, 100.000, 50.000, 30.000, 20.000, 15.000, E 7 mal 10.000, 2 mal 8000, 2 mal 6000, 4 mal 5000, 3 mal 4000, 18 mal 3000, 50 mal 2000, 6 mal 1500, 6 mal 1200, I 106 mal 1000, 106 mal 500, 6 mal 300, 106 mal 200, 8920 { mal 92 Mark h. »c. Beginn der Ziehung am. 5. April. Unter meiner i» weitester Ferne bekannten und all ge-!mein beliebten GeschäitS-Derise: [ ״Gottn Segen bei <^okn!"! habe ich bereit« 19 mal da« große Los und erst kürzlich e t 17. Februar wieder den allergrößten Hanptrcffer auSbezahlt. i Auswärtige Aufträge mit Riulesse» ui allen Sorten Papierr geld oder Freimarken führe ich selbst nach den entferntesten t Gegenden prompt und verschwiegen aus. und sende amtf! liche Ziehungslisten uns Getvinngelder sofort nach der Entscheidung zu. Xmz. Snms. Colrn, H ßniiqiiicr In Hainbiirg. Arnold IIilbcr׳f’s Verlag in Wien. Vom 1. April 1865 ab erscheinen: Jllustrirte Monatshefte für die gcsammlci, Interessen des Indcnthnms. Monatlich ein Heft von 5 Bogen größte« Lcrikonoktav. Velinpapier, elegant geheftet, reich illustrirt. ilild Illitflrationrn mit ßerafrncn ächrijlflkssrrit an& Xünjlkl». Preis pro Heft 50 kr. ö. W. Sechs Hefte bilden einen Baud. DaS sechste ist bei Empfang deö ersten Hcftcö vorauSzubezahleu. 8ndser!dentensLmm1ern lohnende Vortheile. Illnstrirte Prospekte gratis. Zu beziehen turcy alle Buchhandlungen, namentlich in Pest durch Getoriiaer LanfTer, Waitznergasse Nr. 0. Lzegedin, Sklbllorrla, Ker Krdalillon. Leipzig, Lsuimislions-Vrrlag von Franz Vagnrr. Druck von Sigmund Burger iu Szegediu. Hierzu ein Viertel Vogen Beilage.

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