Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 8 (1865)
- Issue
- 11 (15.3.1865)
- Date
- 1865-03-15
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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187 188 Gedächtnisse jufammiR |« behaltend» Sähe zusammengesetzt. und da« Wort Zeichen) vor flch haben. Zch habe für die zweite Sattong bei wiederholtem Nachsuchea auch eia Beispiel iw jerusalemi« scheu Talmud bloSck Kat. 6. d gefunden, welche« ich. al« nach der von wir gezeigten Erklärung-Methode selbstverständlich. hier nicht näher zu besprechen brauch«. 2) Sab. 25, d. ist ein Mnewooicou □׳,p l2"V; e« ist vor 7l"N zu setzen und bezeichnet di» Namen der nacheinauder angeführten «u. toreu: '21'. riOllS. מאיר [bif qHif«cir«nben Buchstaben und ע konnten, da sie in der «»-spräche verloren gehen, nicht zu Deokzeicheu verwendet werdea.j 3) ib. 32. d שנא — ונמלוחא faßt die 32, b und 33, a de, zeichneten Laster, welche gewisse Strafen zur Folge haben, zusammen, wie sich der oachschlageude Leser leicht übeezeugeo kann. 4) Ketubot 21, a ה״ד T3 דח bezieht sich auf die Namen der Gelehrten, welche nach differirenden Angaben dem R. Jehuda eine Mitthkilung machten, nämlich: הננאברהייא, הונא בר יהודה: חייא בר יהורה. 5) Monachot 30. a. סג״לם• Sin sehr schwieriges Deukwort weil seine Beziehung sich an der bezeichnelen Stelle nicht leicht zeigen läßt. Entweder ist — was freilich nur mit Noth anwendbar ist — da- נ zu streichen und daübrigbleibende סלם auf die drei von R. Josua b. Abba im Namen R. Gedal« als Lehre RabS mitgetbeilten Satze zu beziehen, -wo die Wörter וימת ,לעיני, die entsprechenden Buchstaben enthalten, oder ist das Zeichen ohne irgend eine Eine »dation auf die aus dem Traktate Soferim zitirten Stellen zu verwerthen» wobei die Worte סח׳ נורסנה,אל ימעט,בליון, in« Auge zu fassen wären. Kojeteio. Rabbiner Jakob Brüll. Nachträge und Verbesserungen zu meinem Artikel in Nr. 6 -es ״Sen Lhananja." Don Dr. M. Wiener. Seite 104 Z. 16 von unten ist statt verfaßte zu lesen: verfaßt. — S. 104 Z. 3 von unten ist zum richtigen Verständnisse hinter Groß. Vater ei» Komma zu setze». — S. 105 Z. 9 von oben ist בשם statt כשש zu lesen. — S. 105 Z. 33 von oben ist stall an ein: Freistadt zu lesen: an eine Stadt Freistadt. Der auf derselben Seile von mir nach Wolf in seiner bibl. cbr. erwähnte Mrnachcm Radba war 1590 nach dem Zeugnisse seines Soh» NtS Elia מורה צרק wahrscheinlich in Padua. Wie mir jedoch Luzzatlo brieflich bemerst, ist der Familienname nicht Rabba, sondern Rava zu schreiben und als solcher noch jetzt in Padua bekannt, indem seine Schwiegertochter eine Tochter de- ZonoS Rava ist. Hiernach ist Wolf und Steinschneider im Katalog der Bodlejana zu berichtigen. Menachem- Sohn Elia aber, welcher 1004—1605 da- Werk ביי! מוער seine- Vaterin Venedig drucken ließ, lebte nicht in Korfu, sondern, wie mir Luzzatio mittheilte, in Carpi, der Hauptstadt des gleichnamigen, in dem Modeuesischen Gebiete gelegenen Fürstenthume». lieber den daselbst genannten Wiener Erulontea Ehanoch Levi au- Prag kann ich noch nachträglich miitheilen, daß er flch in Fürth niederlicß und aus Dankbarkeit für d»e ihm daselbst gewährte Nieder, taffung der dortigen Hauptsynagoge ein sehr schön geschriebene« Sefer Thora übergab. Derselben Synagoge schenkten auch die gleichsalt« au« Wien verbannten und nach Fürth übergestedelten Gebrüder Frankl einen schöne» messingene» Leuchter, den sie an« Wien mitgebracht hatten, ,um נר תמיר lfleht Würfel: historische Nachricht von der Judeugemeinde io der Hosmarlt Fürth E. 27.) Jener חגי חנוך סג״ל, der. wir ich schon bemerkte, vielleicht mit unsrem Ehanoch ׳Levi »dentiich ist, war אב״ר und hatte noch einen »almudkundigen Sohn. Namen« Moscheh, welcher, nach dem Mindener Mrmoirbuch. viele Jahre in Minden al- Vorsteher der Gemeinde und der ganzen Provinz segensreich wirkte, dem Studium der GotteSlehr» fleißig oblag, seine Söhne darin eifrig unterwies und daselbst am zweiten Tage Peßach 1728 starb. Wa« Earmoly über Löb Sinzheim berichtete, findet sich auch, wir ich noch nachträglich bemerkte, schon bet Lewysoho. Epitaphien von Worm« S. 102 und Zeitung de« Judrothom« 165S, 257, wo noch de« richtet wird, daß in dem Gemeindearchive zu Worm- «in Brief Sinz, heim« aufbewahet werde, io welchem derselbe eine Somme Gelbe« znr Errichtung de« dortigen Belhhawidrasch und zur Erhaltung der Raschi. Synagoge rinseodetr. S. 106 bemerkte ich nach Frankl, daß Samuel Oppenheim auch der Stifter und Begründer de« israelitischen Spital« zn Wien gewesen sei, obgleich Wolf die« in seiner Schrift: da« hundertjährige Jubiläum der israelitischen KuliuSgemeinde zu Wien S. 14 bestreitet. Wader. selbe in Nr. 3 der ,Neuzeit" vom Jahre 1864 über Samuel Oppen« heimer berichtet, ist mir ebenso wenig zugänglich, wie die Biographie de-Letzteren von Dr. Ignaz v. HosmanSthal; allem die Beweise, welche Wolf in der gedachten Schrift für seine Dehauptnog beibringt, scheinen wir nicht stark genug. um dieselben über jeden Zweifel zu erheben. Würden, wenn Samuel Oppenheimer an der G.ündung de« Spitalnicht den entferntesten Autbrit hätte, die Erben desselben bei dem unter Josef II. darüber enistaiibelieu Streite, wer da« baufällig gewordene Spital wieder aufzubanen hätte, diese« wichtige Moment, durch welche« sie am besten die ihnen zugemuthele Verpflichtung zum Neubau de- Spital« widerlegen konnten, nicht geltend gemacht und sich mit der Ein» Wendung begnügt haben, Orvenheimer habe dlcS den Gottesacker und nicht auch das Spital erkauft? Dazu kommt noch, daß der mit der Ge. schichte der israelitischen Gemeinde zu Wien während des vorigen Jahr. Hunderts so vertraut gewesene M. L. Biedermann ausdrücklich mittheilt, daß Samuel Oppenheimer als Gründer des Krankenhause« betrachtet werde und daß er das bei dem Gottesacker b-.sindliche Gebäude zur Aufnahme von Kranken habe Herrichten lassen. (S. den zweiten Jahr» gang von Busch'S Kalender S. 60.) Ich ersuche daher Herrn Dr. Wolf, die Sache nochmals einer Prüfung zu unterzitben und LaS Resultat derselben in dielen Blättern miizuiheilea. Seile 107 Z. 29 ist statt ausgesprochen zu lesen: auSzusprechen. — S. 107 Z. 42 ist statt abschlägig zu lesen: abschläglich. Bemerkung. Der Bericht aus Sabaria erscheint in der nächsten Nummer. Inserate. Konkurs. (23־) In der hiesigen israelitischen KultuSgcmeindr sind zwei Lehrer.- stellen, und zwar die Stelle des ersten. der eia geprüfter Hauptschullehrer sein muß, mit einem jährlichen Gehalle von 500 fl. ö. W. und die Stelle eines zweiten, der auch ein geprüfter Lebrer sein muß. mit einem jährlichen Gehalte von 400 fl ö. W. mit dem 1. Mai &. I. zu besehen. Hierauf Reflektirende. die der ungarischen, deutschen und hebrüi. schen Sprache mächtig sind. haben ihre Gesuche samml Zeugnissen bi« 1V. April d. I. portofrei einzuseudeo an den Alt-Becse. im März 1885. DuUns-VorMnä in Alt.Becse im Dacser Komitat. Wir beehren un« hiermit zur allgemeinen Kenntniß zu bringen, davom 1. März da« hebräisch-deutsche Wörterbuch ״®sar Eüascßioi'oscMm“ oon I. L. Bensen. 4. Auflage, vermehr« und verbessert von Dr. I. Letter!• von 6 fl. auf 5 fl. ö. W. herabgesetzt wird, und da- Eremplar in den österreichischen Kronländern bei Einsendnog de- Betragebro. schilt portofrei versendet wird. Jedoch gilt die« nnr so lange, al« der Vorrath dieser Auflage reicht, inbrm bereite die fünfte in Angriff genommen ist. Anöpflmacher L Söhne, (Jakob Knöpflmacher.) (2—3) Buchhändler in Wien, Seitenstältengaffe Nr. 4 neu. Szegedin, j Leipzig, Selbstverlag der «rbaktton._1owmtsiiou,-Vrrlag von Franz Wagnrr. Druck von Sigmund Burger in Ezrgrdin.