Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 8 (1865)
- Issue
- 7 (15.2.1865)
- Date
- 1865-02-15
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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123 124 Literarischer Lolbo (בלבו ). XXXIV. 3■ Nr. 4 d. 3• begegnen wir im Namen de« famosen '12V 2!) tintt Sag,, daß Jfferl« 33 Jahr, lebte, iw Jahre 333 der kleine, Zritrechuuug (1573 g. Z.) stard uud 33 Werke verfaßt bade. Nun. daß vir vom '12V 2ל nicht erwarten köuneo, daß er bei feinen Angaben Kritik übe, versteht sich von selbst; wrr wird im Irrenhaus» Dernuost suchen? Allein auch manche Kriliker unserer Zeit haben diese 33g»r Sage ״ach einer Stell, im או״ח V1D al« bare Mün,e angenommen, unter Andern Robb. Wrisse. Kochbe Jizrbak l. S. 81. ohne im Mindtsten selbstständig in den Quellen zu lorschrn. In Jsserl« Recht-gut» achtensawmlung aber (eck. Hanau 1710, Bl. 14 RGA. 9) ist sein Bann gegen den Nachdruck de- Maimonischen Werke- ׳'1 החזקה durch den der früher» Drucker A. Meir Patua beschädigt werden könnte, mit dem Datum unterzeichnet: '"א' 1 אלול שנת ש Dl'׳ also 1550, JfferlS wäre demnach damals 10 Jahre alt gewesen! ES ist übrigens in Krakau, dem Geburt«, und Sterbeorte Jfferls, auch nach ondern Dokumenten zur Genüge bekaunt, daß er bedeutend länger als 33 Jahr, lebte, man glaubt sogar Beweise zu haben, daß er im 60. Lebensjahre stard. Meh» reres hierüber hat Weißmann in 1.1מ״א "H. Ham'wasser 1. Jahr» gang mitgetheilt, ebenso Herr I. M. Zunz. rin strebsamer junger Mann in Krakau, in einem uns oianuslriptlich vorliegenden Aufsatz. — Auch da- Sterbejahr ist nicht של״א, sondern ש״לב. wie wir nnS bei Ge« legenheit eines Besucheaus rem alten jüdischrn Friedhof, in Krakau überzrugt haben. DaS Wahre daran ist nur der Sterbetag ל,, נ. alles übrige gehört in da« Gebiet des Mährchen« und ist nur de« 2V '12V würdig. N. K. Wien, im Februar 1865. Inserate. Konkurs. Au der hiesigen israelitischen Schule werden vom 24. April l. I. zwei Lehrerflesieo erlediget. Die Stelle de« Lehrer« der zweiten Klaffe ist mit riuew Gehalte von 400. sage vierhundert Gulden österr. Währ uud di, Stelle de« Lehrer« der ersten Klaff, mit einem JahreSgehalte vou 200. sage zweihundert Giilbrn österr. Währ, uebst Kost verbunden. Hierauf Rrflektirende wollen bi« am 3. März ihre Gesuche uebst DefLhigUngSzeugniffen über ungarische uud deutsche Sprache, au drn KulluSvorstaud vou Marczalh (Zomogyer Komita«) portofrei ein» Marczaly, am 25. Jänner 1865. Der i(r, Jultusvorjlnnä. Soeben ist erschienen und durch all, Buchhandlungen de« In» und Auslandes zu beziehen: "•יה מ א ם ף ״Hameaffef, der Sammler." Hebräische Zeilschrift vom Jahre 1784 l. Dd., zweite Ausgabe. HerauSgcgebe», vermehrt durch Jugabeo von Dr. M. Letteris. Klein 12. Format. Preis 2 fl. ö. W.—1 Rthlr. 10 Sgr. Dtkselbeu werden fortgesetzt und erscheint ollr 4 Wochen ein Band. Knöxflmacher L Löhne, (Jalob Knöpstmacher.) Buchhändler in Wien. Seiirnstättengaffe Nr. 4. (2—3) (Temvelgebäude.) Anfrage. Im Jahre 1860 habe ich mir auf der k. k. Hosbibliothck zu Wien den Kommentar de« R. Jsak Latte« zu dem Bechiuolh Olam de« R- Jedaja Penini kopirt. Dieser Kolliinenlar ist eine treffliche Arbeit, welche der Beröffentlichung vollkomuirn würdig ist. Ich gestalte mir nun, dir Frage zu stellen, ob nicht ei» Verleger geneigt wäre, die Pnbli» kation diese« Werke« zu übernehmen. Im dejahendcii Falle wolle er sich mit mir in Verbindung setzen. Gelegentlich bemerke ich, daß Latte« in der Vorrede zu erwähn» tem Kommentare sagt, R. Jedaja, werde deshalb Bedarschi gruannt, weil er vou Vezier« in Languedoc stammt; nicht weit davon liegt der Flecken Latt-S, der Stammort der Elteru R. Jedaja'S. Jägerudorf. Dr. M. H. Friedländer, Radb. Oeffentlicher Dank. Da ich leider nicht in der angenehmen Lage bin, weinen Leben«» rrtter, Herrn Med. Dr. Broer, tbatkräslig zu danken, erlaube ich mir, diehiermit in Worten zu thun. Möge e« diesem Schutzengel der Kranken und Bedrängten noch lange gegönnt sein, unter dem deson» der» Schutze Gotte« zum Heile der Menschheit zu wirken. Da ja. 30jtf Ungar, Zimmermaler. Die gefertigte Buchhandlung beehr! sich hiermit zur Kenntniß zu bringen, daß sie folgende Werke unter der Presse hat und iu drei Monaten dieselbe verlassen werden: Cliumaächiui, mit deu Kommrntatorrn Üiaschi OnkeloS und Toldot Aron in 4. Format auf Velinpapier. Preis 1 fl. 50 kr. Cliainascltim, dieselbe» in 12. Formal aus Regalpapier 2 fl. 50 kr. eirumutjelilui, iu 8. Format, nebst den obigcn Kommeiikalorr», noch hinzugesüg» Sisre Chachomim und Ramdau. Auf Regalpapier. 4 fl. Oliumaselilm» in 8. Format, eine Au-gabe mit Rasch», Onkelo«, Toldot Aron, Sisre Chachamim. Bal Haiurim. Auf Regalpapier. 3 -. Clmmaschlm, eine Ausgabe in 8. Format mit Raschi, OnkeloS, Toldot Aron und mit einer hebräisch-deutschen lleb.r» s'tznng (12' 1"2שV)׳ namentlich für Rußland. Polen. Galizien und die Waleichei berechnet. — auf Regalpapier. Prri« 4 fl. Oltumsuelrim, eine Schul-Au-gabe mit Dr. Letteris deutscher Urbtr» setzung. 8. Prri« S st. Odamaaeklm, riiie Ausgabe in 12. Forma». mit großem Druck» Trr». uebst Hastora, Ehamesch Megillot. Prri« 90 kr. Eämmtlichr Ausgaben werden stereolvvirt. nm sie bei drn näch» stk» Auflagen noch billiger, al« wie dir hente angekündigt,u Preise aS» geben zu können. Buchhändler, Schulen und Lehrer, welche flch iu frankirte, Briefen an nufer« Verlag«handlung wenden, erhalten eine» entsprecheudr» Rabdatt. Lnöpflmacher & Löhne, Buchhändler in Wien. Sriteustätteogaff, Nr. 4. (2-3) (Tewprlgrbäudr.) Bemerkungen. Herrn I. Et. in Ki-Hrgpr«. Die »almndisch, Haggada ist viel» fach charakterisirt und die von Jbuen bezeichneten Worte Maimuui« sind dazu rdrnfall« benützt worden. Die antitalmudischrn Ausbrüche der K. Z. haben bei weitem nicht die Bedentuug. die Sie denselben beilegen. Wegen mehrtägiger Abweseuheit de« Redakteur« wurde der Satz der gegenwärtigen Nummer verspätet. Szegedi», | Leipzig, Srlbßvrrtadrr Krtaktlfi. Lommlslious-Vkrlapob Franz Wagner. Druck von Sigmund Durgrr in Szrgrdi».