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Ben Chananja · 1864-12-21 · 51 (21.12.1864) · page 1

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
7 (1864)
Issue
51 (21.12.1864)
Date
1864-12-21
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Siebenter Jahrgang. M. 51 SzegMn, Öen 21. Dezember 1864. Jeden Mittwoch erscheint ei» Bogen. Pranumtrationspreis: Ganzjährig 7 fl., balbj. 3 fl. SO kr., viertelj. 2 fl. öst. W. Einzelne Nummern IS kr. Man abonnirt bei allen Postämtern u. Buchhandlungen des Znnnd Auslandes. Oberrabbiner zu Szegedin. Inhalt. Pränumerations-Einladung. — Albert Cohn'S Autobiografie (Fortsetzung). — Zur Geschichte der Juden in Oesterreich. Von Dr. Carwolp. — Korrespondenz. Äuslan). Kopenhagen (Raffel. Hartwigson. MielzienerS Ansprache.) Kopenhagen (Schrentzels und Gräßmanus Offizinen.) Inland Wien (Talmnd-Kanonizität. Seminar-Petitionen. Midraschim-AuSgaben ) Wien (Piutim und Jozroth. Preßbnrg. Eingaben.) Bon der Theiß (Ueber die Anti-Seminar-Petitionen.) S. A. Ujhely (Irrem. Löw.) Miskolez (Irosnlmi kör.) S- A. Ujhely (Chadarim.) Eisenbnrger Komitat (Schluß.) — Kurze literärlsche Nachrichten. Die Grundlehren des Judenthums-und die Naturwissenschaft. Besprochen von M. M. — Oeffentlicher Dank. — Inserate. EiMililg z«r Wilmemtm auf den des ״Hm GIMMM." Die Bedingnisse der Pränumeration , welche wir bei Zeiten zu erneuern bitten, bleiben unverändert. Man Pränumerirt bei allen Postämtern und bei allen soliden Buch- Handlungen (in Leipzig bei Herrn Franz Wagner.) Ganzjährig mit . . . 7 fl. — kr. ö. W. Halbjährig ״ ״ ״ 50 ״ 3 . . . ״ - Vierteljährig״ ״ ״ — ״ 2 ... ״ Die Pränumerationsgelder werden franko eingesendet. Wer bis Ende Jäner bei der Redaktion ganzjährig abonnirt, erhält einen der ersten Jahrgänge des ״B. CH." gratis. Briefe und Paquete wolle man gefälligst adressiren an die Ne-aktion des ״Sen Chananjll" in Szegedin. Älbert Lohns Autobiographie. In Briefen an feinen Sohn. (Fortsetzung.*) III. Wiesbaden war zu jener Zeit eine kleine Gemeinde, welcher der Rabbiner Geiger Vorstand, der durch die wissenschaftliche Zeitschrift für jüd. Theologie, die er damals herauSzugeben anfing, eine gewisse Berühmtheit erlangt hatte. Eine Arbeit über das, was Mohamed aus dem Judenthume nahm, machte den Namen dieses jungen Rabbiners bekannt , der, später zum Rabbiner in Breslau und Frankfurt am Main gewälht, einer der gelehrtesten Rabbinen des modernen JudenthumeS wurde.^Jch verlebte mit ihm drei Tage in sehr angenehmen Gesprächen und Mittheilungen, die zugleich sehr lehrreich für die Zukunft des Judenthumes und seiner Wissenschaft waren. Nachdem ich meine erste literärische Sünde begangen hatte, indem ich noch in Wiesbaden eine Korrespondenz über den Stand der Religion und über die Lage der Juden,..in Wien niederschrieb, welche im Juli 1836 erschien, verließ ich Herrn Geiger, um mich über Frankfurt am Main und Forbach nach Paris zu begeben. In Metz, wo ich mich nur zwei Stunden aufhielt, um meinen Paß und Wagen zu wechseln, wurde ich sehr unangenehm überrascht durch die Worte: ״Nichts zu kaufen , nichts zu verkaufen?" die mir ein Hausirer sowol in deutscher, als in sranzösischk!r Sprache zurief. Ich hatte gehofft, diese Art von Handel hinter mir gelassen zu haben, und in dem Lande der Freiheit nur das zu finden, was sehr ehrenwerth ist. Erst später warb ich gewahr, dass hie Veränderungen des sozialen Lebens die langsamsten und schwersten sind; daß wie in den Zeiten Moses neue Generationen erstehen müssen, um andere Wege einzuschlagen. ES war endlich Freitag Abends, am 1. Juli, als ich in der Ungeheuern Stadt ankam , die man Paris nenn!, ohne dass ich daselbst Freunde oder Bekannte gehabt hätte, geführt pon ei«fllü.,׳Pelltschey, der mein Reisegefährte gewesen war. Ich stieg in der Straße Vivienne in einem kleinen Hotel ab, welches zu jener Zeit in Nr. 16 unter dem Namen Hotel Vivienne bekannt war, und welches ich acht Tage später mit dem Hotel Angleterre rue MoDtinartre Nr. 64 vertauschte. Hier blieb ich bis zu meiner Abreise nach Italien, die im OktM^^38 erfolgte. In Paris sollt?., ich 'ein' neueA^MWW^ügen, ') S. Nr. 46. 47. 48.

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