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Ben Chananja · 1864-09-28 · 39 (28.9.1864) · page 1

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
7 (1864)
Issue
39 (28.9.1864)
Date
1864-09-28
Page
– (sequence 1)
Language
German
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■Sicöcutct ׳laljrgaug. M 39. 5zegeSi», Sen 28. Scptcmßer 18P. Jede» Mittwoch erscheint ein Bogen. Prnnniiicrationsprcis: Ganzjährig 7 fl., halbj. 3 fl. 50 kr., viertelj. 2 fl. öst. W. Einzelne Nummern i 5 kr. Man abonnirt bei allen Post׳ ämtern u. Buchhandlungen des In- und Auslandes. Hm EKmmlys. Machenktatl für jüdische Theotogie. Herausgeber und Redakteur: Oberrabbiner;n Szegedin. Inserate find and.Redaktion in Szegedin oder an Hrn. /ran- Mgiler in Leipzig zu senden. Die Lspaltige Petitzeile wird mit 10 Nkr. -- 2 Sgr. berechnet. NedakNsn: 3 .klroncn.Gasse, Politzer'scheS Inhalt r NeujahrSgruß von Koh». — Geschichte dec Rechnitzer Gemeinde (Forts..) Bon Oberrabb. Dr. Zipfer — Beweise für die Einheit Gottes in den jüdisch-arabischen Schulen. Bon Rabbiner Dr. Schmiedl. — Ueber PhilippsonS Gebetbuch. Ans der amerikanischen Zeitschrift ״Deborah." — Hkorvefpondenz. Änsland. Breslau (Dr. Ferdinand Laffalle.) New-Uork (Forrsetziing dec Aonstilution-Groß.'Loge.) Inland. Pest (Sanktion der Statnten.) Pest (NabbinatSkandidat Tauber.) Stuhlweißenburg (Einweihnng rer Synagoge.) Stuhlweißenburg (Einweihung der Synagoge.) Arad (Prüfungen. Schule.) Fünfkirchen (Orgeleinweihuug zu Arad. Die dortige UotrrnchtSanstalr.) Dnna-Földvür (Rabbiner Fischer.) Losonz (Die Gitterfrage.) Austerlitz (Pakl'er Gutachten.) Hermanmcstee (Rabbiner Rosenberg.) Kollin (Gugenheim und die Bonyhader Gemeinde.) Mohnes (Einweihuug der Synagoge.) Makü (Rabbiner-Installation.) — Ein Räthsel und seine muthmaßliche Lösung. — Warnung. — Bemerkungen. — Inserate. >«j»ffijt«| s« Jt$n Dß««»«j«." Von SIGIKZTUM'J» LL.«LLIV, Seallehrer und Schul-Virektor in Ä.rad. Das Neujahrsfest naht heran und das jüdische Gemüth halt bei diesem Anlasse die übliche Rundschau im Kreise seiner Lieben und sendet denselben feilte warmen, treuen Grüße zu. Hier einen neuen Gruß der Verehrung an lang verbündete Herzen, dort eine Losung des Dankes für den Edlen, der eine große Wohlthat in unsere eigene Iahresgeschichte eingeschrieben; hier knüpft der festliche Alllaß ein neues Band, welches lang gehegte Achtung schürzen half, dort nimmt der fromme Antheil an fremdes Leid einen erneuten Flug. Zu denen, die der Jude hoch hält, gehören nicht blos die, welche die Natur ihn lieben heißt, sondern nicht weniger jene Männer, jene Genossenschaften, deren männlich ernstes Wirken, deren reine, geisteshelle Thaten dem Wohle der Gesammtheit geheiligt sind. Unter solchen fürs Allgemeine und bis in die fernsten Kreise segensreich Wirkenden nimmt ״Sen Lhananja" in unserem gesegneten Vaterlande eine hervorragende Stelle ein. Unzählig sind die .Verdienste, die sich ״Sen Chananjn", wie tu den früheren Jahren, so auch in dem letztvergangenen um das Synagogal- und Schulwesen des ungarischen Israels erworben hat. Vertrauend blickt jeder Wohlmeinende, jeder Freund des Fortschrittes auf den rüstigen Kämpfer hin, der muthig, ungeschreckt durch alle Anfechtungell der Unwissenheit uird des Oöfen Willens das Banner eines weisen, besonnenen, bewußten Fortschrittes emporhält. In'den sieben Jahren seines Wirkens ist es ״Sen Chanailja" gelungen, zu einer nothwendigen, unentbehrlichen Institutioll im ungarischen Iudenthume zu erwachsen, und schon jetzt ist sein Name auf das rühmlichste mit Allem verwebt, was in den jüngsten Jahren in unseren: Vaterlande Bedeutendes geschaffen worden ist, sei es in Synagoge, Schule oder Gemeindeleben. Die intelligente israelitische Bevölkerung Arads fühlt sich'in ganz besonders innigen Dankgefühlen zu dem braven Wortführer hingezogen; denn durch die herrlich gelungene Biografie ihres unvergeßlichen Oberhirten, des edlen Chorm, hat ״Sen Chananja^ nicht nur diesem selbst ein Denkmal gestiftet, dauernder als Erz, sondern sich selbst ein dankbares Gedächtniß gesichert in den Herzen aller gebildeten Juden.

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