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Ben Chananja · 1864-07-06 · 27 (6.7.1864) · page 1

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
7 (1864)
Issue
27 (6.7.1864)
Date
1864-07-06
Page
– (sequence 1)
Language
German
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M 27. SaegeMu, &en 6. gitfi 1861 -Sie6cnter IahrgMg. Jeden Mittwoch erscheint ein Bogen. Pranumerationspreks: Ganzjährig 7 ff., balbj. 3 fl. 50 kr., viertel;. 2 fl. öst. W. Einzelnevrummern «Skr. Man aboumrt bei allen Post- Lmtern u. Bnchhandlungen des In- und Auslandes. m dftommjii. UTodjeftGCatt für jüdische Theofogie. Inserale find and. Redaktion in Szegedin oder an Hrn. /ranz Mffner in feil«,;kg zu senden. Die Sspaltige Petitzeile »vird mit 10 Nkr.--2 Sgr. berechnet. Herausgeber und Redakteur: Oberrabbiner zu Szegedin. Kcdalillon: 3 Kronen-Gaffe, Politzer'sches Inhalt. Aufforderung zur Pränumeration. — Die Schicksale und Bestrebungen der Rechnitzer Gemeinde. Von Dr. Zipser. — Die Firkowitz'sche x Sammlung in Petersburg. Von Neubauer. — Korrespondenz. Ausland. New-York (Gemeinden. Reformsynagoge.) Inland. TemeSvar (Hoher Besuch der Mustrrschule) Aus dem Prager Kreise (Toleranz.) - Literärii'che Anzeigen. Offen und ehrlich. Von Kutna. Besprochen von Letsch. — Geigers Vorlesungen. Besprochen von K. — Inserate. Inhalt der Beilage r Schlnßbcmerkung von Weiß. — Beiträge zur Kultur- und Literaturgeschichte. VII/ Von Dukes. Aufforderung zur WilkmemtlM Ms denken WliMjll." krLLUM6rÄt!0U8dvckMKM88v: Ganzjährige Pränumerationsgebühr . 7 fl. Halbjährige.3 fl. 50 kr. Vierteljährige.. . . 2 fl. Die Pränumerationsgelder werden franko eingesendet. Diejenigen Herren Abonnenten, welche auf ein halbes oder Vierteljahr pränumerirten, werden um Erneuerung ihres Abonnements ersucht. Sammler erhalten auf neun Exemplare ein Gratisexemplar. Der gegenwärtige Jahrgang kann noch vollständig geliefert werden. Wer auf den ganzen Jahrgang abonnirt, erhält auf Verlangen einen der ersten drei Jahrgänge des ״Ben Chananja" oder die Biografie Chorin's gratis. Die Herren Abonnenten wollen die Güte haben, bei dem bezüglichen Postamte nachzufragen, bevor sie eine etwa ausgebliebene Nummer reklamiren. Briefe und Pakete sind zu adressiren an (tie AeMtion ta in Szeged in. Die Sdjidijafß und LestMngen der israelitische HemeiM zu Lechnilz. Ein Beitrag zur Geschichte der ungarischen Israeliten im 17. und 18. Jahrhundert. Von Dr. M. Zipser, Oberrabbiner. (Fortsetzung. *) Die Hauptbetheiligung des besagten Rabbiners war jedoch an den zwei wichtigsten Instituten der Gemeinde, an der Einführung der (וזקנות) Judenpolizei und an der Errichtung des heiligen Brüdervereinö (p״n). Erstere, welche ein Stück aus dem jüdischen Gemeindelebeu früherer Jahr- Hunderte bildet, und aus 104 Punkten besteht, werden wir weiter mittheilen und wollen hier zuerst über den Brüderverein berichten, der zwar schon früher , seit dem Entstehen der Gemeinde, eristirte, aber Leben, Gestalt und Festigkeit erst unter R. Schabati Ahron gewann, der im Vereine mit dem hiesigen Dajan R. Wolf Tornau und mit Zuziehung noch drei anderer Vereinsmitglieder an den Hälbfeiertagen des Peßachfestes 1746, dreiviertel Jahre vor seinem Tode nachfolgende aus 18 Punkten bestehenden Vereinsstatuten entwarf. 1. Jedes Vereinsmitglied ist verpflichtet, sich des SpielenS, von welcher Art und Beschaffenheit immer, sowol zu Hause, als uruer Wegö, mit Ausnahme der Halbfeiertage, zu enthalten; wer jedoch dieses Vergchens durch Zeugen überwiesen wird, hat das erste Mal 1 fl., das zweite Mal 2 fl. als Strafe zu erlege». Beim dritten Male wird er der Ehre, ein Vereinsmitglied zu sein, verlustig erklärt. 2. Der Verein wird jeden Sabbath Vormittag durch einen gelehrten Mann religiöse Vorträge zur Förderung der Frömmigkeit abhalten lassen, wer von denselben wegbleibt, unterliegt einer Geldstrafe. 3. Bei jedem Todten haben zwei, und zwar bei einem Manne zwei erwachsene Männer und bei einer weiblichen Leiche zwei erwachsene Frauen die Wache zu Hallen, einen hat der Verein, den andern die hetreffende Familie zu stellen. 4) Jedes DereinSmitglied ist verpflichtet, den Vereinövorstehern (נכאים) in allen ihren Anordnungen bei Kranken und Verstorbenen auf das Pünktlichste Folge zu leisten. Fällt Jemanden in seiner Abwe- *) S. die vor. Nummer. J?.

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