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Ben Chananja · 1864-02-17 · 7 (17.2.1864) · page 1

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Journal
Ben Chananja
Volume
7 (1864)
Issue
7 (17.2.1864)
Date
1864-02-17
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Siebenter JaljtpiQ. M 7.Szegebi», Den 17. .fc(jr11(tr 186?[.; Jeden Mittwoch erscheint ein Bogen. Prännmerationspreis: Ganzjährig 7 fl.', balbj. 3 fl. 50 kn, viertel(. 2 fl. öst. W. Einzelne Nummern 1 s kr. Man abonmrt bei allen Postämtern u- Buchhandlungen des Zn-nnd Auslandes. rn (slnininij:,. Vochenktalt für jüdische Theologie. Herausgeber und Redakteur: TL1 JE OP€•M-jMB 1LÖW, Oberrabbiner zu Szegedin. In-rrate flnd and.Redaktion in Szegedkn oder an Hrn. J־rilU,) Riigiler in £üip,,,i|)zn senden. Die 2,paltige Petttzeile wird mit 10 Nkr. --2 Sgr. berechnet. Nedaklion: 3 Kronen-Gäffe, Potitzer'scheS Haus. Inhalt. Aus früherer Zeit. Von Dr. Carnioly. — Die hebräischen Traditionen bei Hieronymus. Von Dr. Rahmer. — Replik. .Von PineleS. Korrespondenz. Ausland. München (Arnheim.) Augsburg (Svnagogcnbau. Obermaier.) Aus Baiern (Arnheim.): Inland. Wien (Kinderbewahranstatt.) Pest (Vertrauenskommission.) Prag (Veit.) DoroSma (Wohlihatigkeit.) — Kurze literarische Nachrichten. Ozar Nechmad.. Kochbe Jizchak. Kinderlust. Judentaufen in Oesterreich. Jeder bei seiner Fahne. Das jüdische Gotteshaus. Rede zur Einweihung des israelitischen Tempels in V Jglau. — Bemerkung — Inserate. Aus f r ft 0 c c c c Zeit. Von Dr. E. C armoly.. (Fortsetzung). 4. G en eral W o lf f. Intelligenz von der ganzen Armess hochgeachtet. Seinen vorzüglichen Eigenschaften verdankte er eö, daß nach der Rückkehr, der Bourbonen seine Dienste sogleich in Anspruch,ge-, nommen wurden und daß er zum Inspekteur der Kavallerie ernannt ward, in welcher Eigenschaft er auch sein glorreiches Leben endete. - V.; ' 5. - Wenn ich im Buche meiner Erinnerung nachblättere und meiner Freunde und Bekannte von Ehemals gedenke, so kommt mir häufig einer derselben ins Gedächtniß, der Invalide' C e r f. Dieser gute Alte hatte unter dem tapfern General Wolff gedient, und. erzählte mir oft von den glänzenden Thaten dieses großen Kriegsmannes. General Baron Wolff, geboren in Sträßburg. war der Sohn des Wolf Levi, in der jüdischen Welt als Mären bekannt (Siehe שטה מקובצת על כתרבות, Edition von 1777) und Enkel mütterlicher Seite von dem berühmten Cers Berr. Er trat schon zur Zelt des Konsulats in daS fameuse 18. Dragoner-Regiment, dessen Motto: Audaci et celeri war, und das während den Campagnen in Aegypten, Italien, am Rhein und der Donau jedesmal die dreifache Anzahl von Gefangenen machte, als sein Effektivbestand erreichte.— In besagtem Regimeute erwarb sich Wolff unverwelkliche Lorbeeren. Er stieg von Grad zu Grad, und in der blutigen Schlacht von Eylau 1806 focht er als EScadronschef an der Spitze seines Regiments mit größter Auszeichnung, bis er schwer verwundet vom Pferde sank, und erst nach der Schlacht unter einem Haufen Reiter hervorgezogen wurde. — Murat empfahl ihn dem König Jerome Napoleon, welcher mit dem ihm eigenen Scharfblicke den wackern Wolff zn würdigen wußte, ihn zum Obristen der Cheveaurlegerö-Garde ernannte und mit der Organisation dieses schönen Regiments und jenes der Garde du Corps, sowie später anderer Kavallerie- Regimenter beauftragte. — Wolff war die Seele dieser trefflichen Reiterei, und wegen seiner strengen Rechtlichkeit und . Äavid Grünhuth. . Vor etwa 180 Jahren erregte ein armer Rabbiner in Frankfurt am Main außerordentliches Aufsehen. Man glaubte allgemein,*daß er den bösen Feind mit allen seinen Geistern beschwören könne und sie zu seinem Dienste nölhige. Diese arme Zelebrität war der sich rühmende Inhaber der sieben Künste, David Grünhuth. David Grünhuth, dessen Vorfahren aus Hemerding stammten, wurde in Frankfurt am Main geboren, wo sein Vater Nathan (gest. 1684) und sein Großvater David (gest. 1647) als gelehrte Männer bekannt waren. Er übertraf sie aber Beide au Gelehrsamkeit. In seiner Jugend wurde unser David Rabbiner in Wehen, einem Flecken in der nassauischen Herrschaft Idstein; später, als David Offenheim in Frankfurt ein Rabbiner-Kollegium gründete, w urde er als Mitglied dieses Institutes berufen. Doch, die vielen Kinder und dje wenigen Mittel, sie zu ernähren, die er hatte, machte aus ihm einen praktischen Kabbalisten. Sein Treiben mit den bösen Geistern, die er allenthalben sah und allenthalben beschwor, zog ihm viele' Unannehmlichkeiten zu. Schon 1684, als er das kabbalistische Buch Sefer Ha-Gilgulin mit Anmerkungen herausgab, wurde er öffentlich in Bann gethan. 1690 beschwor er dessen ungeachtet öffentlich in der Synagoge einen bösen Geist, wie er sich in seinen Anmerkungen zum Sefer Chaßidim rühmte. Im Jahre 17-1-3, als Hirsch Frankel, Kabbalist in Anspach, dem er viele'Wbalistische Sachen kommnnizirt harte, verhaftet wurdÄ^MW^. er sich nach Holland flüchten. Das Unglück wollteEg^^^^

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