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Ben Chananja · 1864-01-13 · 2 (13.1.1864) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
7 (1864)
Issue
2 (13.1.1864)
Date
1864-01-13
Page
– (sequence 8)
Language
German
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47 48 Versprechens ans ״Handschlag und Ehrenwort" nicht gestellt, daher .auch nicht zugestanden worden. Jeder, der das Glück hat, unser» hochverehrte» allgeliebten Herrn Oberrabbiner zu kennen, wird es wissen, daß er ebcnsowol aus tiefreligiösem Gemüthe, als Kraft seines Amtes bei jeder Synagogenfeier erscheinen wird, und daß ein edler Charakter, wie der seinige, sich niemalS durch weltliche Motive zu einer Handlung bestimmen läßt, die er sonst nicht billigt. Wahrlich, die Höhe Freude, die die ganze Versammlung erfüllte, als der gelteble Hirte in ihrer Milte erschien, gibt Zeugniß dafür, wie Jedermann fühlte, daß er lediglich von seinem frommen Herzen und von der bittenden Stimme seiner Kinder in diese heiligen Hallen geleitet wurde, und nur allein dem Berichterstatter in Nr. 1 der ״Neuzeit" bleibt die traurige Ehre, die Veruuglimpfnng auszusprechen, daß nur äußere egoistische Gründe den edlen frommen Herrn Oberrabbiner bewogen haben, btc Meisclsynagoge zu betreten. Stolz daraus, ihren geliebten Oberrabbiner besser zu würdigen, als eS die Berichterstatter in den beiden bezogenen Nummern der ״Neuzeit" thun, wird die gefertigte Vorstellung weder glauben, daß es sich um das rein materielle ״Nebereinkommen wegen Decaschoth und Kiduschim" handeln könne, und noch viel weniger besorgen, daß einem Mayne unfreundlich begegnet werden würde, der seinem Berufe folgt, das Wort Gottes an heiliger Stätte zu verkünden. Und wenn sie cö auch für ihre Pflicht halten muß, dem Prediger, den sie beruft, eine seinem Amte angemessene Stellung zu verschaffen; so wird dadurch das begründete Recht des ehrwürdigen Rabbiners in keiner Weise altcrirt werden dürfen, vielmehr wird sic sich glücklich fühlen, das Beispiel aufzustellen, daß eine Synagogengemeinde nicht anfhört, unter dem ״religiösen Oberhaupte" zu stehen, wenn sie ihren eigenen Prediger ««gestellt hat, und selbst auch dann nicht, wenn diesem das Recht zur Lollziehung von Trauungen verliehen werden würde.*) Hat nun einmal die gcfcrtigteVorstehung die Feder in der Hand, um der Wahrheit das Wort zu reden, so muß sie auch jenes Berichtes in Nr. 50 des geschätzten ״Ben Cbananja" Grwähnnng thun. Wenn darin gesagt wird, daß die ״Tempelgemeinde" dem Umbau der Meiselsynagoge abhold war, so ist das wol nicht im wörtlichen Sinne zu verstehen und noch viel weniger von dem verehelichen Vocstanve derselb en Von diesem, sowie von mehreren hochachtbaren Mitgliedern der Tempelgemeinde muß vielmehr versichert werden, daß sie zu den Baukosten der Meisclsynagoge beigesteuert haben, was hiermit, dankbarst anerkannt wird. Der Norsiruicl ihr MeiMmmMe. Inserate. Anzeige. Zur leichteren Anschaffung von Pappe »Heims ארבע כוסות habe ich den Preis auf Vst kr. ermäßigt; bei Abnahme einer Partie von 25 Gremplaren gewahre ich noch 15% Nachlaß. Aufträge, denen der entsprechende Betrag beigclegt, werden prompt effektuirt. Ionns Willmmer, Oberlehrer in Göding in Mähren. *) Die nächste Nummer des ״B- CH." bringt hierüber einen ausführlichen Artikel von sehr kundiger Hand. Red. Än die Herren Lehrer und Kantoren! Diejenigen Herren Lehrer, Kantoren u. s. w., welche geneigt sind, auf IlerseJihciiiicr’s Bibelwerk in ihrer Gemeinde Subskribenten zu sammeln, werden gebeten, sich wegen der »äheren Bedingungen an die Unterzeichnete Verlagshandlung zu wenden. Roßberg'sche Snchhandlnng in Leipzig. Prännmexations-Ginladung auf das vom Hauptschullehrer Adolf Roder verfaßte und im Laufe des Winterkurses erscheinende u n g a r i sch - h e b r ä i sch e V o k a b o l a r i u m, '-ly- NNYY llöbsr Szötär Mözes öt könyvöhez, mit Angabe aller im Pentateuch enthaltenen Wurzeln, deren Wortbildungen, dem Geschlechte und der ausführlichen Deklination der Haupt- und Fürwörter und der Konjugation aller Verben auf Grundlage der dem Vokale vorauSgeschickten, nach den besten Quellen bearbeiteten ״kurzen hebräischen Grammatik." Preis 63 kr. ö. W. Der Reinertrag ist dem zu gründenden Lehrerpensionsfonde gewidmet. Sammler erhalten auf je sechs Exemplare ein Freiexemplar, und wird bei frühzeitiger Pränumeration deren Name zu-Ende des BncheS beigedruckt. Pränumcrationsgebühren beliebe man franko zu senden an den Herausgeber des unZLnM-lreLrrnMLn VoMolrmmns in Moor. (Stuhlweißenburger Komitat.) Moor, im Dezember 1863. Von der Redaktion des ״Ben Chananja" kann bezogen werden: Aron Cine biographische Skizze Dr. Weil. MU" Preis 1 st. österr. Währ. Bemerkungen. Herr L. Bauer, emeritirter Religionslehrer in Wien, hat für den vorigen Jahrgang dieses Blattes keinen einzigen Korrespondenzartikel geliefert. Szeged in, Selbstverlag der Redaktion. Leipzig, Lommisstous-Vcrlag vou iranj Wagner. Druck von Sigmund Burger in Szegedin.

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